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Fr, 06:45 Uhr
11.11.2005

nnz-Rückspiegel: Holland, Aue und Handwerker

Nordhausen (nnz). Was machen Menschen aus dem Südharz in Holland? Nein! Mit Drogen hatte dieser Besuch nicht viel zu tun. Was vor einem Jahr im Planungsverband zum Industriegebiet in der Goldenen Aue allerdings so los war, das hat jetzt die nnz erfahren.


Ellricher in Holland
nnz-Rückspiegel: Holland, Aue und Handwerker (Foto: nnz) nnz-Rückspiegel: Holland, Aue und Handwerker (Foto: nnz) Es kommt eigentlich selten vor, daß Unternehmen aus Ellrich nach Holland fahren. Doch es gibt eines Ausnahme: Ein Unternehmen, das sich um die Verlegung von Menschen kümmert, pflegt seit Jahren Kontakte zu den Niederlanden. Der Intensivverlegungsdienst Thüringen besuchte in der vergangenen Woche auf Einladung des Niederländischen Rettungsdienst–Berufsverbandes die Fachmesse Rettungsdienst in niederländischen Apeldoorn. Patricia Cuelenaera, Managerin des Berufsvereins Rettungsdienst Holland (BVA) gab mit Ihrer Einladung dem Intensivverlegungsdienst Thüringen die Möglichkeit, das erfolgreiche Thüringer Konzept dem holländischen Fachpublikum zu präsentieren und die praktischen Erfahrungen darzulegen...ausführlich in nnz-Archiv


Ein Jahr verschenkt
Die Stadt und der Landkreis Nordhausen sowie die LEG und das Thüringer Wirtschaftsministerium stehen zum Industriegebiet in der Goldenen Aue. Diesen Satz konnte man schon öfter in der nnz lesen. Die Probleme mit dem Revier sind geblieben, seit heute jedoch wesentlich entschärft. Die gute Nachricht zuerst: Es gibt wieder einen Planungsverband, und zwar einen, der rechtssicher gegründet ist. Man sollte meinen, das dies schon längst der Fall gewesen war. Doch weit gefehlt. Formal existierte zwar ein Planungsverband, formal gab es auch einen Vorsitzenden und einen Stellvertreter. Doch bei näherem Hinsehen stellte sich heraus, daß all das in der realen Welt überhaupt nicht angekommen war. Wie der Nordhäuser Bau- und Wirtschaftsdezernent Dietrich Beyse (CDU) im Gespräch mit der nnz sagte, waren die Gründung des Verbandes und ein erster Änderungsbeschluß falsch von der Kommunalaufsicht im Landratsamt veröffentlicht worden. Übrigens genauso wie viele andere Satzungen in den vergangenen Jahren...ausführlich in nnz-Archiv


Einfach abhaken
Die Handwerker im Landkreis Nordhausen würden dieses Jahr lieber vergessen. Können sie aber nicht, es schlägt bei vielen Betrieben negativ zu Buche. Das Jahr 2004 war für die Handwerker in den Landkreisen Nordhausen und Eichsfeld das schlechteste seit acht Jahren. Zu dieser Einschätzung kommt der Hauptgeschäftsführer der Nordthüringer Handwerkschaft, Dr. Bernhard Senft. Fest macht das Senft unter anderem an der Zahl der Insolvenzen, sie ist um die Hälfte höher als im vergangenen Jahr. Vor allem hatte es Betriebe getroffen, denen man noch zu Jahresbeginn eine wirtschaftliche Stärke nachgesagt hatte, sowohl im Eichsfeld als auch in der Norhäuser Region. Dabei gingen jeweils 30 bis 70 Beschäftigte in die Arbeitslosigkeit. Insgesamt arbeiten in den beiden Landkreisen derzeit 500 Frauen und Männer weniger im Handwerk als noch vor Jahresfrist, Ende 2003 waren es rund 14.000...ausführlich in nnz-Archiv
Autor: nnz

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