Mo, 06:45 Uhr
31.10.2005
nnz-Rückspiegel: Moral und Randale
Nordhausen (nnz). Exakt vor einem Jahr berichtete die nnz über Zahlungsmoral in diesem Land. Dann ging es auch noch um Randalierer und einige andere Normalitäten an diesem 31. Oktober des vergangenen Jahres.
Mittelstand in Gefahr
Neulich informierte die IHK Erfurt anhand einer Ergebnisumfrage über die Standortzufriedenheit der Unternehmer im Landkreis Nordhausen. Nicht behandelt wurde dabei die Frage nach der Zufriedenheit über die Zahlungsmoral regionaler Auftraggeber. Möglicherweise ist die nur aus überregionaler Sicht zu beantworten. Nach einer Studie des Verbandes der Vereine Creditreform hat sich bundesweit die Zahlungsmoral weiter verschlechtert. Demnach bewertet nur noch jedes vierte Unternehmen aus dem Mittelstand die Zahlungsmoral als gut oder sehr gut. Offensichtlich gehören Rechnungsausfälle heutzutage zum Unternehmensalltag: Lediglich 14,5 Prozent der Befragten hatten in den vergangenen zwölf Monaten keine Forderungsverluste hinzunehmen, so die Creditreform-Studie. Ein düsteres Bild wird dabei aus der Baubranche vermittelt: "Man hat den Eindruck, daß einige Bauherren die Insolvenz kleinerer Unternehmen bereits mit einkalkulieren", sagte z.B. Sprecher Wolfgang Rink von der Handwerkskammer Berlin. Nur der Staat zahle wieder zuverlässiger. "Vielen Verwaltungsmenschen war das gar nicht klar, daß durch ihr hinausgezögertes Zahlen Existenzen gefährdet sind"......ausführlich im nnz-Archiv
nnz-Polizeireport am Sonntag
In der Nacht zum Samstag war es, da waren vier Jugendliche in der Nordhäuser Altstadt unterwegs. Wie ein Zeuge der Polizei mitteilte, soll einer der mutmaßlichen Randalierer einen Werbeträger einer Versicherung im Altendorf heruntergerissen haben. Außerdem soll er ein Verkehrszeichen ausgerissen und auf die Straße geworfen haben. Gegen den Jugendlichen wurde unter anderem ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung eingeleitet......ausführlich im nnz-Archiv
Hitzige Debatte um Stellenreduzierungen
Die Debatte um die Notwendigkeit von Stellenreduzierungen bei kirchlichen Mitarbeitern war eines der Themen, das die Synodalen auf ihrer Sitzung am gestrigen Samstag in Nordhausen bewegte. Vor allem im ländlichen Bereich wird es für Pfarrer und Gemeindepädagogen immer schwieriger, flächendeckend präsent zu sein. Häufig sind sie für viele kleine Gemeinden gleichzeitig verantwortlich. Bei einer weiteren Vergrößerung der Verantwortungsbereiche - bedingt durch die zurückgehenden Einnahmen der Kirche - fürchten viele Synodale um die Lebensfähigkeit der örtlichen Kirchengemeinden. Diskutiert wurde vor allem die Frage ob und welche Alternativen es zum Stellenabbau gibt und ob eine Reduzierung zum jetzigen Zeitpunkt wirklich zwingend nötig ist. Zur Klärung vieler bei dieser Thematik offengebliebener Fragen wurde einstimmig beschlossen, den zuständigen Personalreferenten der Landeskirche, Dr. Frühwald, zur nächsten Frühjahrstagung der Synode einzuladen......ausführlich im nnz-Archiv
Was verdient ein Volk?
