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Fr, 06:45 Uhr
28.10.2005

nnz-Rückspiegel: Gedroht und geschrieben

Nordhausen (nnz). Die Zukunft der Nobas stand auch vor einem Jahr im Mittelpunkt der nnz-Berichterstattung. Und dann hatte die Redaktion auch noch Briefe aus Sachsen geschrieben.


Aufträge angedroht
In der Nobas liegen die Nerven blank. Sowohl auf der Seite der Geschäftsführung als auch bei den Arbeitnehmern. Doch dieser gegenwärtige Zustand schadet letztlich nur dem Unternehmen selbst. Die Beschäftigten, die nicht auf die Angebote des Arbeitgebers (siehe nnz-Archiv) eingehen wollen, die sollen in dieser Woche den „blauen Brief“ erhalten. So einfach ist das für die Herren Kupsch und Co. Doch so einfach ist das überhaupt nicht. Jede Kündigung, zu welcher der Betriebsrat nicht im Vorfeld angehört wurde, ist rechtswidrig. So steht es im Betriebsverfassungsgesetz, so wissen es auch die Unternehmenslenker – sollte man meinen. Sie handeln wider besseres Wissen. Bleibt doch nur die Frage nach dem Motiv...ausführlich in nnz-Archiv


Briefe aus Bad Schandau (3)
Wohl kaum ein Wort ist in diesem Jahr nach „Hartz IV“ so strapaziert worden, wie der „Standort Deutschland“. Darüber wird auch in Bad Schandau nachgedacht, vor allem, wenn es um die Kosten geht. Die Chefin des Parkhotels in Bad Schandau kennt die Kostensituation sehr genau. Sie muß knallhart kalkulieren. Beeinflußbar sind eigentlich nur die Werbekosten und die Personalkosten. „Mit den Personalkosten liegen wir bereits am unteren Ende“, gesteht Kerstin Meve-Garreis. Doch genau da soll ja – geht es nach den Vorständen der Wirtschaftsverbände und der großen Konzerne – weiter gespart werden. Und immer wieder schielen die Herren Rogowski und Co. nach Osten. Dort - in Tschechien oder Polen – arbeiten die Menschen für ein Zehntel des Lohns ihrer deutschen Kollegen. Es ist das wahre Paradies, mehr noch, wenn die niedrigen Steuern hinzukommen. Und so soll es auch in Deutschland werden: Kosten sozialisieren, Gewinne privatisieren – eine bessere Denke gibt es nicht...ausführlich in nnz-Archiv
Autor: nnz

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