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Di, 15:31 Uhr
09.11.2021
Polizeibericht

Lärmeinsatz wegen vermeintlich hilfloser Person

Die Feuerwehr musste in der Nacht zu Dienstag in die Conrad-Fromann-Straße ausrücken. Anwohner hatten sich über Lärm in einer Wohnung beschwert und die Polizei verständigt...

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Der Wohnungsinhaber war als Alkoholiker bekannt und man sorgte sich über einen möglicherweise hilflosen Zustand des Mannes in seiner Wohnung. Über die Feuerwehr gelangten die Rettungskräfte und Polizisten in die vier Wände des 57-Jährigen. Der schlief tief und fest und hatte lediglich die Musik zu laut an. Er konnte in seiner Wohnung bleiben, die Rettungskräfte rückten ab.
Autor: osch

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Kommentare
Gehard Gösebrecht
09.11.2021, 18:51 Uhr
Oh, wie großzügig
Der Wohnungsinhaber durfte in seiner Wohnung bleiben.
Er wurde also nicht auf seiner eigenen Couch verhaftet.
Wahrscheinlich gab es keinen Richter, der einen Haftbefehl wegen lauter Musik unterschrieben hat.
Großes Kino, ganz großes Kino!
Mitternacht
09.11.2021, 21:11 Uhr
Wenn nachts stundenlang laute Musik spielt -
- liegen die Nerven irgendwann blank.

Wenn man dazu noch weiß, der Nachbar hat gewisse Probleme, dann überlegt man vielleicht dazu noch, wie man stundenlang zu laute Musik aushält - vielleicht erstickt der Nachbar ja vielleicht gerade am eigenen Erbrochenen, wie das bei Menschen mit Alkoholproblemen durchaus mal vorkommen soll...?

Dass man dann Hilfe holt, anstatt sich die ganze Nacht weiter beschallen zu lassen, liegt doch auf der Hand.
Wieso muss da gefrotzelt werden?
Herr Taft
09.11.2021, 22:01 Uhr
ach Mitternacht...
...glauben Sie wirklich, dass einer von den hiesigen dauerkommentatoren empathisch genug ist jemandem anderen zu helfen ? Da zählt doch der vermeintlich eigene Steuereuro - wenn überhaupt Steuern bezahlt - und nicht Sozialleistungen bezogen werden - mehr, als das Leben, des störenden Nachbarn. Falls ihr Kommentar keine Ironie war - muss ich Sie ihrer Illusionen berauben - tut mir leid.

ich weiß, wie Ihr Kommentar gemeint war ;-)

Alkohol holt einen aus der Wirklichkeit - aber wirft einen um härter in selbige zurück.

