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Sa, 08:39 Uhr
04.12.2021
Tipps der Verbraucherzentrale zu Umgang mit Lebensmitteln

Feste planen ohne Reste

Weihnachten ist die Zeit des gemeinsamen Essens und Genießens. Einladungen und Feiern sind oft eng getaktet, die Tische oder Buffets meist reichlich gefüllt. Die Verbraucherzentrale gibt einfache Tipps, wie sich Lebensmittel-Reste gut verwerten und so vor dem Verderb retten lassen...

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90 Gramm genießbares Essen landen in Deutschland pro Tag und Person auf dem Müll. Das entspricht etwa zwei bis drei Esslöffeln Rotkohl oder einem kleinen Bratapfel.

„Gerade an Weihnachten wird viel und exquisit gekocht. Die Auswahl an leckeren Salaten oder Beilagen ist meist groß. Wer Gäste erwartet, kauft schnell zu viel ein. Die Essensreste landen dann häufig in der Mülltonne“, weiß Tina Hanke, Fachberaterin Lebensmittel und Ernährung der Verbraucherzentrale Thüringen. Die Expertin hat einige Ratschläge parat, damit Lebensmittel nicht in die Tonne wandern:

Essensmengen gut kalkulieren
„Wer Lebensmittel retten will, kommt um eine gute Menü- und Einkaufsplanung nicht herum“, so Tina Hanke. „Kalkulieren Sie genau, wie viele Gäste kommen und ob große oder kleine Esser darunter sind. Danach können Sie die benötigte Essensmenge berechnen.“ Helfen kann dabei der Portionsplaner auf der Webseite der Verbraucherzentrale.

Das Buffet soll möglichst bunt sein und eine Vielfalt von Leckereien bieten? „Die Auswahl darf gerne groß sein. Doch nicht für jeden Gast müssen Sie eine Portion laut Rezept einrechnen“, so die Expertin.

Reste von vornherein mit einplanen
Wer die Gerichte für die nächsten Tage plant, sollte anfallende Reste möglichst schon mit einplanen. „Übrig Gebliebenes lässt sich gut abgedeckt im Kühlschrank lagern und hält so mindestens zwei Tage“, weiß die Expertin. Nudeln können dann später zur Suppeneinlage und Brotreste zu Knödeln werden. „Plätzchen- und Stollenreste können Sie zerkleinern und geschichtet mit Quark oder einer pflanzlichen Alternative als Dessert anbieten“, so Hanke.


Zweites Leben für weihnachtliche Backzutaten
Plätzchen und andere Leckereien gehören zur Advents- und Weihnachts-zeit einfach dazu. Bei so manchem Gebäck braucht es nur das Eigelb oder nur das Eiweiß. Dann macht es Sinn, zwei Sorten Plätzchen zu backen, um alle Bestandteile vom Ei zu verwerten. Beides kann aber auch gut abgedeckt im Kühlschrank bis zu zwei Tagen gelagert und dann weiterverwendet werden.

Vorsicht bei gemahlenen Nüssen: Einmal geöffnet, können sie schnell ranzig werden. „Bleibt doch etwas übrig, lassen sich Mandeln, Haselnüsse und Co. gut in der Pfanne anrösten und über das Müsli oder den Salat streuen“, so Hanke.
Autor: red

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