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Mo, 16:54 Uhr
08.11.2021
Aus dem Landtag

SPD will über Impfpflicht in der Medizin nachdenken

Angesichts unvermindert steigender Corona-Inzidenzen in Thüringen fordert die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Dr. Cornelia Klisch, über eine Impfpflicht für Beschäftigte in Krankenhäusern und Pflegeheimen nachzudenken...

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„Wer als Patientin oder Pflegebedürftiger stationär aufgenommen ist, ist auf diese Versorgung angewiesen. Diese vulnerable Gruppe verdient unseren besonderen Schutz. Deshalb müssen wir jetzt darüber nachdenken, ob wir die Beschäftigten in solchen Einrichtungen generell zu einer Corona-Schutzimpfung verpflichten sollten. Diese Vorgabe wäre vergleichbar mit der Masern-Impfung, die Beschäftigte schon heute in bestimmten Krankenhäusern zwingend vorweisen müssen.“

Dr. Klisch, die auch als niedergelassene Ärztin in Erfurt praktiziert, erklärt weiter: „Aus meiner Sicht ist es dringend erforderlich, dass die kostenlosen Bürgertests wieder eingeführt werden und dass wir alle Menschen nachdrücklich dazu aufrufen, die Angebote zum Impfen und Testen weiter wahrzunehmen“, so die Landtagsabgeordnete Dr. Klisch abschließend.
Autor: red

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Kommentare
A-H-S
08.11.2021, 17:27 Uhr
Grundrechte gelten für Mediziner nicht?
Gelten für Beschäftigte im medizinischen Bereich die Grundrechte nicht? Sind diese Leute schlechter informiert und aufgeklärt, dass man über ihren Körper bestimmen kann? Sind Beschäftigte im medizinischen Bereich weniger von Impfdurchbrüchen betroffen?
Piet
08.11.2021, 17:53 Uhr
Verlogener
Geht es nicht mehr. Nutzlose Regeln aufstellen und sich dann selber nicht dran halten. Siehe Foto von der Bundestagsfraktion einfach nur Pfui.
Blautanne
08.11.2021, 18:26 Uhr
Begründung für die Impfpflicht ?
Ich zitiere Dr. med. C. Marx, der vor 2 Tagen hier im Forum Stellung bezog:

"Geimpfte schützen in erster Linie sich selbst und zwar vor schweren Verläufen! Und das kann jeder! Wollen wir ewig in Test und Lockdown verharren oder wollen wir heraus aus der Situation???"

und...

"Die vermehrten Durchbruchinfektionen hängen damit zusammen, dass der Anteil Geimpfter an der Gesamtbevölkerung sogar in Thüringen steigt. Schwere Verläufe werden signifikant vermindert. " Zitat Ende.

