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Do, 07:29 Uhr
18.11.2021
nnz-Forumsbeitrag zum Leserbrief vom 16. November

Wo ist das C für christlich geblieben?

Aus dem Rheinnland erreichte uns eine Zuschrift, die sich auf die Stellungnahme des Ellricher CDU-Politikers Daniel Holzhause bezieht und ihm nicht nur Recht gibt, sondern auch die derzeitige Rolle der CDU und der Kirche in Deutschland hinterfragt...

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Mit Interesse habe ich den offenen Brief des Herrn Daniel Holzhause vom 16.11. gelesen.
Ich bin zwar in Bonn ansässig, würde aber gerne zu diesem Brief etwas schreiben. Vorweg möchte ich noch klarstellen, dass ich absolut kein Impfgegner aber immer für das Abwägen von Risiko und Nutzen bin. Und diese Abwägung darf nur auf medizinischer Ebene stattfinden.

Auch wenn ich keine Bürgerin Thüringens bin, liebe ich dieses Land, da ein Teil meiner Verwandtschaft dort beheimatet ist. Die Menschen dort habe ich schon zu DDR-Zeiten als sehr bodenständig, offen und gastfreundlich erfahren. Wie habe ich mich für meine Verwandten gefreut, als damals die Mauer fiel. Endlich frei sein, reisen und die Meinung frei äußern dürfen.

So lange ist das noch nicht her, aber quasi wieder vorbei.

Ich freue mich, dass mal wieder ein Politiker den Mut hat, Kritik zu üben, auch wenn er anschließend in unserem freien und demokratischen Land geteert und gefedert wird.

Ich würde seinen Ausführungen gerne noch etwas hinzufügen. Wo ist das C für christlich in der CDU geblieben, wo das D für Demokratie? Und bei "christlich" frage ich mich vor allem, welche Rolle spielt die Kirche?

Sie entpuppt sich als willfähriges Werkzeug unserer Politiker. Sie spricht sogar davon, die Impfung sei ein Geschenk Gottes! Impfen sei Nächstenliebe!! Welche bodenlose Anmaßung an Interpretation, was Gottes Wille oder gar ein Geschenk seinerseits sein soll. Wäre die Impfung ein Gottesgeschenk, dann würde sie perfekt funktionieren, die vulnerablen Gruppen wären immun, und man müsste sie den Menschen und schon gar nicht allen bis zum Baby hin mit perfiden Mitteln aufnötigen. Ein tolles Geschenk, das ich meinem Gegenüber aufzwinge, wenn er es nicht möchte!!! Nein, die Impfung ist das neue goldene Kalb und die Pharmaindustrie der neue Gott.

Wir brauchen keinen Jesus mehr, die Kirche beugt ihr Knie vor dem neuen Heiland, dem Impfgott. Wo bleibt denn die viel gepredigte Nächstenliebe der Kirche? Ungeimpfte müssen aus der Kirche bleiben. Gott nur für Geimpfte? Wo bleibt die Ethik? Da wettert die Kirche jahrzehntelang gegen die Pille, weil damit die Entstehung von Leben verhindert wird, aber ein Impfstoff gezüchtet auf menschlichen embryonalen Stammzellen ist in Ordnung. Wieder einmal hat die Kirche – bis auf wenige Berufene - die Chance vertan, das vorzuleben, was in der Bibel steht und was sie predigt: Nächstenliebe, Respekt, Verständnis, ein friedliches Miteinander;

Mit freundlichen Grüßen aus dem Rheinland.
Martina Schmittinger
Autor: red

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Kommentare
Süd Harzer
18.11.2021, 08:24 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Anm. d. Red.: Emojis können in den Kommentaren leider nicht dargestellt werden
Leser X
18.11.2021, 09:10 Uhr
Vorleben was in der Bibel steht?
Es wird ja immer grotesker. Wer das will, soll einen entsprechenden Verein gründen. Aufgeklärte Menschen brauchen sowas nicht.
geloescht.20230927
18.11.2021, 10:08 Uhr
Liebe Martina Schmittinger
Sehr schöner Artikel.
Bleiben Sie gesund!
Anna O.
18.11.2021, 19:19 Uhr
Leserbrief aus dem Rheinland: Jetzt wird's richtig albern!
Eine Zuschrift von einer Frau aus dem Rheinland, die Thüringen liebt und bestes Schwurbeldeutsch spricht - das reicht, um in der nnz veröffentlicht zu werden? Jetzt wird es richtig albern.
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