Ach, was hatten wir doch in diesem Lande einst für eine elegante und gepflegte Samstags-Abend-Fernseh-Unterhaltung: Kuhlenkampf oder Carrell drüben, der Kessel Buntes hüben. Heute gibt es anderes auf Augen und Ohren. Ist es aber auch das, was das Fernsehvolk verdient? Beispiel der gestrige Samstag. Zugegeben, Hansi Hinterseer im Ersten ist nun auch nicht gerade die Erfüllung, doch immer noch besser als die privaten Angebote. Da erlebten die TV-Zuschauer wieder das Dschungel-Camp (RTL). Drinnen die vermeintlichen Stars, die unbedingt herausgeholt werden wollen. Ob die Camp-Bewohner wirklich das Zeug zum Star haben, das sei dahingestellt, besser wäre es wohl, sie blieben auf Lebenszeit im australischen Busch. Besser wäre es wohl, statt sich mit Maden oder anderen Ekel-Würmern auseinander zu setzen, dass die Macher mal giftige Nattern oder Skorpione als Gegner einsetzen. Nach dem Motto: Lieber ein Ende mit Schrecken als ein TV-Schrecken ohne Ende......ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnzMittelstand in Gefahr
Neulich informierte die IHK Erfurt anhand einer Ergebnisumfrage über die Standortzufriedenheit der Unternehmer im Landkreis Nordhausen. Nicht behandelt wurde dabei die Frage nach der Zufriedenheit über die Zahlungsmoral regionaler Auftraggeber. Möglicherweise ist die nur aus überregionaler Sicht zu beantworten. Nach einer Studie des Verbandes der Vereine Creditreform hat sich bundesweit die Zahlungsmoral weiter verschlechtert. Demnach bewertet nur noch jedes vierte Unternehmen aus dem Mittelstand die Zahlungsmoral als gut oder sehr gut. Offensichtlich gehören Rechnungsausfälle heutzutage zum Unternehmensalltag: Lediglich 14,5 Prozent der Befragten hatten in den vergangenen zwölf Monaten keine Forderungsverluste hinzunehmen, so die Creditreform-Studie. Ein düsteres Bild wird dabei aus der Baubranche vermittelt: "Man hat den Eindruck, daß einige Bauherren die Insolvenz kleinerer Unternehmen bereits mit einkalkulieren", sagte z.B. Sprecher Wolfgang Rink von der Handwerkskammer Berlin. Nur der Staat zahle wieder zuverlässiger. "Vielen Verwaltungsmenschen war das gar nicht klar, daß durch ihr hinausgezögertes Zahlen Existenzen gefährdet sind"......ausführlich im nnz-Archiv
nnz-Polizeireport am Sonntag
In der Nacht zum Samstag war es, da waren vier Jugendliche in der Nordhäuser Altstadt unterwegs. Wie ein Zeuge der Polizei mitteilte, soll einer der mutmaßlichen Randalierer einen Werbeträger einer Versicherung im Altendorf heruntergerissen haben. Außerdem soll er ein Verkehrszeichen ausgerissen und auf die Straße geworfen haben. Gegen den Jugendlichen wurde unter anderem ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung eingeleitet......ausführlich im nnz-Archiv
Hitzige Debatte um Stellenreduzierungen
Die Debatte um die Notwendigkeit von Stellenreduzierungen bei kirchlichen Mitarbeitern war eines der Themen, das die Synodalen auf ihrer Sitzung am gestrigen Samstag in Nordhausen bewegte. Vor allem im ländlichen Bereich wird es für Pfarrer und Gemeindepädagogen immer schwieriger, flächendeckend präsent zu sein. Häufig sind sie für viele kleine Gemeinden gleichzeitig verantwortlich. Bei einer weiteren Vergrößerung der Verantwortungsbereiche - bedingt durch die zurückgehenden Einnahmen der Kirche - fürchten viele Synodale um die Lebensfähigkeit der örtlichen Kirchengemeinden. Diskutiert wurde vor allem die Frage ob und welche Alternativen es zum Stellenabbau gibt und ob eine Reduzierung zum jetzigen Zeitpunkt wirklich zwingend nötig ist. Zur Klärung vieler bei dieser Thematik offengebliebener Fragen wurde einstimmig beschlossen, den zuständigen Personalreferenten der Landeskirche, Dr. Frühwald, zur nächsten Frühjahrstagung der Synode einzuladen......ausführlich im nnz-Archiv
Was verdient ein Volk?
Ach, was hatten wir doch in diesem Lande einst für eine elegante und gepflegte Samstags-Abend-Fernseh-Unterhaltung: Kuhlenkampf oder Carrell drüben, der Kessel Buntes hüben. Heute gibt es anderes auf Augen und Ohren. Ist es aber auch das, was das Fernsehvolk verdient? Beispiel der gestrige Samstag. Zugegeben, Hansi Hinterseer im Ersten ist nun auch nicht gerade die Erfüllung, doch immer noch besser als die privaten Angebote. Da erlebten die TV-Zuschauer wieder das Dschungel-Camp (RTL). Drinnen die vermeintlichen Stars, die unbedingt herausgeholt werden wollen. Ob die Camp-Bewohner wirklich das Zeug zum Star haben, das sei dahingestellt, besser wäre es wohl, sie blieben auf Lebenszeit im australischen Busch. Besser wäre es wohl, statt sich mit Maden oder anderen Ekel-Würmern auseinander zu setzen, dass die Macher mal giftige Nattern oder Skorpione als Gegner einsetzen. Nach dem Motto: Lieber ein Ende mit Schrecken als ein TV-Schrecken ohne Ende......ausführlich im nnz-Archiv

