Polizeibericht
Randalierer verwüsten Friedhof in Holungen
In der Nacht zum Sonntag wurden auf dem Friedhof in der Knickstraße in Holungen, im Landkreis Eichsfeld, durch bislang unbekannte Täter über 20 Grabstellen verwüstet. Die Tatzeit liegt zwischen Sonnabend 15.30 Uhr und Sonntag 8 Uhr...
Den Randalierern fiel auch eine Grotte gegenüber dem Haupteingang zum Opfer. Dort haben die Täter eine gut einhundert Jahre alte Statue zerstört und eine angebrachte Ahnentafel beschädigt. Auf den betroffenen Grabstellen wurden Grablichter, Lampen und Gestecke beschädigt bzw. ebenfalls demoliert. Der Gesamtschaden wird auf über 7000 Euro geschätzt.
Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Gemeinschädlicher Sachbeschädigung und Störung der Totenruhe aufgenommen und sicherte vor Ort Spuren. Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle entgegen.
Autor: osch
Kommentare
geloescht.20230927
01.11.2021, 10:14 Uhr
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Gehard Gösebrecht
01.11.2021, 10:20 Uhr
Und das gerade im Eichsfeld
So eine hirnlose Tat und dann auch noch im so streng gläubigen Eichsfeld.
Das können doch eigentlich keine Einheimischen gewesen sein.
Gerade jetzt, wo doch die Feiertage anstehen, an denen die Toten geehrt und deren Andenken gefeiert werden.
Unverständlich!!
Aber wem wundert es schon, wo schon der Jesus aus der Kirche herausgetragen und zerstört wird.
Eine Zeit ohne Respekt und Achtung.
Ein Friedhof ist ein Ort der Ruhe und des Friedens.
Nicht der Vergeltung und der Sachbeschädigung.
geloescht.20220103
01.11.2021, 12:35 Uhr
Unbekannt
Ich bin gespannt, ob man da Spuren findet? Vielleicht darf ma ja keine Spuren finden?
Mitternacht
01.11.2021, 13:09 Uhr
Und schon hat man die Migranten in Verdacht -
- und falls sich herausstellen sollte, dass es doch keine Migranten waren, dann "durfte" man keine Spuren zu Migranten finden.
Dann sind ja alle Eventualitäten abgedeckt. Braucht man gar nicht mehr polizeilich zu ermitteln.
Mitternacht
01.11.2021, 13:26 Uhr
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Kobold2
01.11.2021, 17:11 Uhr
Wenn man
nur mit einfachen Antworten zurecht kommt und die Ursache für seine eigene Unzufriedenheit immer in den gleichen 3 Schubfächern (Migranten, Linke oder Grüne) sucht, dann braucht man sich über solche Kommentare nicht wundern.
Merkel und Spahn haben ja fast ausgedient .
Mal sehen wer das Loch demnächst füllen darf...
Einzig die Hellblauen haben dafür "Verständnis ".
Ausser der Sachbeschädigung gibt es vorerst keinerlei Erkenntnisse, aber schon mal ne Richtung vorgeben....
geloescht.20250302
01.11.2021, 21:08 Uhr
Mitternacht und Kobold2...
...bei Ihnen Beiden kommentiert wohl, was zusammengehört im Vorwurfs- und Bessermenschenmodus.
Von Migranten, Linken und Grünen haben die Herren Gösebrecht und BigBen nichts geschrieben. Hab dreimal die Kommentare nachgelesen und nur Beweise gefunden, dass Sie hier Rufschädigung gegen 2 von mir geschätzte Kommentatoren betreiben.
Wer die Totenruhe stört, ist ein Verbrecher und darauf gehört der Staatsschutz angesetzt. Unabhängig von der Religionszugehörigkeit der teuren Verblichenenen.
grobschmied56
01.11.2021, 23:41 Uhr
Was für armselige...
... Kreaturen müssen das sein, die solche 'Heldentaten' vollbringen?
Die würdige Bestattung von Toten ist eine kulturübergreifende Maßnahme seit der Zeit von Neandertaler und Cro magnon - Menschen.
Selbst sehr arm beschaffene Kulturen pflegen bei der Bestattung Verstorbener einigen Aufwand und etwas Würde zu investieren.
Wer Gräber verwüstet und zerstört, muß sehr verzweifelt sein, am Ende aller Zuversicht und bar jeder Achtung für den Mitmenschen, sei er tot oder am Leben.