Dass ein Geimpfter andere Personen schützt, dafür gibt es keinerlei Beleg. Er schützt in erster Linie sich selbst und man nimmt an, dass geimpfte Personen weniger oft auf der Intensivstation landen. Infektiös können Geimpfte trotzdem sein. Frau Dr. Klisch scheint da nicht ganz auf dem Laufenden zu sein, oder gar fehl am Platz, wenn sie solche tiefgreifenden Forderungen stellt. Außerdem kann man eine Impfung mit den derzeitig verfügbaren neuartigen Impfstoffen noch nicht zur Pflicht erklären, solange nicht einmal die Dauer der Wirksamkeit endgültig geklärt ist und Langzeitfolgen aufgrund des kurzen Beobachtungszeitraumes nicht kategorisch ausgeschlossen werden können. Die Impfpflicht damit zu begründen, dass die Geimpften andere mit ihrer eigenen Impfung schützen, ist nicht korrekt. Und selbst der Eigenschutz nimmt von Monat zu Monat ab, und ist in den meisten Fällen sehr wahrscheinlich nach 6 bis 8 Monaten defacto nicht mehr vorhanden. Deswegen wird ja auch jetzt massivst für die Boosterimpfungen geworben.
Dass jetzt in Pflegeheimen wieder alle täglich getestet werden sollen, und zwar egal ob sie geimpft oder nicht geimpft sind, ist doch der Beweis dafür, dass allen klar ist, dass auch Geimpfte infektiös sein können und das Virus auf ihre Mitmenschen übertragen können.
Halssteckenbleib
08.11.2021, 18:34 Uhr
Impflicht in der Medizin
Egal um welche Berufsgruppen es geht ist so ein derartiger Eingriff in die Gesundheit der Menschen einfach unverantwortbar.Es existieren nur notfallzugelassen Stoffe.Niemand weiß über langzeitverhalten solcher Impfstoffe auch wenn die millionenfach verspritzt wurden.Menschen sollen verpflichtet bzw gezwungen werden sich derartiges Zeug spritzen zu lassen.Mich würde mal interessieren ob die Impfstofffabrikanten alle mit ihren Stoff geimpft sind oder ob sie lieber ein großen Bogen um das Zeug machen.Um was geht es eigentlich wirklich??
Starlight
08.11.2021, 18:43 Uhr
Ah....
Die fordert eine Impfung, damit die, die geimpft sind, geschützt sind? Muss man das verstehen?
Icefire
08.11.2021, 19:26 Uhr
Denn sie wissen was sie tun...
Die Geschützten müssen vor den Ungeschützten geschützt werden, indem man die Ungeschützten zwingt, sich mit dem Schutz zu schützen, der die Geschützten nicht geschützt hat.
geloescht.20240214
08.11.2021, 22:03 Uhr
Die..
Geimpften, so wie ich. Belegen weit weniger Intensivpflegeplätze als Andere. Jeder kann sich impfen oder nicht. Nicht mein Problem. Aber bitte von den Ungeimpften später keine Vorwürfe wenn auf der ITS Schicht im Schacht ist . Klar kann ich auch infektiös sein. Und die Plage kriegen. Aber wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit für ITS?
Leon08
09.11.2021, 03:24 Uhr
Es ist soweit
Der Unterschied zu Zeiten, als ein völlig verblödeter Österreicher andere Menschen von der Teilnahme am öffentlichen und kulturellen Leben ausschloss, ist dahin. Im letzten Winter noch blieben viele Läden während des Lockdawn für ALLE geschlossen. Hat sich eigentlich von den so über alles erhabenen Geimpften mal einer in die Lage versetzt, wie es Menschen ergeht, die plötzlich vor Schildern stehen, die ihnen den Zutritt zu Restaurants, Café 's oder Sportstätten verwehren?? Zumal man bis zu diesen, mit Geimpften, Händchen haltend oder eng umschlungen unbehelligt schlendern kann. Ab da wird der Virus dann aber aktiv....lachhaft. Was kommt als nächstes......müssen Ungeimpfte dann zur Erkennung Binden tragen, oder denkt man schon an Lager, in die man diese dann " zu ihrer eigenen Sicherheit " unterbringt?. Was ist nur in Deutschland los....noch vor knapp zwei Jahren hat es niemanden interessiert, was mein Nachbar im Bus, Wartezimmer oder Restaurant für Krankheiten hat......und wir leben noch. Selbst zu DDR Zeiten hat man das nicht fertig gebracht, was jetzt einfach so geht. Ach ja......meine Frau ist geimpft, ich nicht.....dürfen wir überhaupt noch miteinander schlafen?
Kritiker86
09.11.2021, 06:49 Uhr
Ihr...
habt doch die SPD wieder zur Nummer 1 gewählt. Nachdem sie fast verschwunden war!Nun bekommt ihr das was ihr wolltet. Ich persönlich bin zwar geimpft,aber trotzdem sollten meine Kollegen selbst entscheiden ob sie das wollen oder nicht, und nicht gezwungen werden! Ich würde an deren Stelle die Arbeit verweigern. Das zeigt dann gleich das nächste Problem auf. Wenn nur ein paar der Arbeit fern bleiben, bricht der klägliche Rest in den Heimen und Krankenhäusern zusammen. Und erst dann wird sich dort was ändern. Weil es ja immer heißt, ihr könnt nicht streiken...Ihr müsst ja für die Kranken da sein. Nein das stimmt nicht. Nur 1Tag! Das würde alles in Deutschland verändern.
A.kriecher
09.11.2021, 11:07 Uhr
Pflegekräfte zum Impfen zwingen!!!!
Wir leben in einem Kapitalistischen Land, jeder muss mit Beiträgen seine medizinische Versorgung abdecken, naja nicht alle. Das Krankenhaus will eine Chipkarte haben, der Arzt will eine Chipkarte haben und auch alle anderen, die mit Krankheiten Geld verdienen wollen eine Chipkarte haben.
Nichts läuft ohne Abrechnungsmöglichkeit.
Der,die,das kleine Pfegekraft aber, soll immer mehr und am besten auch, kostenlos,länger seine Arbeit und Überstunden leisten.
Naja, man arbeitet ja am Mensch und soll Empathie zeigen( der,die,das kleine Pflegekraft). Aber was ist mit dem kleinen Pfleger wann er nicht mehr kann? Nichts,egal.
Und jetzt auch noch zum Impfen zwingen?
Hoffentlich organisieren sich die Pflegekräfte und gehen endlich einen gemeinsamen Weg,so kann es nicht weiter gehen.
Bodo Bagger
09.11.2021, 12:07 Uhr
So eine Impfpflicht im medizinischen Bereich...
ist gaaaaanz sicher die richtige Methode um die eh schon angespannte personelle Situation zu entspannen.

