Mo, 15:06 Uhr
08.11.2021
Tingvall Trio im Theater
Rabazz gemacht
Der "große" Jazzrabazz konnte in diesem Jahr zwar wieder stattfinden, fiel aber aufgrund der Umstände deutlich kleiner aus. Dennoch konnten die Jazzer hochkarätige Gäste und natürlich auch ein Talent aus der Region am Wochenende auf die Bühne bringen...
Die Combo "Tingvall Trio" gehört für den Jazzclub Nordhausen fast schon zu alten Bekannten, anders als noch vor zehn Jahren, als man die international besetzte Truppe in der Cyriaci-Kapelle zum ersten mal aufspielen ließ, hat das Trio heute Rang und Namen in der weltweiten Jazzszene.
Nun waren sie zum dritten Mal in Nordhausen und jetzt kam kein anderer Platz mehr als die große Bühne des Theaters in Frage. Das bunte drumherum mit jeder Menge Musik aus allen erdenklichen Richtungen von Blues bis "FreeJazz" musste in diesem Jahr leider ausfallen, sodass der "Rabazz" deutlich kleiner ausfiel, als es das Jazzverwöhnte Nordhäuser Publikum gewohnt ist.
An zwei Traditionen konnte man aber trotz Corona-Sorgen festhalten: zum einen die Vorband, dieses mal die Combo "Bluff" aus Hamburg und zum anderen der Auftritt des "Nachwuchstalentes" aus der Region. Dem überließ man wie gewohnt vor den gestandenen, "großen" Künstlern die Bühne und das Publikum. In diesem Jahr gab man Frederike Gäßlein die Chance, die vom musizierenden Vater an der Gitarre begleitet, ihre Stimme zum Besten gab.
"Es war ein guter Rabazz", sagt Jazzclub-Chef Holger Gonska zufrieden, auch wenn man nicht ganz so konnte wie man gerne wollte. Aber wenn es am Ende für die Band stehende Ovationen gibt, dann hat man alles richtig gemacht.
Angelo Glashagel
Autor: redDie Combo "Tingvall Trio" gehört für den Jazzclub Nordhausen fast schon zu alten Bekannten, anders als noch vor zehn Jahren, als man die international besetzte Truppe in der Cyriaci-Kapelle zum ersten mal aufspielen ließ, hat das Trio heute Rang und Namen in der weltweiten Jazzszene.
Nun waren sie zum dritten Mal in Nordhausen und jetzt kam kein anderer Platz mehr als die große Bühne des Theaters in Frage. Das bunte drumherum mit jeder Menge Musik aus allen erdenklichen Richtungen von Blues bis "FreeJazz" musste in diesem Jahr leider ausfallen, sodass der "Rabazz" deutlich kleiner ausfiel, als es das Jazzverwöhnte Nordhäuser Publikum gewohnt ist.
An zwei Traditionen konnte man aber trotz Corona-Sorgen festhalten: zum einen die Vorband, dieses mal die Combo "Bluff" aus Hamburg und zum anderen der Auftritt des "Nachwuchstalentes" aus der Region. Dem überließ man wie gewohnt vor den gestandenen, "großen" Künstlern die Bühne und das Publikum. In diesem Jahr gab man Frederike Gäßlein die Chance, die vom musizierenden Vater an der Gitarre begleitet, ihre Stimme zum Besten gab.
"Es war ein guter Rabazz", sagt Jazzclub-Chef Holger Gonska zufrieden, auch wenn man nicht ganz so konnte wie man gerne wollte. Aber wenn es am Ende für die Band stehende Ovationen gibt, dann hat man alles richtig gemacht.
Angelo Glashagel




























