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Do, 15:23 Uhr
04.11.2021
AfD zum Nordhäuser Haushalt

Generalangriff auf Familien und den Mittelstand

Angesichts der Ankündigung des Oberbürgermeisters Kai Buchmann, die Zuschüsse der Stadt zur Bereitstellung des Mittagessens für die Kindergartenkinder im kommenden Jahr zu streichen, die Grundsteuer zu erhöhen und die Gewerbesteuer nach oben zu schrauben, spricht die Nordhäuser AfD-Fraktion von einer „konfusen Haushaltspolitik“...


Allein durch den Wegfall des Zuschusses beim Mittagessen stiegen die Kosten pro Kind und Monat um 25 bis 55 Euro. Im ungünstigsten Fall müssten Eltern fast 800 Euro mehr im Jahr zahlen. „Das ist für die breite Mitte und die unteren Einkommen, die keinen Anspruch auf Übernahme dieser Kosten haben, ein großer Brocken“, so AfD-Fraktionschef Jörg Prophet. „Da kann der OB noch so oft seine angebliche Kinderfreundlichkeit behaupten, wie im Wahlkampf. Er schafft eine familienfeindliche Realität. Das ist der Fakt.“ Gerade Familien seien in den beiden zurückliegenden Jahren besonders belastet und gefordert gewesen. „Dafür kriegen sie jetzt als Dankeschön die Quittung aus dem Rathaus.“

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Auch die Erhöhung der Grund- und Gewerbesteuer sei ein Affront gegen den Mittelstand. „Nordhausen hat vor allem mittlere und kleine Unternehmen, die nach zwei Pandemie-Jahren noch eine Belastungs-Schippe drauf kriegen mit einer um 20 Prozentpunkte höheren Gewerbesteuer“, mahnt Prophet an.

Die AfD werde keiner der angekündigten Erhöhungen zustimmen, „weil auf der Ausgabenseite das eigentliche und das fortdauernde Problem liegt: Während die Bürger immer mehr zahlen sollen, lässt die Rathausleitung die Baukosten für das Theater dem Vernehmen nach um über fünf Millionen steigen. Es gibt weiterhin Neueinstellungen im Rathaus, so dass die Personalkosten im kommenden Jahr schon bei 22 Millionen Euro liegen werden! Das ist unverschämt, weil gleichzeitig noch Straßen, Wege und Plätze vor den Augen der Bürger zerfallen und die Bürger scharenweise Nordhausen verlassen. Vor diesen Fehlentwicklungen verschließt man im Rathaus die Augen.“

Diese Passivität der Rathausführung sei ein weiteres Problem. Buchmann soll nach Kenntnis der Stadtratsfraktion offen eingestanden haben, dass er sich gar nicht selbst herablassen wolle, um in Erfurt auf Fördermittel zu drängen. "Es ist fast schon zynisch, dass er sagt haben soll, dafür gäbe es Mitarbeiter im Rathaus. Man muss sich schon mit den Nachbarkommunen an einen Tisch setzen, um Erfahrungen auszutauschen, oder gemeinsam nach Erfurt zu fahren. Man muss das Gespräch mit der Wirtschaft suchen, mit der Bevölkerung sowieso, gerade in einer solchen Krisensituation.“

Es sei an der Zeit, dass die Frage gestellt wird, „ob die ‚Rendite‘ überhaupt noch stimmt, die der Bürger als Gegenleistung der Verwaltung für seine Steuern, Beiträge und Gebühren bekommt“, so Herr Prophet weiter. „Aus unserer Sicht baut das einst stolze und schöne Nordhausen kontinuierlich ab. Leistungen werden gekürzt, Dienstleistungen nicht mehr erbracht. So nimmt der Vandalismus überhand, die Stadt ist komplett mit Graffiti beschmiert, Ausstellungen direkt vor dem Rathaus werden demoliert, das Industriegebiet ist eine Brache. Konstruktive Vorschläge aus der Bürgerschaft und dem Stadtrat werden als störende Zwischenrufe abgebügelt. Nordhausen ist auf dem komplett falschen Weg.“
Autor: red

