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Fr, 22:00 Uhr
12.11.2021
Waidmanns heil, Waidmanns Dank?

Großer Bahnhof am Bahnhof Netzkater

Es ist am Morgen, gegen 7.30 Uhr. Im Bereich die HSB Bahnhofes Netzkater ist schon mächtig was los. Fast ausschließlich Männer mit leuchtend roten Jacken sind bei der Arbeit...

Großer Bahnhof am Bahnhof Netzkater (Foto: nnz) Großer Bahnhof am Bahnhof Netzkater (Foto: nnz)
Die allerdings gehören nicht zum Team der Harzer Schmalspurbahnen, sondern zum Initiator des emsigen Treibens - dem ThüringenForst.

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Der hat zur zweiten von insgesamt sechs Jagden im Bereich des Forstamtes Bleicherode-Südharz eingeladen. Schwerpunkt des Treibens und Jagens ist diesmal das Revier Christianenhaus. Das dort vielleicht auch viel an Wild herumläuft, hat sich seit Jahren herumgesprochen. Und so sieht man neben den Dienstfahrzeugen des Landesforstes, denn auch Gäste aus Naumburg, aus Dresden, Berlin oder dem Eichsfeld.

Diese Jagden sind im Südharz nicht nur Tradition, sie sind auch nach wie vor umstritten. Zu viel Jäger, zu viel Druck auf das Wild, kaum Informationen zu Terminen an die Kommunen, an Hoteliers oder den Tourismusverband. Und dann noch: diese Jagd wird denn auch noch während der Arbeitszeit der Forstbeamten durchgeführt. Die IG Rotwild zum Beispiel hat diese Form der Jagd immer wieder in der nnz kritisiert.

Auf der anderen Seite gibt es die Befürworter. Sie kommen nicht nur aus dem staatlichen Forstbetrieb, sie kommen aus der Jägerschaft selbst. Ein Teilnehmer der Jagd aus dem Südharz, der jedoch seinen Namen nicht in der "Zeitung" lesen möchte, verweist auf die Schäden an jungen Bäumen. Bei Wikipedia ist über das Schälen folgendes zu finden: "Die in Deutschland am häufigsten vorkommende schälende Wildart ist das Rotwild. Es lebt in Rudeln und kann 'über Nacht' einen Waldbestand blank schälen." Das wiederum generiert für die Zukunft wirtschaftlichen Schaden.

"Wir müssen hier im Harz mit seinem Rotwildbestand die Balance halten. Die Balance zwischen dem Nachwuchs an Bäumen und der Berechtigung der Tiere auf ihren Lebensraum Wald". Er sagt weiter, dass momentan die Interessenslagen enorm auseinandergehen, dass Gespräche in einem vernünftigen Rahmen kaum noch möglich seien. Und das sei schade.

Absperrungen werden in das Revier gefahren (Foto: nnz) Absperrungen werden in das Revier gefahren (Foto: nnz)
Inzwischen sind am Netzkater bei Ilfeld rund 50 Fahrzeuge geparkt. Es ist kurz nach 8 Uhr. Die ersten Transporter des Forstamtes fahren mit Absperrmaterial in das Revier. Laut Forstamt seien die Gaststätten und Hotels wie der "Braune Hirsch" in Sophienhof informiert. Auch die Gemeindeverwaltungen seien unterrichtet.

Das ist jedoch so nicht ganz korrekt, denn laut Monika Klement, der Ordnungsamtsleiterin der Gemeinde Harztor, habe die Kommune keinerlei Information zu den anstehenden Jagden in ihrem kommunalpolitischen Revier erhalten.

Rund zweieinhalb Stunden soll die heutige Jagd gedauert haben, die Ruhe wird wieder in das Revier Christianenhaus einziehen. Die Absperrbänder sind eingerollt, die Hinweisschilder wieder im Forstamtsstützpunkt Netzkater bis zum kommenden Mittwoch untergebracht. Dann wird bei Rothesütte bewegend gejagd.

