Mi, 07:07 Uhr
03.11.2021
Die Gesundheit steht heute an erster Stelle
Heute ist Weltmännertag
Am 3. November ist Weltmännertag: Unter der Schirmherrschaft von Michail Gorbatschow macht der Weltmännertag seit dem Jahr 2000 auf die Gesundheitsvorsorge von Männern aufmerksam. Die Chefärzte der Heliosklinik Lutherstadt Eisleben für Urologie und Kardiologie geben Tipps zur Stärkung der Männergesundheit...
Männer gehen ungerne zum Arzt, leben ungesünder und sterben früher als Frauen – alles nur Klischees? Laut Statistischem Bundesamt leben Männer tatsächlich fünf bis sieben Jahre kürzer als Frauen. Leider stimmt es auch, dass sich Männer im Alltag weniger gesundheitsbewusst als Frauen verhalten und Vorsorgeuntersuchungen öfter nicht wahrnehmen. Während Frauen Vorsorgemedizin leisten, betreiben Männer Reparaturmedizin.
Dr. med. Henry Meffert, Chefarzt für Urologie, appelliert an die Männer: Viele Krankheiten, besonders bestimmte Krebsarten, führen erst relativ spät zu spürbaren Symptomen. Diagnosen werden mehrfach erst dann gestellt, wenn die Krankheiten schon fortgeschritten sind. Daher sind Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen so wichtig: Je früher erkannt, desto besser die Prognose. Das gilt auch für die urologische Vorsorge: Auch wenn die Untersuchung nicht zu den angenehmsten zählt, zahlt sich frühes Handeln hier besonders aus. Die urologische Vorsorgeuntersuchung ist die einzig medizinisch anerkannte Methode zur effektiven Vorsorge und Früherkennung von Prostatakrebs, die bei Männern am häufigsten auftretende Krebsart und gleichzeitig zweithäufigste Krebstodesursache.
Auch bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen – der häufigsten Todesursache in Deutschland – profitieren Männer von einer guten Vorsorge: Zum einen lassen sich Herzerkrankungen durch eine gesunde Lebensweise vorbeugen. Zum anderen sind Vorsorgetermine wichtig, um frühzeitig Risikofaktoren zu erkennen und einzudämmen: Dazu gehören unter anderem erhöhte Werte bei Blutdruck, Cholesterin und Blutzucker. Werden diese Faktoren gut behandelt, beugt man Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall vor fasst Krum Petrov, Chefarzt für Kardiologie, zusammen.
Wir haben beide Chefärzte nach den fünf besten Tipps zur Stärkung der Männergesundheit gefragt:
Gesunde Ernährung: Gerade für die Herz-Kreislauf-Gesundheit ist eine ausgewogene Ernährung ein wichtiger Eckpfeiler. Achten Sie auf möglichst frische, unverarbeitete Lebensmittel, essen Sie Obst und Gemüse und vermeiden Sie Übergewicht.
Ausreichend trinken: Die empfohlene Trinkmenge richtet sich nach der individuellen gesundheitlichen Situation eines Menschen, nach seinem Alter und seiner körperlichen Belastung. Bei wiederholten Harnwegsinfektionen oder Nierensteinen, hohem Blutdruck oder Herzschwäche empfiehlt es sich, die Trinkmenge mit dem/der behandelnden Arzt/Ärztin abzustimmen.
Regelmäßige Bewegung im Alltag: Oft gelingt es nicht, die empfohlenen Zeiten für Ausdauer- und Muskelkräftigung einzuhalten. Meist ist es einfacher, den Alltag aktiver zu gestalten: Tauschen Sie das Auto auf dem Weg zur Arbeit mit dem Fahrrad oder steigen Sie eine Station vor dem Ziel aus; nutzen Sie die Treppe statt des Aufzugs, gehen Sie öfter mal eine Runde um den Block. So sammeln sich die Aktivitätsminuten beinahe von alleine!
Frische Luft: Rausgehen lohnt sich! Natürliches Licht versorgt uns mit Vitamin D und sorgt dafür, dass wir uns besser konzentrieren können. Bewegung an der frischen Luft versorgt Körper und Gehirn mit Sauerstoff, führt zu mehr Entspannung, stärkt das Immunsystem und senkt das Stresslevel.
