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Do, 10:15 Uhr
28.10.2021
Neue Sonderausstellung in der FLOHBURG

Nordhäuser Jüdische Geschichte des 19. Jahrhunderts

Zum Leben und zur Zukunft gehört auch die Retroperspektive. Das Themenjahr „900 Jahrhunderte jüdisches Leben in Thüringen“ bietet viele Möglichkeiten, auf verschiedene Weise dem jüdischen Leben in der Gegenwart und Vergangenheit zu begegnen...

Am Samstag, dem 6. November um 15.00 Uhr wird die Sonderausstellung „Leben – Wirken – Glauben. Jüdisches Leben in Nordhausen im 19. Jahrhundert“ in der FLOHBRUG | Das Nordhausen Museum eröffnet. Musikalisch wird die Vernissage, die im Rahmen des Ausstellungsprogramms „Jüdische Themen und Begegnungen im Herbst“ stattfindet, vom Bratschisten Lev Guzman begleitet.

Die Sonderausstellung präsentiert zum einen die ersten Ergebnisse des an der Hochschule Nordhausen durchgeführten Projektes „Digitalisierung jüdischer Friedhöfe im Landkreis Nordhausen“ und zum anderen wird der Fokus auf das jüdische Leben im 19. Jahrhundert in Nordhausen gelegt. Für die Retroperspektive dienen Banner mit wissenswerten Texten und zahlreichen Abbildungen sowie Ausstellungsexponate. Begleitend zur Ausstellung ist ein Informationsheft, das die jüdischen Friedhöfe in Bleicherode, Ellrich und Nordhausen beinhaltet, erhältlich. Bei Interesse sind auch Führungen mit der Kuratorin Dr. Marie-Luis Zahradnik durch die Ausstellung nach vorheriger Terminabsprache möglich.
Alle interessierten Nordhäuserinnen und Nordhäuser sind herzlich zur Vernissage der Flohburg eingeladen. Es gelten für die Veranstaltung die 2G-Regeln der Covid-19- Schutzbedingungen.
Autor: red


Kommentare
blondchen
28.10.2021, 10.27 Uhr
"Es gelten die 2G-Regeln "
Das ist sehr schade.Denn ich als Ungeimpfter würde mich auch für jüdische Geschichte interessieren. Werde ich doch heutzutage ähnlich wie ein Jude im 3.Reich behandelt! !!
Gehard Gösebrecht
28.10.2021, 10.52 Uhr
Nur nicht traurig sein blondchen
Ich bin nun seit Monaten vollständig geimpft und gehe dort nicht hin, weil ich als Geimpfter kein Interesse an dem oben aufgeführten Themenschwerpunkt habe.
NDH-Henkel
28.10.2021, 10.57 Uhr
Jüdische Geschichte
@blondchen
Geht ganz Einfach,impfen lassen und sie haben Ruhe :-)
0 Probleme ...
Trüffelschokolade
28.10.2021, 11.04 Uhr
Holocaustrelativierung
Die Art von Holocaustrelativierung wie sie hier weiter oben von blondchen betrieben wird, zeigt schon sehr was für ein einfaches Gemüt manche Zeitgenossen haben.
G.Auer
28.10.2021, 12.34 Uhr
Blondchen
vergleicht sich hier mit Juden im 3.Reich. Wie ahnungslos in der deutschen Geschichte muss man sein so etwas zu schreiben. Oder sollte es wahrhaftig eine politische Einstellung sein, die sie den Holocoaust verharmlosen lässt? Blondchen muss sich bestimmt keine Sorgen machen, dass ihr die Fenster eingeworfen werden, dass sie verprügelt wird, dass sie nachts abgeholt wird in ein Todeslager oder sie sich verstecken muss, um zu überleben. Einfach nur jämmerlich solch ein Vergleich.
Mitternacht
28.10.2021, 12.40 Uhr
Ich hoffe, ich darf das schreiben, aber -
wenn ich solche Sachen lese, dass sich Querdenker wie Anne Frank fühlen (weil sie keinen Geburtstag feiern dürfen, was natürlich viel schlimmer ist als in einem KZ an Typhus zu sterben) - - -
Oder lese, wie eine Anti-Corona-Demonstrationsteilnehmerin sich mit Sophie Scholl vergleicht (mit 22 Jahren durch Enthauptung hingerichtet) - - -
Wenn ich von Blondchen lese, dass die Nicht-Geimpften heutzutage behandelt werden wie die Juden im Dritten Reich (um die 6 Millionen industriell ermordete Juden in Europa, die genaue Zahl kennt niemand) - - -

Dann fehlen mir völlig die Argumente.
Wie will man solcher Holocaust-Relativierung, solchem Geschichtsunverständnis begegnen?
"Oh, verdammt, ich darf nicht in ein Museum (auch wenn ich könnte, ich will halt bloß nicht): das ist genauso schlimm wie mit 150 anderen Impfverweigerern in einen Viehwaggon drei Tage stehend direkt zu einem unterirdischen Bunker transportiert, dort mit Cyclon-B vergast und in einen Ofen geworfen zu werden!"
Fassungslose Sprachlosigkeit über solche Vergleiche.

Vielleicht sollte die Flohburg angesichts solcher Verharmlosungen der Schoa das 2G-Konzept der Ausstellung überdenken.
Manche hätten Information schwer nötig.
Kritiker2010
28.10.2021, 14.49 Uhr
Bin auch fassungslos - über die selektive Wahrnehmung.
Wenn man Äpfel mit Birnen vergleicht, bekommt man das oft auch aufs Brot geschmiert, mal zurecht, mal, weil der Adressat die Tendenz oder Tragweite nicht versteht.

