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Mo, 18:17 Uhr
14.11.2005

Tatü, tata...

Nordhausen (nnz). Im Kreisausschuss streitet man eher selten. Heute ging es rund – nämlich um Feuerwehrautos. Das Thema war so interessant, das selbst der oberste Feuerwehrmann der Stadt Nordhausen ein Gastspiel hatte.


Da staunten Kreistagsmitglieder und Mitarbeiter der Kreisverwaltung nicht schlecht, als Matthias Jendricke (SPD) in den Plenarsaal kam. Als Bürgermeister der Stadt Nordhausen ist er auch für deren Berufsfeuerwehr zuständig. Es sollte heute um ein konkretes Feuerwehrauto gehen, das aber so richtig niemand kennt und vor allem keiner so richtig weiß, wo es stationiert ist. Die nnz hatte bereits mehrfach darüber berichtet, auch über 30.000 Euro, die der Landkreis dazugeben sollte.

Berichtet hatte die nnz auch über einen Kreistagsbeschluß vom 19. April, da der Haushalt des Jahres 2005 beschlossen wurde. Darin standen jeweils 50.000 Euro für die Feuerwehren in Nordhausen und Wolkramshausen, nicht aber für ein Fahrzeug in Uthleben.

Jutta Krauth (SPD) wies in ihrem Statement darauf hin, dass eigentlich der Kreisausschuss nicht einen Beschluß des Kreistages aufheben könne. Auch diese Variante kann man in der nnz nachlesen. Da aber platzte Egon Primas der Kragen. Der Vorsitzende der CDU-Fraktion verstand die ganze Diskussion nicht und fragte, warum denn die Beratung über das Feuerwehrgeld überhaupt von der Verwaltung auf die heutige Tagesordnung genommen wurde, obwohl man wisse, dass es überhaupt nicht beschlossen werden darf.

Fest steht also, die Diskussion um das Geld für ein Auto, dass weder in Uthleben, noch in Nordhausen zu stehen scheint, die wird fleißig weitergehen und vielleicht wird Matthias Jendricke noch öfter in diversen Gremien des Landkreises auftauchen.
Autor: nnz

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