Genug schlafen: Erholsamer Schlaf hält das Herz gesund. Wer täglich sechs bis acht Stunden schläft, schützt sich vor Herzerkrankungen. Bei unzureichender Schlafdauer erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden.
Autor: redMänner gehen ungerne zum Arzt, leben ungesünder und sterben früher als Frauen – alles nur Klischees? Laut Statistischem Bundesamt leben Männer tatsächlich fünf bis sieben Jahre kürzer als Frauen. Leider stimmt es auch, dass sich Männer im Alltag weniger gesundheitsbewusst als Frauen verhalten und Vorsorgeuntersuchungen öfter nicht wahrnehmen. Während Frauen Vorsorgemedizin leisten, betreiben Männer Reparaturmedizin.
Dr. med. Henry Meffert, Chefarzt für Urologie, appelliert an die Männer: Viele Krankheiten, besonders bestimmte Krebsarten, führen erst relativ spät zu spürbaren Symptomen. Diagnosen werden mehrfach erst dann gestellt, wenn die Krankheiten schon fortgeschritten sind. Daher sind Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen so wichtig: Je früher erkannt, desto besser die Prognose. Das gilt auch für die urologische Vorsorge: Auch wenn die Untersuchung nicht zu den angenehmsten zählt, zahlt sich frühes Handeln hier besonders aus. Die urologische Vorsorgeuntersuchung ist die einzig medizinisch anerkannte Methode zur effektiven Vorsorge und Früherkennung von Prostatakrebs, die bei Männern am häufigsten auftretende Krebsart und gleichzeitig zweithäufigste Krebstodesursache.
Auch bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen – der häufigsten Todesursache in Deutschland – profitieren Männer von einer guten Vorsorge: Zum einen lassen sich Herzerkrankungen durch eine gesunde Lebensweise vorbeugen. Zum anderen sind Vorsorgetermine wichtig, um frühzeitig Risikofaktoren zu erkennen und einzudämmen: Dazu gehören unter anderem erhöhte Werte bei Blutdruck, Cholesterin und Blutzucker. Werden diese Faktoren gut behandelt, beugt man Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall vor fasst Krum Petrov, Chefarzt für Kardiologie, zusammen.
Wir haben beide Chefärzte nach den fünf besten Tipps zur Stärkung der Männergesundheit gefragt:
Gesunde Ernährung: Gerade für die Herz-Kreislauf-Gesundheit ist eine ausgewogene Ernährung ein wichtiger Eckpfeiler. Achten Sie auf möglichst frische, unverarbeitete Lebensmittel, essen Sie Obst und Gemüse und vermeiden Sie Übergewicht.
Ausreichend trinken: Die empfohlene Trinkmenge richtet sich nach der individuellen gesundheitlichen Situation eines Menschen, nach seinem Alter und seiner körperlichen Belastung. Bei wiederholten Harnwegsinfektionen oder Nierensteinen, hohem Blutdruck oder Herzschwäche empfiehlt es sich, die Trinkmenge mit dem/der behandelnden Arzt/Ärztin abzustimmen.
Regelmäßige Bewegung im Alltag: Oft gelingt es nicht, die empfohlenen Zeiten für Ausdauer- und Muskelkräftigung einzuhalten. Meist ist es einfacher, den Alltag aktiver zu gestalten: Tauschen Sie das Auto auf dem Weg zur Arbeit mit dem Fahrrad oder steigen Sie eine Station vor dem Ziel aus; nutzen Sie die Treppe statt des Aufzugs, gehen Sie öfter mal eine Runde um den Block. So sammeln sich die Aktivitätsminuten beinahe von alleine!
Frische Luft: Rausgehen lohnt sich! Natürliches Licht versorgt uns mit Vitamin D und sorgt dafür, dass wir uns besser konzentrieren können. Bewegung an der frischen Luft versorgt Körper und Gehirn mit Sauerstoff, führt zu mehr Entspannung, stärkt das Immunsystem und senkt das Stresslevel.
Genug schlafen: Erholsamer Schlaf hält das Herz gesund. Wer täglich sechs bis acht Stunden schläft, schützt sich vor Herzerkrankungen. Bei unzureichender Schlafdauer erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden.


