Mi, 07:11 Uhr
16.11.2005
Keine Angst vor niemand
Nordhausen (nnz). Das absolute Spitzenspiel der Thüringenliga steigt am Samstag um 14 Uhr, wenn Wacker im AKS die Reserve des FC Carl Zeiss Jena empfängt. Vor der Partie sprach die nnz mit Goalgetter Lars Pohl über Familie, Kollegen und Ängste auf dem Platz.
Keine Angst vor niemand (Foto: nnz)
Lars Pohl war der Torschützenkönig der Landesklasse in der letzten Spielzeit und mit seinen 24 Toren maßgeblicher Garant für den souveränen Aufstieg des FSV Wacker in die Thüringenliga. Zu Beginn der Saison tat sich das Nordhäuser Urgestein etwas schwer. Jetzt trifft Lars wieder regelmäßig und ist mit 11 Treffern in Meisterschaft und Pokal derzeit Wackers bester Schütze. Am vergangenen Samstag entschied er mit seinem Tor zum 2:0 das Pokalspiel in Greiz. Vor dem Spitzenspiel am Samstag um 14 Uhr gegen die Reserve des FC Carl Zeiss unterhielt sich Olaf Schulze mit dem 26-jährigen Familienvater.
nnz: Ihr Bruder spielt bei Wacker, Ihr Vater war im Präsidium und betreut die Homepage. Gibt es bei Pohls zu Hause noch andere Themen außer Fußball?
Lars Pohl: Unter den Männern in der Familie gibt es eigentlich kein anderes Thema. Aber mit meiner Mutter spreche ich schon über andere Dinge.
nnz: Mit welchem Stürmer würden Sie momentan gern tauschen?
Lars Pohl: Ehrlich gesagt mit niemandem. Ich fühle mich in der jetzigen Situation sehr wohl.
nnz: Zu Beginn der Saison klappte es nicht so recht mit dem Toreschiessen. Woran lag es?
Lars Pohl: In einer höheren Spielklasse mit neuen Gegners ist es anfänglich immer schwierig, sich zurecht zu finden. Aber jetzt läuft es wieder besser und ich mache die wichtigen Tore. Letztlich ist es mir aber egal, wer trifft, Hauptsache wir gewinnen.
nnz: Was halten Sie von Ihrem Sturmpartner Daniel Braun?
Lars Pohl: Ich bin überrascht. Wir kommen gut miteinander zurecht.
nnz: Überrascht. Warum?
Lars Pohl: Anfänglich hatte ich nicht erwartet, dass sich ein so junger Bengel wie Daniel so gut in die Mannschaft spielt und einen alten Hasen wie Adam Kulbacki so gründlich ersetzt. Daniel spielt eine tolle Serie.
nnz: Im Spitzenspiel gegen Jena werden Sie am Samstag vor einer großen, erwartungsvollen Kulisse spielen. Beeinträchtigt Sie das? Sind Sie aufgeregt?
Lars Pohl: Nein. Ich habe inzwischen genug Routine, um mit diesem Druck umgehen zu können.
nnz: Beim FC Carl Zeiss stehen bekannte Spieler wie Olaf Holetschek oder Boris Jovic im Kader, die viele Jahre höherklassigen Fußball gespielt haben? Haben Sie vor diesen großen Namen Respekt?
Lars Pohl: Nein, ich habe keine Angst vor großen Namen und traue unserer Abwehr zu, dass sie mit einem Jovic fertig wird.
nnz: Warum gewinnt Wacker am Samstag?
Lars Pohl: Weil wir sehr heimstark sind und am Samstag besser spielen werden als zuletzt gegen Heiligenstadt oder Rudolstadt. Das ist schon durch den Gegner bedingt, der uns ganz anders fordern wird.
Autor: osch
Keine Angst vor niemand (Foto: nnz)
Lars Pohl war der Torschützenkönig der Landesklasse in der letzten Spielzeit und mit seinen 24 Toren maßgeblicher Garant für den souveränen Aufstieg des FSV Wacker in die Thüringenliga. Zu Beginn der Saison tat sich das Nordhäuser Urgestein etwas schwer. Jetzt trifft Lars wieder regelmäßig und ist mit 11 Treffern in Meisterschaft und Pokal derzeit Wackers bester Schütze. Am vergangenen Samstag entschied er mit seinem Tor zum 2:0 das Pokalspiel in Greiz. Vor dem Spitzenspiel am Samstag um 14 Uhr gegen die Reserve des FC Carl Zeiss unterhielt sich Olaf Schulze mit dem 26-jährigen Familienvater.nnz: Ihr Bruder spielt bei Wacker, Ihr Vater war im Präsidium und betreut die Homepage. Gibt es bei Pohls zu Hause noch andere Themen außer Fußball?
Lars Pohl: Unter den Männern in der Familie gibt es eigentlich kein anderes Thema. Aber mit meiner Mutter spreche ich schon über andere Dinge.
nnz: Mit welchem Stürmer würden Sie momentan gern tauschen?
Lars Pohl: Ehrlich gesagt mit niemandem. Ich fühle mich in der jetzigen Situation sehr wohl.
nnz: Zu Beginn der Saison klappte es nicht so recht mit dem Toreschiessen. Woran lag es?
Lars Pohl: In einer höheren Spielklasse mit neuen Gegners ist es anfänglich immer schwierig, sich zurecht zu finden. Aber jetzt läuft es wieder besser und ich mache die wichtigen Tore. Letztlich ist es mir aber egal, wer trifft, Hauptsache wir gewinnen.
nnz: Was halten Sie von Ihrem Sturmpartner Daniel Braun?
Lars Pohl: Ich bin überrascht. Wir kommen gut miteinander zurecht.
nnz: Überrascht. Warum?
Lars Pohl: Anfänglich hatte ich nicht erwartet, dass sich ein so junger Bengel wie Daniel so gut in die Mannschaft spielt und einen alten Hasen wie Adam Kulbacki so gründlich ersetzt. Daniel spielt eine tolle Serie.
nnz: Im Spitzenspiel gegen Jena werden Sie am Samstag vor einer großen, erwartungsvollen Kulisse spielen. Beeinträchtigt Sie das? Sind Sie aufgeregt?
Lars Pohl: Nein. Ich habe inzwischen genug Routine, um mit diesem Druck umgehen zu können.
nnz: Beim FC Carl Zeiss stehen bekannte Spieler wie Olaf Holetschek oder Boris Jovic im Kader, die viele Jahre höherklassigen Fußball gespielt haben? Haben Sie vor diesen großen Namen Respekt?
Lars Pohl: Nein, ich habe keine Angst vor großen Namen und traue unserer Abwehr zu, dass sie mit einem Jovic fertig wird.
nnz: Warum gewinnt Wacker am Samstag?
Lars Pohl: Weil wir sehr heimstark sind und am Samstag besser spielen werden als zuletzt gegen Heiligenstadt oder Rudolstadt. Das ist schon durch den Gegner bedingt, der uns ganz anders fordern wird.