Der Zoff zwischen einem Teil der privaten Jägerschaft und dem Forstamt wird weitergehen. Muss er das? Die Antwort auf diese Frage können nur beide Seiten liefern. Nach dem heutigen Kenntnisstand handelt es sich bei den Jägern doch eigentlich um vernünftige Menschen im Erwachsenenalter. Und es gibt für beide Seiten doch nur diesen einen Wald.
Peter-Stefan Greiner
Autor: psg

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Kommentare
Paulinchen
12.11.2021, 12:30 Uhr
Bei allem Verständnis für die Jagd,..
... aber irgendwie habe ich Mitleid mit dem Wild. Der Mensch schaut seit über 10 Jahren zu, wie sich der Lebensraum für die Tiere minimiert. Der Mensch holt einen natürlichen Jäger au der Vergangenheit zurück in den Lebensraum des Wildes, den Wolf. Und nun stellt sich der Mensch noch mit der Knarre in den Weg des Wildes.

In den zurückliegenden Jahren, bekam unser Wild, Dank der HOLZERNTE schon einen Sonnenbrand. Jetzt gibt es mit der Flinte noch eins auf das Fell. Sollen dann die Wölfe sich auf die Jogger und Wanderer orientieren, wenn sie so richtig Knast verspüren??
jo jau
12.11.2021, 12:57 Uhr
Schon klar,
an jahrzehntelanger verfehlter Waldwirtschaft,da ist natürlich das Rotwild schuld.
Leiter FA
12.11.2021, 13:13 Uhr
ThüringenForst will mit Rot Rot Grün Jägerschaft spalten
Bei der Hubertusmesse in Bleicherode sagte der Vors. der
Jägerschaft, dass sich die einheimischen Jäger der Verantwortung für die Jagd und das Ökosystem bewusst sind. Die Jagd gehört genauso zur Region wie das Rotwild, das Auerwild, der Luchs oder das Reh. Kein Tier ist mehr oder weniger wert und sollte auch nicht mit menschlicher Arroganz als "Schädling" bezeichnet werden. Das Problem liegt beim Staatsforst der ein Rohstoffproduzent für Holz ist und ehrlicherweise hierfür kein Wild braucht und an einem Forstamtsleiter der nicht aus der Region kommt und mit staatlicher Macht gegen private Jägerschaften agiert.
ThüringenForst möchte wieder als Staatsbetrieb die Macht über die Jagd bekommen.
Bei Rot Rot Grün gar nicht so unwahrscheinlich!
Iltis
12.11.2021, 14:16 Uhr
Zahl der Autos und Jäger ist unerheblich
Was und wieviel Rotwild wurde denn auf wieviel Hektar während der Jagd erlegt? Nur das ist aussagekräftig.

Warum wird immer nur über die Jagden des Forstamtes berichtet? Die IG Rotwild Mitglieder richten selber ein Vielfaches an Jagden aus oder nehmen daran teil. Wird da nur mit Platzpatronen geschossen?
Hier klicken
12.11.2021, 15:41 Uhr
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Andi Macht
12.11.2021, 18:44 Uhr
Nur zur Info
Vor einer Drückjagd wird genau festgelegt, was für ein Wild geschossen werden darf und welches nicht. Darüber werden auch alle Beteiligten noch einmal belehrt.
Es entsteht sonst leicht der Eindruck, dass einfach alles erlegt wird.
Außerdem hat auch der Thüringenforst kein Recht sich nicht an Schonzeiten zu halten.
Ich möchte auch noch einmal klar stellen, dass ich kein Befürworter von solch großen Jagten bin. Lieber im kleinen Kreis und in kleineren Revieren.
Peppone
12.11.2021, 21:46 Uhr
Forstfürsten und Neureiche
Als regionaler Jäger in der sechsten Generation kann ich mich nur fremd schämen, für das, was dort zwischen Thüringenforst und den Jagdscheinkäufern dieser komischen IG Rotwild abläuft.

Wir auf der anderen, südlichen Seite des Kreises, da wo es keine dicken Hirsche gibt, arbeiten Kreisübergreifend zusammen um vernünftige, nachhaltige Jagd zu betreiben. Wir organisieren gemeinsame Jagden, um eine möglichst flächendeckende, einheitliche Wildbewirtschaftung zu gewährleisten.

