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Fr, 07:15 Uhr
28.10.2005

Möglichkeiten nutzen

Nordhausen (nnz). Die nnz vermeldete in dieser Woche eine Steigerung der Gästezahlen und der Übernachtungen in Nordthüringen. Auch der Landkreis Nordhausen profitierte davon. Einigen Gründen für diese Entwicklung ist die Redaktion der nnz nachgegangen.


Möglichkeiten nutzen (Foto: nnz) Möglichkeiten nutzen (Foto: nnz) Vor etwas mehr als drei Jahren hatte der Südharzer Tourismusverband sein erstes Gastgeberverzeichnis herausgegeben. Mit Hilfe der Kreissparkasse Nordhausen war die Broschüre für die Hoteliers sowie Besitzer von Pensionen und privaten Betten noch kostenlos. Nun steht die Herausgabe der zweiten Auflage quasi in den Startlöchern. Und die ist von den Gastgebern selbst finanziert. Auch das ist Ausdruck dessen, dass sich diese erste Auflage des Verbandes gelohnt hat. Vor allem für die Gastgeber, die sich über den Zuwachs von Gästen freuen können.

Wie Geschäftsstellenleiterin Uta Hirselandt der nnz heute mitteilte, ist derzeit eine neue Freizeitkarte in Vorbereitung. Sie ist ein Gemeinschaftsprojekt der Landkreise Nordhausen und Sangerhausen sowie des Kyffhäuserkreises. Am 7. November soll die Karte in der Tourismus-Information am Nordhäuser Bahnhof sowie in der Stadtinformation zum Preis von 1,50 Euro zur Verfügung stehen. Auf der einen Seite finden die Interessenten ausführliche Informationen über touristische Highlights der Region, die auf der anderen Seite innerhalb einer Landkarte dargestellt sind. Die Freizeitkarte wird in einer Auflage von 20.000 Stück gedruckt.

Weiterhin berichtet Uta Hirselandt, dass sich die Stadt Nordhausen in das Projekt der Thüringen-Card weiter einbringen will. Ab dem kommenden Jahr können sich Besitzer der Thüringen-Card nicht nur den Tabakspeicher und das Kunsthaus Meyenburg zu ermäßigten Preisen ansehen, sondern auch kostengünstig in die Fluten des Badehauses springen, sich in der Traditionsbrennerei informieren und mit der HSB durch den Südharz „dampfen“. Mit der Einbeziehung des Kyffhäuserdenkmals und des Sangerhäuser Rosariums kann wiederum eine touristische Symbiose zu Nachbarregionen hergestellt werden.

Neben dieser Thüringen-Card wird in den Bundesländern Thüringen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt an der Vorbereitung der „Harz-Card“ gearbeitet. Diese soll mehr Besucher in das deutsche Mittelgebirge locken, von denen der Landkreis Nordhausen profitieren könnte. Doch die Touristiker wollen im kommenden Jahr auch weitere neue Wege gehen. So soll das Nordhäuser Theater mit eingebunden werden. Wie die nnz erfuhr, wird der Südharzer Tourismusverband auf der IBT 2006 gemeinsam mit dem Musentempel vertreten sein. Daneben wird sich der Regionalverband Harz mit dem Projekt des Geoparks einbringen. Für diesen Geopark wird derzeit eine Tourismuskonzeption erstellt.

Zum Schluß bleibt noch zu erwähnen, dass es zwischen der Landkreis- und der Stadtverwaltung Nordhausen bald ein gemeinsames Projekt geben könnte. So sollen das Landkreis-Magazin und der Nordhäuser Kulturkalender zusammengeführt werden. Das spart Kosten und ermöglicht dem Leser einen informativen und unterhaltsamen Überblick über das Geschehen in der Region.
Autor: nnz

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