Wer einen Krieg gegen Verstorbene führt und gegen ihre letzten Ruhestätten, der gibt das allerletzte Quentchen Menschlichkeit auf, über das ein Mensch überhaupt verfügen kann.
Kobold2
02.11.2021, 07:15 Uhr
Wenn man
beim dreimaligen Lesen nicht merkt, das Manche spekulativ die Täter gern einer bestimmten Gruppe sehen möchten, dann kann man das auch nicht mehr mit der jahreszeitlich, früh hereinbrechenden Dunkelheit, entschuldigen.
Bemerkungen, wie von ihren geschätzten Kommentatoren sind doch wohl rufschädigender, als die angebrachte Kritik.
Denn der Artikel gibt keinerlei Hinweise auf irgendeine Gruppe. Das ich den Schubladenschrank nur vervollständigt habe, ist u..a. ihrer von mir so gern geforderten Korrektheit geschuldet. Aber ein netter Versuch, wieder mal abzudriften...
Schön zu sehen, das meine Beiträge bei ihrem Korrekturlesen immer besonderer Aufmerksamkeit unterliegen. Ein trauriger Kurs den sie mittlerweile eingeschlagen haben.
Mitternacht
02.11.2021, 08:34 Uhr
@tannhäuser
Da ich konkret angesprochen wurde und mir durch falsche Schlussfolgerungen Rufschädigung unterstellt wird, möchte ich gern einmalig antworten.
Herr Gösebrecht: "Das können doch eigentlich keine Einheimischen gewesen sein (...) Aber wem wundert es schon, wo schon der Jesus aus der Kirche herausgetragen und zerstört wird."
--> durch den expliziten Hinweis auf die Tat in der Frauenberg-Kirche direkter Schluss auf Flüchtlinge aus Afghanistan im Speziellen oder ("keine Einheimischen") auf Migranten im Allgemeinen als Täter. Was genau Herr Gösebrecht meint, bitte ihn selbst fragen.
BigBen: "Ich bin gespannt, ob man da Spuren findet? Vielleicht darf ma ja keine Spuren finden?"
--> direkte Unterstellung an die polizeiliche Ermittlungsarbeit, im Falle, dass die Täter Migranten sein sollten, diese Ermittlungsergebnisse nicht veröffentlichen zu dürfen, bzw. zumindest unter den Tisch zu kehren zu haben.
Sehr geehrter Herr Tannhäuser, dass dies Ihnen auch nach "dreimaligen Lesen" nicht aufgefallen ist tut mir sehr leid.
Einen schönen, leicht frostigen Dienstag wünsche ich allerseits.
Mitternacht
02.11.2021, 09:39 Uhr
Nachtrag
Meine Stellungnahme bedeutet nicht, dass ich nicht ebenso wie Sie, Herr Tannhäuser, die Tat als solche scharf verurteile.
Was mir nur gegen den Strich geht, ist die sofortige Vermutung "keine Einheimischen", wie ich es eben darstellte.
Sollte es sich durch die Ermittlungsarbeit herausstellen (und natürlich werden die Ergebnisse veröffentlicht, Herr BigBen), dass es Migranten waren werden diese selbstverständlich ebenso hart bestraft werden wie deutsche Täter, und das ist auch richtig so.
nur_mal_so
02.11.2021, 12:37 Uhr
wollte ich anmerken, dass auch "Einheimische"
Friedhöfe verwüsten, und das durchaus häufiger als "Nicht-Einheimische".
Da sofort ohne jede Grundlage "Nicht-Einheimische" zu vermuten zeugt von, sagen wir es freundlich, sehr eingleisigen Denken.
Allein aus meiner eigenen Jugend weiß ich, dass Friedhöfe gern mal zum Ausrasten verwendet werden - so holte die Volkspolizei mal mitten im Unterricht einen Klassenkameraden zum Verhör. Was das 1988 noch so nach sich zog kann man sich denken. Ich kenne auch Personen aus dem Umkreis des Sondershäuser Friedhofsmordes. Ich weiß auch, dass der Ehrenfriedhof in Nordhausen gern mal verschandelt wird, und das ganz bestimmt nicht von "Nicht- Einheimischen".
Zu sagen, "Einheimische tun so etwas nicht" beweist Scheuklappen, die nur einen Tunnelblick in eine ganz bestimmte Richtung zulassen.
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