Menschen, die Ihren Ausweg im Alkohol suchen brauchen Hilfe von Menschen, die darum wissen - von daher war es richtig von den Nachbarn, Hilfe zu rufen - selbst wenn es gar nicht um den Zustand des Betrunkenen sondern nur um die eigene Nachtruhe ging....
Gehard Gösebrecht
10.11.2021, 09:14 Uhr
Bei Alkoholmissbrauch muß das SEK her
Schließlich geht man ja für seine Euros auf Arbeit.
So und nicht anders habe ich meine Vorschreiber verstanden.
Absatz.
Wenn ich aber bei jeden Brüller und lauter Musik beim Nachbar, in der Promenade oder am Gehege die Ordnungshüter holen würde, dann bin ich bald selbst im Fadenkreuz.
Also wenn ein Erbrechen oder ein Darmwind aus der nachbarlichen Wohnung zu vernehmen ist, dann muss nicht immer gleich ein Notfall vorliegen.
Janko
10.11.2021, 09:55 Uhr
@Herrn Gösebrecht
Gut, dann kümmern wir uns in Zukunft alle nur noch um uns selbst. Wenn in der Wohnung unter mir mal wieder die Frau verdroschen wird und gegen die Schrankwand fliegt, dass selbst in meiner Wohnung die Wand wackelt, dann warte ich einfach in Ruhe ab, bis wieder Ruhe ist. Egal, warum dann Ruhe ist.
Und die Nachbarn des Alkoholkranken, um den es hier geht, lassen dann einfach die ganze Nacht die laute Musik über sich ergehen, ohne sich zu fragen, wieso die Person die Musik nicht mal wieder abstellt. Irgendwann wird es schon aufhören - oder anfangen zu riechen, je nachdem, was als erstes eintrifft.
Jeder ist sich schließlich selbst der Nächste. Richtig?
Gehard Gösebrecht
10.11.2021, 10:31 Uhr
Sind eben ein sogenannter aufmerksamer Bürger
Man könnte Sie auch zur Weihnachtsfeier der Ordnungshüter einladen.
Früher hatten solche Kräfte eine Armbinde der Volkspolizei mit entsprechenden Befugnissen.
Heute hilft nur noch das Telefon, um für eine gewisse Ordnung zu sorgen.
Es tut mir natürlich sehr leid, dass Sie solche Nachbarn haben.
Viele Menschen sind aber 1989 auf die Straße gegangen, damit die Dauerüberwachung und auch die der Nachbarn aufhört.
Wenn Ihre Nachbarin zum xten Male verdroschen wird, dann gibt es Frauenhäuser, um sich weiteren Angriffen zu entziehen.
Auch haben die Hausverwaltungen immer ein offenes Ohr für ständige Ruhestörungen.
Spätestens wenn Sie und Ihre werten Nachbarn mit einer Mietkürzung wegen der aufgeführten Vorkommnisse drohen, dann rührt sich etwas.
Wir haben hier auch so einen Fall.
Da hat zum Schluss der Hausmüll und der Fernseher im Vorgarten gelegen.
Der Kandidat hat dann zum zweiten Mal die fristlose Kündigung bekommen, welche aber wegen psychiatrischer Probleme bis auf weiteres in die Zukunft verschoben worden ist.
Wie der betreffende Herr über den Hof bei seiner vorläufigen Verwahrungsmassnahme schon geschrien hat.
Er hat auch Rechte!
So ist das im Rechtsstaat.
Ich nehme mir jetzt das Recht zu schweigen und fahre erst mal Einkaufen.
Schließlich ist heute Martini!
Janko
10.11.2021, 13:00 Uhr
Nein, Herr Gösebrecht,
ich habe selbst nachts halb Eins geklingelt und den Mann zur Rede gestellt, ob er seine Frau grad totprügelt.
Sowas käme Ihnen sicher auch nicht in den Sinn, wenn Sie hier plötzlich mit DDR-Vergangenheit und ABV's anfangen, um zu belegen, wie krank heutzutage die nachbarschaftliche Überwachung sei.
Ich klingle aber lieber, als mir später mal selbst vorzuwerfen, nur dabei zugehört zu haben, wie jemand seine Frau ins Krankenhaus prügelt - oder eben, um zum Artikel zurückzukommen, jemand vielleicht sich grad ins Koma oder in den Tod getrunken hat.

Und damit schweige auch ich, Sie verstehen offensichtlich nicht, was der Unterschied zwischen Nachbarschaftshilfe und Denunziantentum ist.
Gehard Gösebrecht
10.11.2021, 18:50 Uhr
Ich muss nun doch noch mal
Also.....wenn jemand vor hat, sich totzusaufen oder seine Frau totzuschlagen, dann hat dieser einer Entscheidung getroffen.
Da ich selbst nicht über dem Gesetz stehe und auch keine Lust habe mich zu nächtlicher Stunde ins Krankenhaus prügeln zu lassen, halte ich mich auch unter dem Umstand nicht mehr der Jüngste zu sein, einfach zurück und überlasse Prellungen und Quetschungen einfach denjenigen, welche so etwas bezahlt kriegen und durch das Land Thüringen und die Beamtenkasse versichert sind.
Ein paar Ohrstöpsel wirken da kleine Wunder.
Ich war früher auch der Meinung, dass sich die Welt ohne mich nicht weiter dreht und ich mich überall einmischen müsste.
Aber das ist ein Trugschluss.
Mitternacht
10.11.2021, 19:36 Uhr
Ich wünsche Ihnen,
dass Sie niemals in die Situation kommen, Hilfe zu brauchen, und dann rundum nur Leute zu haben, welche genau so denken wie Sie.
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