Es ist ja nicht gerade so, dass im vergangenen Jahr, nach Aussage des hessischen Gesundheitsministers Klose 20% bzw. 4000 der verfügbaren Intensivbetten wegen Personalmangels weggefallen sind. Da macht es natürlich so richtig viel Sinn, die verbliebenen Pflegekräfte und Krankenpflegepersonal und Ärzte zu einer Impfung zu zwingen, die weder eine (Selbst)ansteckung verhindert noch in irgendeiner Art und Weise verhindert, dass eine Weitergabe des Virus an Andere verhindert wird. Vielmehr stellt die Impfung nach Lesart des PEI einen begrenzten Selbstschutz gegen eine schwere Erkrankung dar.

Und da es sich bei den beschriebenen Personengruppen mit Sicherheit nicht um die gefährdeten Altersgruppen handelt, erschliesst sich der Sinn einer Impfflicht für diese Personengruppen überhaupt nicht.

Man kann natürlich weiterhin versuchen, dass komplette, wiederholte Staatsversagen und Privatversagen von Maskenjensi auf dem Rücken der Bevölkerung auszutragen und diese weiter gängeln und beschneiden.
A.kriecher
09.11.2021, 12:37 Uhr
Laber,laber ,SPD
...soll mal lieber über eine schnellstmögliche Entlastung der Pflegekräfte nachdenken. Na, schnellstmöglich, wie denn? Ich kann nur sagen, viel Spaß an alle lernende Pflegekräfte. Wenn ihr fertig seid, willkommen im Chaos.
Bodo Bagger
09.11.2021, 14:20 Uhr
Kleiner Nachtrag... die größte Entlastung für die Pflegekräfte
dürfte wohl eine, der Leistung entsprechende Entlohnung für diese sein, die sich nicht wie bisher in der Nähe von H4 bewegt.

Weiterhin dürfen die Arbeitsbedingungen der Pflegekräfte auch nicht so ganz ohne Bedeutung sein. Aber das ficht ja die Arbeiterpartei der Sozen nicht so recht an...

Wer hat uns verraten? ....
A.kriecher
09.11.2021, 17:00 Uhr
Jörg Thümmel
Mal die Kirche im Dorf lassen
Der Lohn ist ja wohl nicht annähernd bei harz4 oder so, aber die Belastung ist unerträglich.
Gehen Sie alle mal in ein Pflegeheim und versuchen mal einen Tag diesen Job und diese Anforderungen zu schaffen. Ein Tag, kein Problem, aber dauerhaft? Die Leistungen die erbracht werden müssen sind extremleistungen und das jeden Tag. Immer wieder einspringen, keine Freizeitplanung,ständig Kollegen krank, ohne Ersatz und ständig,kannst du noch das machen, das muss noch und das ist noch nicht, das geht heute nicht und ,und,und .
Halssteckenbleib
09.11.2021, 19:40 Uhr
Also ich war öfter mal
bei meiner Mutter im Pflegeheim zu Besuch.Fast immer erwischte ich ein paar Pflegemenschen auf den Balkon und haben ewig gequatscht und gequalmt.Da dachte ich auch so ....ich denke die Pfleger sind so überlastet... aber da rum zu sitzen ist genug Zeit da.Wären noch mehr da würden vermutlich nur mehr nichts tun.
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