Geredet und geschrieben wird aber nur über die Extreme von Staatswald und Neureichen, wo Letztere wieder ein sogenanntes Jagdregal für den Geldadel einrichten wollen.

Über die vielen hundert vernünftige private Jäger, die anständig und nachhaltig ihre Jagd ausüben, redet oder schreibt niemand. Obwohl in deren Revieren sowohl Wild vorhanden ist, und man höre und Staune sogar Wald wächst, der weit wertvoller ist, als derzeitiger Harzwald. Ortsansässige Jäger sind meistens selbst Waldbesitzer und wissen, was dem Wald gut tut.

Das unterscheidet sie wohltuend von der Forstfraktion und den Neureichen. Die einen haben nur die Bäume im Kopp und die anderen sind nur auf Hirschtrophäen für die Villa scharf.

Jagd ist aber weit mehr als ein solcher, unnützer Kleinkrieg um nur eine Wildart.
Capone
13.11.2021, 07:48 Uhr
Vielleicht braucht es die Jagd einmal nicht mehr
Es ist denkbar, daß bei einer weiteren Ausbreitung der großen Beutegreifer, der Mensch irgendwann nicht mehr eingreifen muss. Die Balance für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Wild und Wald würde sich von allein einstellen. Zahlreiche Länder dieser Erde haben gar kein flächendeckendes Jagdsystem. Wildfleisch kann auch aus dafür eingerichteten Farmen bezogen werden. Die Legende dass mehr Bio als beim Wild gar nicht geht ist auch nicht ganz richtig. Natürlich äst der Rehbock auch in einem frisch gespritzten Getreidefeld, er weiss es ja nicht.
Richtig ist aber, dass hinter der Jagd eine gewaltige Geldmaschine steht, die immense Summen mit dem Vertrieb von paramilitärischer Kleidung, ausgefeilter Zubehörtechnik, Waffen, Munition, Optik, Jagdreisen, Ausbildung von Jägern, passenden Geländefahrzeugen etc. verdient. Dem Wild indes ist es egal ob es von einem Forstbeamten oder einem IG- Gutmenschen erlegt wird.
Leser X
13.11.2021, 08:36 Uhr
Apropos Neureiche
Mir wäre es lieber, sie würden Golf spielen als Tiere abzuknallen.
Kitty Kat
13.11.2021, 10:05 Uhr
Da sind sie wer...
...die großen Jungs beim schießen und töten. Klopft euch mal schön auf die Schulter und schaut, wer den größten hat, also erlegt hat ;-).
RWE
13.11.2021, 10:12 Uhr
Paulinchen und Leser X
Zu dem Streit mag ich mich nicht äußern
Aber mir persönlich schmeckt Wild besser als Fleisch aus der Kühltruhe im Discounter. Außerdem ist es fettärmer.
Die Tiere haben in ihrer natürlichen Umgebung gelebt und wenn das Fleich auch noch lokal verkauft wird, es ist doch die Art von Fleischerzeugung wo wir hinwollen.
Ich bin mir sicher, eine Wildschwein hat ein besseres Leben als seine Verwandten bei Van Asten.
Jeder, der die Jäger kritisiert soll dann bitte auch vegetarisch leben.
Leiter FA
13.11.2021, 19:43 Uhr
Jagd ist keine Staatsaufgabe
Ich hoffe der Landesrechnungshof überprüft endlich mal wie viele Millionen Steuergelder für die vielen Staatsjagden in Thüringen ausgegeben werden.
Es gibt in Thüringen über 11000 private Jäger die aktuell bei der ASP Bekämpfung den größten Beitrag leisten und die auch die Jagd auf staatlichen Flächen ohne Steuergelder durchführen könnten.
Die Förster vom ThüringenForst haben keine andere Jagdausbildung als die privaten Jäger.
So kann sich ThüringenForst auf seine Hauptaufgabe der Holzwirtschaft konzentrieren und Thüringen müsste nicht jährlich viele Millionen Euro an Steuergeldern für Jagd ausgeben sondern in Schulsanierungen investieren.
Mir ist es egal ob es ein Neureicher, Altreicher oder ein normaler Angestellter ist der diese Aufgabe für unsere Gemeinschaft macht.
Lieber RWE!
gestern haben fast 100 Jäger und ungefähr 50 Hunde das Wild 2 Stunden durch den Harz gehetzt, dass schmeckt nicht wirklich und müsste von den Behörden untersagt werden.
Kaufen Sie bei den privaten Jägern und nicht Wild von Hetzjagden.
RWE
13.11.2021, 20:43 Uhr
Lieber FA,
ich wollte mich nicht in diese Diskussion einmischen, da mir hier das Hintergrundwissen fehlt. Ich wollte einfach eine Lanze für die Jagd im Allgemeinen brechen.
Iltis
13.11.2021, 21:26 Uhr
100 Jäger und 50 Hunde... Und was soll mir das als Jäger sagen?
Nichts!

