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Do, 15:02 Uhr
09.12.2021
nnz-Forum

Tiefensee hat Nordhausen übersehen

nnz-Leser Wolfgang Jörgens hat den Beitrag des NUV zur Entwicklung des Industriegebietes Goldene Aue mit Interesse gelesen und erinnerte sich dabei an das 10. Jubiläum des brachliegenden Areals...

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Zwischenzeitlich hat Herr Minister Tiefensee in enger Kooperation mit der LEG in den "Speckgürteln" von Erfurt, Weimar und Jena bewegt. Offensichtlich hat der Minister den Standort Nordhausen, dem Zentrum von Deutschland übersehen. Hoffentlich gelingt es nun jetzt, mit Unterstützung des NUV etwas sinnvolles und dauerhaftes zu bewerkstelligen.

Der Region ist es zu wünschen. Und nochwas zum "Herrn ohne Krawatte an der Stirnseite des Besprechungstisch". Gibt es nicht seit wenigen Tagen eine frisch gewählte Bürgermeisterin im Rathaus? Gehört diese kompetente Persönlichkeit, mit Erfahrung im Koordinieren nicht mit an den Tisch? Ich meine ja.
Wolfgang Jörgens
Autor: red

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Kommentare
Paulinchen
09.12.2021, 18.15 Uhr
War es nicht...
... der Minister Tiefensee, der vor Jahren die Zusage machte, bis zum nächsten Weihnachtsfest hat der 1. Investor hier den Grundstein gelegt. Wieviel Weihnachtsfeste sind inzwischen vergangen und wieviel werden noch vergehen?
Oder hat der von ihm angedachte Inversor den Grundstein nicht gefunden?
Meine Vermutung ist, mit dem Bau der A38, haben wir zulange gewartet. Damit wären die GRÜNEN zuerst konsequent dagegen und kamen sie mit dem 3spurigen Ausbau der B 80 um die Ecke. Das kann man sich kaum vorstellen, was heute auf der GRÜNEN Alle für Fahrzeuge sich aneinander vorbei quetschen würden. Dieses Drama wird sich nach der Fertigstellung der B 243 zeigen. Auch hier wurde gespart. Aber für den Osten reicht es ja allemal..... Den hiesigen Politikern fehlt es offenbar am Durchsetzungsvermögen, oder an der notwendigen Weitsicht. Was fehlt uns doch gleich? Ein Plan, der in die Zukunft für den Norden Thüringens weist! Und der muss weiter reichen, als nur von der Tapete bis an die Wand.
harzwj
09.12.2021, 20.23 Uhr
Aktuelle Information vom MDR...
veranlasst mich meine Gedanken zu erweitern. Wie zu erfahren ist, wurde heute bei Mühlhausen durch Herrn Minister Tiefensee in enger Partnerschaft mit der LEG ein neues Industriegebiet in Größe von ca. 13 ha medienwirksam übergeben. Gut für Mühlhausen und das Eichsfeld. Ich wage eine Prognose: Dort wird es zügig voran gehen. Daran werden, so meine Vermutung, auch die etablierten Bundestagsabgeordneten die ihren Wohnsitz im Eichsfeld haben, ihren aktiven Beitrag leisten. Dem NUV empfehle ich, wenn es erlaubt ist, den "Finger in die Wunde" zu legen. Es geht um unsere Region, um unsere Arbeitsplätze, um unseren Hochschulstandort um unsere wirtschaftliche Zukunft. Auch daran sollten die Bundestagsabgeordneten der CDU und AFD, deren Wahlkreis in unsere Region reicht, erinnert werden. Bislang ist in Sachen "Industriegebiet Goldene Aue" nichts erkennbares passiert.
Wolfgang Jörgens
Trixie Kuntze
09.12.2021, 20.50 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema
fso2020
09.12.2021, 23.27 Uhr
Eines muss man neidlos anerkennen,
Herr Tiefensee wird im Eichsfeld nicht gebraucht, der rastlosen Abgeordneten aus dieser Region sei gedankt.
Werfen wir doch mal einen Blick auf die Aktivitäten entlang der A38 in Thüringen.

In Worbis-Leinefelde und Heilbad Heiligenstadt hat man früh genug erkannt, dass nur die Vorhaltung attraktiver Standorte, gepaart mit persönlichen Kontakten und hohem Engagement der hier wirkenden Politiker tatsächlich zu Gewerbeansiedlungen und nachhaltigem Wachstum führt. Die Ergebnisse können sich durchaus sehen lassen und es wird nach wie vor weiter in die Zukunft investiert!
Wer in Nordhausen tatsächlich glaubt, dass Herr Tiefensee oder die LEG sich ernsthaft für das Industriegebiet Goldene Aue engagieren und den großen Investor aus dem Hut zaubern, der soll ruhig weiter träumen. Macher vor Ort und nicht Schwätzer in Erfurt sind gefragt!
In Werther indes wird bald fröhlich gebaut, auch weil man hier nicht müde wurde, für den Autohof vor den Toren der Kreisstadt zu kämpfen und nun wohl zum Dank dafür auch noch weitere Betrriebe aus anderen Branchen ansiedeln kann.
In Bleicherode würde man auch gerne zusätzliche Gewerbe ansiedeln, an Interessenten mangelt es angeblich nicht. Doch zu dem Zweck müssten zusätzliche Flächen bereitgestellt werden und das wohl auch um zumindest erst einmal langjährig ansässige Unternehmen überhaupt im Ort halten zu können. Aber die Spatzen pfeifen es von den Dächern der Kleinstadt, dass einige Besitzer und Nutzer die dafür dringend benötigten, bisher anderweitig genutzten Areale nur ungern der Landgemeinde überlassen wollen. Die Verhandlungen gestalten sich wohl ziemlich schwierig. Bleibt zu hoffen, dass die Beteiligten im Interesse einer zukunftsfähigen Entwicklung der Region schnell zu einem für alle Seiten tragfähigen Kompromiss finden.
Die guten Beispiele in der Region zeigen es deutlich: Wo ein gemeinsamer Wille zur Gestaltung einer lebenswerten Zukunft für künftige Generationen ist, gibt es auch einen Weg.
Bleibt für das leere Industriegebiet im Osten unseres Landkreises und für Bleicherode nur zu hoffen, dass auch hier bald heiß begehrte und dringend benötigte Beschäftigungsmöglichkeiten in den blühenden Landschaften entstehen werden.
grobschmied56
09.12.2021, 23.40 Uhr
Die Südharz - Region auszublenden...
... oder auch komplett abzuschreiben, das ist leider überhaupt nichts Neues. Das hat inzwischen schon lange Tradition. Eine der wenigen rühmlichen Ausnahmen ist die Abgeordnete der Linken, Frau Birgit Keller.
Obwohl ich bekanntermaßen kein Anhänger der Linken bin, muß ich Frau Keller zugestehen, daß sie einer der wenigen Politiker ist, die sich wirklich für unsere Region einsetzen. Nachdrücklich und seit vielen Jahren. So gesehen steht sie mir wesentlich näher als der Herr Tiefensee.
Stephanie Boklusek
10.12.2021, 07.19 Uhr
Da kann OB Buchmann warten bis zum Nimmerleinstag
Offenbar noch nicht oben im Nordhäuser Rathaus angekommen: Wer im Kämmerlein sitzt und wartet, daß die Investoren an die Tür klopfen, hat keine Wirtschafts und politische Kompetenz.

Einer Stadt muss der gute Ruf als Wirtschaftsstandort vorauseilen, man muss Präsenz zeigen. Beides Fehlanzeige. Wies geht? Siehe Mühlhausen u. a.
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