Mi, 10:22 Uhr
22.12.2021
Thüringer Industrie im Oktober 2021:
Umsatz von 2,7 Milliarden Euro
Die Thüringer Industrie erzielte im Oktober 2021 rund 2,7 Milliarden Euro Umsatz. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, lagen die Umsätze (bei einem Arbeitstag weniger) in den Industriebetrieben mit 50 und mehr Beschäftigten um 0,4 Prozent bzw. knapp 10 Millionen Euro über dem Vorjahresmonat...
Auf dessen Ergebnissen lasteten damals allerdings massiv die weltweit getroffenen Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus.
Von Januar bis Oktober 2021 erreichten die Industriebetriebe einen Gesamtumsatz von 27,4 Milliarden Euro, eine Umsatzsteigerung von 2,8 Milliarden Euro (+11,4 Prozent). Zur positiven Umsatzentwicklung trugen sowohl die Inlandsumsätze mit einer Steigerung von 1,7 Milliarden Euro bzw. 10,6 Prozent auf 17,2 Milliarden Euro als auch das Auslandsgeschäft mit einem Plus von 1,2 Milliarden Euro bzw. 12,8 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeit- raum bei. Die Exportquote lag bei 37,2 Prozent. Insgesamt wurden Waren für 10,2 Milliarden Euro exportiert.
Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konnte die Mehrzahl der Branchen ihre Umsätze steigern, insbesondere die Branchen:
Den höchsten Umsatzrückgang wies die Branche Reparatur und Installation von Maschinen und Ausrüstungen aus.
Der konjunkturell nachlaufende Beschäftigtenstand blieb auch im Oktober 2021 unter dem Niveau des Vorjahresmonats (-917 Personen). In den Monaten Januar bis Oktober 2021 waren in den Thüringer Industriebetrieben durchschnittlich 141 061 Personen beschäftigt und damit 3 032 Personen weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum (-2,1 Prozent). Im Vorjahresvergleich war damit den 21. Monat in Folge ein Beschäftigtenabbau zu registrieren. Mit 811 Betrieben gab es im Oktober 24 Betriebe weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum.
Das Statistische Landesamt dankt allen auskunftspflichtigen Betrieben und Unternehmen für die Übermittlung ihrer Daten und die damit verbundene Bereitstellung einer wichtigen Entscheidungsgrundlage für Politik und Verwaltung zur Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Krise.
Autor: redAuf dessen Ergebnissen lasteten damals allerdings massiv die weltweit getroffenen Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus.
Von Januar bis Oktober 2021 erreichten die Industriebetriebe einen Gesamtumsatz von 27,4 Milliarden Euro, eine Umsatzsteigerung von 2,8 Milliarden Euro (+11,4 Prozent). Zur positiven Umsatzentwicklung trugen sowohl die Inlandsumsätze mit einer Steigerung von 1,7 Milliarden Euro bzw. 10,6 Prozent auf 17,2 Milliarden Euro als auch das Auslandsgeschäft mit einem Plus von 1,2 Milliarden Euro bzw. 12,8 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeit- raum bei. Die Exportquote lag bei 37,2 Prozent. Insgesamt wurden Waren für 10,2 Milliarden Euro exportiert.
Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konnte die Mehrzahl der Branchen ihre Umsätze steigern, insbesondere die Branchen:
- Metallerzeugung und -bearbeitung (+409,6 Millionen Euro; +49,4 Prozent)
- Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen
- (+396,5 Millionen Euro; +18,9 Prozent)
- Herstellung von Metallerzeugnissen (+370,8 Millionen Euro; +12,0 Prozent)
- Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen (+347,6 Millionen Euro; +11,9 Prozent)
- Herstellung von elektrischen Ausrüstungen (+291,2 Millionen Euro; +19,7 Prozent)
Den höchsten Umsatzrückgang wies die Branche Reparatur und Installation von Maschinen und Ausrüstungen aus.
Der konjunkturell nachlaufende Beschäftigtenstand blieb auch im Oktober 2021 unter dem Niveau des Vorjahresmonats (-917 Personen). In den Monaten Januar bis Oktober 2021 waren in den Thüringer Industriebetrieben durchschnittlich 141 061 Personen beschäftigt und damit 3 032 Personen weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum (-2,1 Prozent). Im Vorjahresvergleich war damit den 21. Monat in Folge ein Beschäftigtenabbau zu registrieren. Mit 811 Betrieben gab es im Oktober 24 Betriebe weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum.
Das Statistische Landesamt dankt allen auskunftspflichtigen Betrieben und Unternehmen für die Übermittlung ihrer Daten und die damit verbundene Bereitstellung einer wichtigen Entscheidungsgrundlage für Politik und Verwaltung zur Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Krise.