Das Forstamt bejagt viele tausend Hektar. Wenn da 100 Jäger auf der Fläche eines durchnittlichen Forstrevieres von ca. 1500 ha ein mal im Jahr auf Drückjagd jagen, ist das legitim und sehr schonend für das Wild.

Wenn IG Rotwild'ler in ihren Kleinstrevieren z, B. mit 20 Jägern auf 200 Hektar jagen, ist das eine viel größere Beunruhigung für das Wild im Revier. Und nicht nur dort, die eingesetzten Hunde überjagen in solchen Kleinrevieren ständig, sie kennen keine Grenzen. Die an den Grenzen ansitzenden anderen IG Rotwild'ler Freunde verschärfen die Beunruhigung weiter und viele von denen halten sich in der Praxis nicht an gemeinsam abgesprochene Regeln.

Summa Summarum ist die Forstjagd dem Wildbestand, der Effizienz, der verursachten Beunruhigung zuträglicher, als die Kleinjagd der IG Rotwild'ler!

Es liegt mir fern, hier das Forstamt für die Kampagne gegen die Cerviden (hirschartige) zu verteidigen. Denn was die mit Rehwild veranstalten ist eigentlich noch schlimmer als das, was sie mit Rotwild praktizieren. Einen Rehwildbestand schießt man aber niemals auf Null, da sieht es beim Rotwild oder Damwild etwas anders aus.