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Kommentare
Kritiker86
04.11.2021, 15:39 Uhr
Irgendwie...
muss ja das Geld welches durch Corona ausgegeben wurde wieder reingeholt werden. Dieser extreme Preisanstieg in allen Branchen war absolut vorhersehbar. Corona hat alles verteuert. Ein zurück gibt es nicht mehr. Gewöhnt euch dran.
Sachlich
04.11.2021, 15:51 Uhr
Wo sind die Wahlversprechen vom Oberbürgermeister.
Klar und deutlich formuliert Herr Prophet, Nordhausen steht vor einem Scherbenhaufen und ist nur noch negativ in den Schlagzeilen. Der Bürger wird nur noch belastet mit höheren Steuern und Beiträgen. Wie sollen Geringverdiener das stemmen. Nordhausen das Tor zum Harz, wie stolz waren wir auf unsere Stadt und was haben wir jetzt. Hohe Abgaben, leere Geschäfte, leeres Industriegebiet, kaputte Straßen, marode Schulen, hohe Kriminalität Gewalt, Diebstähle Vandalismus durch Flüchtlinge . Wo bleiben ihre Wahlversprechen Herr Buchmann. Danke Herr Prophet und der AFD das wenigstens Sie die Fakten auf den Tisch legen , nicht wie die verbrauchten Altparteien.
Rob2000
04.11.2021, 16:07 Uhr
Das ist ja
schon vorsätzlich kinderfeindlich!
Soll der ach so gut auf die Hälfte seine Bezahlung verzichten, dann bleiben auch mal ein paar Euro übrig.
Wie dummfrech kann man eigentlich sein,baber Millionen in diese Bude von Theater reinpumpen!
Sowas muss gestoppt werden!!!
Paulinchen
04.11.2021, 16:31 Uhr
Man könnte doch...
... das Rathaus, samt Roland an einen reichen Investor verkaufen und beides nur noch leasen.
Täglich finden wir doch in allen Medien die Werbung, wie man äußerst günstig ein E Auto leasen kann. Das Meyenburg Museum ist ebenfalls ein schönes Objekt, welches sich nach einem neuen Eigentümer sehnt, welcher es traumhaft rausputzen müsste. Vielleicht findet man auch noch manchen Schatz im Stadtarchiv. Wo hängen eigentlich die tollen Gemälde, welche einst die Flure im Rathaus zierten? Sind diese schon als Tafelsilber unter den Hammer gekommen?
Piet
04.11.2021, 16:48 Uhr
Herr Buchmann
Ist leider in jeglicher Form ein Totalausfall. Oder wie andere sagen das unbekannte Wesen.
Gudrun1974
04.11.2021, 17:00 Uhr
Nur Destruktivität am Markt
Aus dem Rathaus kommt nichts konstruktives. Ideen, Entwicklungsperspektiven,... nichts. Nur das Personalkarussell dreht sich, im Schnitt gefühlte drei Stellenanzeigen pro Monat. Das geht richtig ins Geld und zwar dauerhaft. Da ist es richtig, das Afd und Linke sich gegen Mehrbelastung der Bürger aussprechen.
Buchmann hat im Wahlkampf Senkung von Gewerbe und Grundsteuer versprochen. Basta. Soll er zusehen wie er zurechtkommt. Er wollte OB sein, da sollte er wenigstens eine Sache auf die Reihe kriegen. Den Mund hat er ja damals voll genommen.
Kama99
04.11.2021, 17:12 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Anm. d. Red.: Gehört nicht zum Thema
Undine
04.11.2021, 17:13 Uhr
Nein, Kritiker86, nicht daran gewöhnen!
Wir haben uns schon an zu Vieles gewöhnt. Genau darauf setzt diese Politik.
Rob2000
04.11.2021, 19:21 Uhr
Das schreckt
Natürlich junge Paare ab die ein kinderwunsch haben.
Mittlerweile muss man sich ja 3 überlegen ein Kind in die Welt zusetzen.
Nur weil gewisse Politiker nicht mit Geld umgehen gehen können, zumindest wenn es nicht ihr eigenes ist.
Das nennt sich dann kinderfreundlicher Sozialstaat.
Die können doch echt nicht mehr klar denken.
Realitätsschwankungen und alles ein bisschen verdreht.
free Gigi
04.11.2021, 19:50 Uhr
kinderfeindlich hoch 3
eine Zumutung ist dieser Herr Buchmann. Aber nicht nur er. Was derzeit auf den Rücken der Kinder ausgetragen wird ist einfach nur erbärmlich.

Ich wünschte alljene bekommen ihre Strafe!
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