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Mo, 12:36 Uhr
08.11.2021
Thüringer CDU erinnert:

Mauerfall und Novemberpogrome

„Der 9. November ist ein Schicksalstag der deutschen Geschichte”, hält Christian Hirte, Landesvorsitzender der CDU Thüringen, fest. „Er ist uns angesichts der Novemberpogrome der Nationalsozialisten im Jahr 1938 eine Mahnung, wie eine Gesellschaft ohnmächtig gegenüber menschenverachtender Politik werden – oder sich gar daran beteiligen kann"...

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"Zugleich schenkt er uns mit Blick auf den Mauerfall vor 32 Jahren die Zuversicht, dass sich Freiheit und Demokratie auch gegen eine Diktatur behaupten können.”

Hirte fügt hinzu: „Der 9. November erinnert uns auch daran, dass Einheit, Freiheit und Menschlichkeit keine Selbstverständlichkeiten sind. Sie müssen immer wieder neu gelebt und verteidigt werden. Bedroht sind sie immer dann, wenn Hass oder auch bereits Gleichgültigkeit um sich greifen. Deshalb sind wir unbedingt aufgefordert, die Erinnerung an diesen Tag, an die beiden deutschen Diktaturen insgesamt und an ihre Überwindung lebendig zu halten und die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen. Jeder Einzelne kann dabei mithelfen.”
Autor: red

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Kommentare
Halssteckenbleib
08.11.2021, 13:19 Uhr
Mauerfall war das richtig Falsche
Was haben wir heute?Ungebremsten hemmungslosen Kapitalismus.Nix Demokratie Freiheit Rechtsstaat und all diese scheinheiligen Sprüche.Von mir aus hätte man auf die Mauer noch 5 Meter draufmauern können.
harzwj
08.11.2021, 15:26 Uhr
Sehr geehrter Herr Christian Hirte,...
Sie wurden am 23. Mai 1976 in der ehemaligen DDR geboren. Also waren Sie am 9. November 1989 13 Jahre jung. Haben dementsprechend die "Diktatur DDR" hautnah erlebt. Da ergibt sich für mich die Frage, wie haben Sie ihre Kindheit in der DDR, die Sie als Diktatur bezeichnen wahrgenommen? Wie wurden Sie unterdrückt und wie haben sie gemeinsam mit ihren Mitschülern darunter gelitten? Waren ihre Eltern Verfolgte der "DDR-Diktatur"?
Heute sagen Sie, sehr geehrter Herr Hirte u.a.in ihrem Beitrag, [...], an die beiden deutschen Diktaturen insgesamt und an ihre Überwindung lebendig zu halten und die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen", sei wichtig. Die Diktatur des Dritten Reiches mit der "Diktatur in der DDR" auf eine Stufe des "Erinnerns" zu stellen halte ich jedoch als nicht hinnehmbar. Wie die Diktatur des Dritten Reich endete, nämlich mit mehr als 70 Millionen Toten, allein die Sowjetunion trug mit rund 10 Millionen zu beklagenden Opfern die größte Last, ist bekannt. Genau so ist bekannt, wie die Diktatur der DDR am 9. November 1989 endete. Die Bürger der DDR haben die Mauer zu Fall gebracht und es ist nicht ein Tropfen Blut vergossen worden. Vor diesem Hintergrund sollte man sehrwohl die von Ihnen in Bezug auf den "9. November" genannten Diktaturen inhaltlich thematisieren und nicht gleichstellen.
W. Jörgens
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