Da bedarf es vernünftiger Jäger auf allen Seiten, das Wald mit Wild funktioniert! Die scheint es im Südharz aber nicht zu geben. Fairer weise muss ich für mich feststellen, dass es hauptsächlich die verantwortlichen IG Rotwild Leute sind, die immer wieder den Forstleuten unsinnige Sachen vorwerfen.
Man kann den Forstleuten sicher vorwerfen, dass sie zu wenig Wild pro Hektar dulden, aber man kann ihnen doch nicht ernsthaft vorwerfen, dass es angeblich zu viele Jäger waren und zu viele Schüsse gefallen sind. Wer mit solchen Argumenten kommt, hat von Jagd keine Ahnung, sorry.
Master of the Univer
13.11.2021, 22:30 Uhr
Sehr geehrter FAL
Es tut mir leid ihnen widersprechen zu müssen. Ich halte es für absolut kontraproduktiv Behauptungen in den Raum zu stellen die entweder Unwahrheiten oder Halbwahrheiten entsprechen. Sie fordern, die Jagd zu verpachten um Einnahmen für die Staatskassen zu generieren. OK. Was heißt das für die Rotwildbewirtschaftung. Alle 2 km kann ein Privatpächter tun und lassen wie ihm beliebt und seine Vorstellung der Rotwildbewirtschaftung durchsetzen. Für ein ursprüngliches offenlandtier das Wandern möchte erscheint das eher seltsam. Weil Privatpächter den durch Abschussplan genehmigten dicken Hirsch schießen mag kippt er tonnenweise Zuckerrüben (
stichwort unsachgemäße Fütterung, soll in den Bereichen der lokalen Jägerschaft gängige Praxis sein ) in den Wald weil er vermeiden möchte das das rotwild zum Nachbarn rennt. Aber was macht denn die gute Zuckerrübe mit dem Rotwild im Winter? Sie verätzt dem Rotwild seine Verdauungsflora. Das macht die Geliebte Rübe. Nennt man lt. Meines Kenntnisstandes pansenaccediose. Und die kann nur durch Zugabe von Rauhfaser gepuffert werden. Wo kriegt das Rotwild rauhfaser her? Entweder der Jäger füttert extrem viel heu o. es schält. Das der Jäger überhaupt nicht soviel füttern kann zeigen die geschälten Bestände zwischen rothesütte und sophienhof. Bestände die federführend von namentlich nicht genannten Mitgliedern der IG Rotwild in der Arbeitszeit bewirtschaftet und bejagt wurden. Die Tatsache daß sie den Vorwurf der Hetzjagd in den Raum stellen ist schlichtweg haltlos. Der Staatsforst macht nichts anderes als die Privatjäger in und um Nordhausen auch. Im Gegenteil, dass forstamt lässt ausschließlich spurlaute hunde zu um eben das stumme hetzen zu verhindern. Hinterfragen sie bitte nüchtern ob es nicht schon einmal vorgekommen sein könnte, dass im Bereich Nordhausen stummjagende Leica Hundemeuten in Maisfelder geschickt wurden und die Sauen tatsächlich aus den Feldern gehetzt haben? Das Wildschaden im Feld tut dem Privatpächter ja eher weh denn er muss Wildschaden an den Bauern zahlen. Im Wald sieht man den Schaden ja erst in 100 Jahren... Doppelgesellschaft- und Moral. Vllt sollte jeder Waldbesitzer Mal den ihm zustehenden Wildschaden einfordern.
Master of the Univer
13.11.2021, 22:58 Uhr
Weiter im text
Zu der gleichwertigen Ausbildung der lokalen Jägerschaft im Vergleich zum forstlichen Studium habe ich einmal recherchiert.
Ein privatJäger KANN seinen jagdschein in 2 Wochen machen im Normalfall dauert es ein halbes jahr. Wie man mir versicherte muss ein thüringer Förster wenn er den jagdschein an der fh machen will erst einmal mehrere Jahre studieren und sich vor allem prüfungen mit Wildökologie, Naturschutz Rechtsunterricht etc.pp stellen. Und da soll es um wesentlich komplexere Rechtsfragen gehen. Wenn er alle scheine erfolgreich besteht MUSS er sich bei der zuständigen Kreisjägerschaft Stellen. Ein Großteil der Privatjägerschaft würde bei der zusätzlichen Stoffmenge zum Studiumsalltag Freiwege die Segel streichen.
Die privaten Jäger müssen sich mit den Förstern der gleichen Prüfung stellen. Aber der stoffliche Input ist Studium wesentlich höher. Aber das ist ja auch nicht weiter schlimm. Denn es ist ja kein Unterschied ob ich Segelflieger oder Jumbojets fliege. Prinzipiell das gleiche Prinzip. Luft wird an der Tragfläche beschleunigt und ab geht's. Apropos Luftbeschleunigung. Leiten sie mir bitte sinnhaft her wie sie auf diese ,, Millionenbeträge" kommen. Keine Jagdpacht trägt die Kosten einer artenreichen klimastabilen Naturverjüngung. Man nehme für eine 1000 ha Jagd 30 Euro pro ha/jahr. das sind in in 10 Jahren 300000 euro. Plus. Jetzt nehmen wir Mal 500 ha wiederaufforstung. Eiche. Klimastabil. Ökologisch wertvoll. Dann sind wir im günstigsten Fall mit 15000 Euro pro ha dabei. D.h 7,5 Mio Euro. Rechnen sie bitte hoch wie viele Flächen in Thüringen wiederaufgeforstet werden müssen. Der Schuss geht nach hinten los. Sie empfehlen dem Staatsforst sich um die Holzproduktion zu kümmern. Das ist nur zum Teil die Aufgabe. Prinzipiell ist es die Hauptaufgabe einem gesunden Wald zu erziehen der alle Aspekte bedient. Wenn hier Holz anfällt das man verkaufen kann schön. Wenn nicht sollte das nicht die oberste Prämisse sein. Sie bedienen hier bewusst stereotype um Stimmung zu machen.
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