Zur Erinnerung: Die im obigen Kommentar erwähnte Anne Frank, unzählige Juden und andere Inhaftierte wurden nicht am ersten Tag nach Hitlers Wahl hingerichtet.
Es brauchte einige Jahre davor und danach, um die braven Deutschen so weit ideologisch zu formen, dass sie, in einer Mischung aus Angst und Obrigkeitstreue, ihren Beitrag dazu leisteten.

... und wie uns die Geschichte lehrt, können sich ähnliche Szenarien jederzeit und überall auf der Welt wiederholen - auch ohne Hitler oder Juden.

Den oft zitierten Demonstranten auf der Querdenker-Demo ging es wohl nicht um die Zahl der Kerzen auf der Geburtstagstorte, sondern um den gesellschaftlichen Weg, der eingeschlagen wurde.
Diesen Weg gehen offenbar viele Menschen unbeirrt weiter, ohne die Parallelen zu den vergangenen Regimen zu erkennen, obwohl wir seit Jahrzehnten ausgebildet werden, um genau dies zu verhindern.

Im Dritten Reich dachten demnach auch viele Menschen: Das ist schon alles richtig so und es könnte ja schlimmer sein ... und es kam schlimmer.
In der DDR hieß es: Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen. Kurze Zeit danach war sie Realität, inklusive Todesschützen. Diese zwei Beispiele stehen nur stellvertretend für die vielen Glieder in der Kette der damaligen Ereignisse.
Das sollte man bei der Beurteilung der obigen Vergleiche im Hinterkopf behalten.

Die 2G-Regel im Kontext dieser Ausstellung wirkt daher irgendwie makaber oder eben geschichtsvergessen. Vielleicht wäre gerade jetzt ein anderes Format oder ein anderer Ort, ohne Möglichkeiten der deutlich erkennbaren Beschränkung/Ausgrenzung, die bessere Wahl gewesen.
Mitternacht
28.10.2021, 16.14 Uhr
@Kritiker2010
Da wir heute aber wissen, was nach 1933 mit den Juden passierte, halte ich diesen direkten "Vergleich" dennoch für höchst unangebracht.
Denn natürlich schwingt selbst dann noch mit "vergast und verbrennt ihr mich und sechs Millionen ander(sdenkend)e also in 8 Jahren ebenfalls industriell?!"
Auf diese Art und Weise einen (künftigen) Genozid an Impfgegnern herbeizureden ist einfach völlig daneben.
nur_mal_so
28.10.2021, 16.26 Uhr
würde ich einfach sagen,
wer der ehrlichen Überzeugung ist, auf Grund seines Impfstatus' demnächst staatlich legitimiert in Konzentrationslagern familienweise zu Hunderttausenden ermordet zu werden (und genau dies und nichts anderes beinhaltet die Formulierung "wie damals die Juden!") hat den Boden jeder vernünftigen Diskussion schon längst verlassen. Da würde wahrscheinlich nicht mal der Besuch der Ausstellung mehr helfen.
Nico Stachel
28.10.2021, 16.34 Uhr
hier wird es keinen Genozid an Impfgegnern geben Mitternacht
eher umgekehrt.Und das ist das Problem.Oder wird zu einem grossen Problem.Es zeichnet sich jedenfalls ab.
Wir haben einen Impfstoff der das Wort nicht wert ist,nichts taugt.Und wenn dann nur für kurze Zeit.
Googeln sie mal zu "Impfdurchbrüche in Deutschland".Sie werden sich erschrecken.Allein vorigen Monat 36.000.
Die Inzidenz steigt.......
Sie werden sich auch über andere Staaten erschrecken.
Was hier Kritiker sagt ist aber vollkommen berechtigt.
Was bei uns grundsätzlich "abgeht " sind die Anfänge von einem Faschismus.Nur das er nicht braun ist.
tannhäuser
31.10.2021, 22.58 Uhr
Was hat blondchen getan?
Ihren Gemütszustand beschrieben!

Dafür warten andere Menschen ein Jahr auf einen Termin beim Psychotherapeuten oder nehmen sich gleich das Leben.

Solange islamischer Antisemetismus sich offen auf genehmigten Demonstrationen gegen Israel artikulieren darf, schamvoll hinter Finanzsspritzen "Gegen Rechts" versteckt toleriert wird, gleichzeitig ein unwichtiger Möchtegern-Künstler wie Gil Ofarim mit Gedächnislücken bezüglich seines Davidsterns trotzdem die Entlassung mindestens eines Hotelmitarbeiters fordert und der WDR-Kinderchor die Nazi-Oma im Hühnerstall und Böhmermann-Groupies die Corona-Senioren zur Hölle wünschen dürfen...

Und wenn ich lese...Die Ungeimpften sind schuld, aber wenn medizinischen Gründe gegen die Impfung sprechen...Blabla...

Wie großzügig, das NOCH zu akzeptieren, keine Impfempfehlung zu bekommen. Man wird aber trotzdem bei G2 ausgeschlossen. Das ist nun mal so oder hat blondchen doch Recht und man muss dann eine amtsärztliche Beglaubigung vorlegen, dass eine Impfung zu "gefährlich" sein und mehr Schaden als Nutzen hervorrufen könnte?
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