Do, 17:30 Uhr
27.10.2005
KKS-Endspurt
Nordhausen (nnz). Derzeit gleicht die Nordhäuser Grund- und Regelschule Käthe Kollwitz noch einer einzige Baustelle. Aber schon am Samstag sollen die Handwerker verschwunden sein. Bis dahin ist allerdings noch viel zu tun.
KKS-Endspurt (Foto: nnz)
Noch bis Sonnabend bringen mehr als 10 Firmen aus der Region vor allem den Essens- und Hortbereich im Untergeschoss auf Vordermann und modernisieren die Toilettenanlagen des in den 60iger Jahren erbauten Schulhauses. Die Arbeiten hatten vor rund drei Wochen begonnen. Hubert Liesegang vom städtischen Bauamt: Die Rohbauarbeiten sind bis auf den alten WC-Raum im 1. Obergeschoß fertig. Auch die Heizungsanlage ist wieder in Betrieb und alle Verteilleitungen im Keller wurden neu verlegt und isoliert. Ebenso sei die Sanitärinstallation im Erd– und Kellergeschoß komplett erneuert worden. Die Montage der Toilettenkörper und Waschbecken erfolge dann am Freitag und Samstag, so Liesegang weiter.
Die Fliesenlegerfirma arbeitet rund um die Uhr, um den Rest noch fertig zu stellen und auch der Trockenbauer hat alle Unterkonstruktionen bis Samstag fertig, sagt er weiter. Der Tischler beginne über das Wochenende mit dem Treseneinbau für die Essenausgabe. Dieser Tresen folge dem Rundbogen in der Decke und Fußboden und ist farblich auf das neue Mobiliar abgestimmt. Der neue Bereich Essenausgabe sowie die WC-Anlagen im Untergeschoss stehen den Schülern in der ersten Woche nach den Ferien jedoch noch nicht zur Verfügung. Das Mittagessen für die Schüler ist nicht gefährdet, es gibt Ausweich-Varianten, erklärt Liesegang.
Im Rekordtempo beteiligten sich alle Firmen an der Sanierung der Schule im 1. Bauabschnitt. Im Zwei-Schichtsystem und an den Wochenenden wurde bis spät abends gearbeitet, um diesen kurzen Termin einzuhalten. Dafür gebührt den Firmen und Planern mein Respekt, sagt Liesegang. Die gesamten alten WC-Anlagen im Gebäude wurden entkernt, teilweise wurden Wände entfernt und neue WC-Anlagen installiert. Ebenfalls komplett entkernt und neu gefliest wurde der Speisesaal, der sich jetzt in kreisförmiger Anordnung mit neuer Essenausgabe und großen Fenstern im Untergeschoss präsentiert. Das Kernstück der Schule sei im Untergeschoss ein neuer Serverraum, ein Computerkabinett und ein zweiter Computerraum mit Medieninseln. Dieser könne von den Schülern auch in der Freizeit genutzt werden, so Liesegang. Neu werde auch ein neuer Eingang über den Spielplatz sein.
Die Sanierungskosten in Höhe von 500.000 Euro wurden aus dem Programm Zukunft, Bildung und Betreuung des Thüringer Kultusministeriums zu 90 Prozent gefördert. Die große Sanierung der Kollwitz muss allerdings noch warten: Bis jetzt haben die Aufsichtsbehörden dem Finanzierungsmodell mit der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft noch nicht zugestimmt. Die Kollwitz-Schule wird von 410 Grund- und Regelschülern in 21 Klassen besucht.
Auch in anderen Schulen im Stadtgebiet hat die Stadt Nordhausen die Herbstferien zu Sanierungsarbeiten genutzt. So wurde in der Grund- und Regelschule Ost die Essenausgabe neu gestaltet, in der Grundschule Albert Kuntz und in der Regelschule G. E. Lessing wurden Klassenräume renoviert, in der Grundschule Niedersalza wurden die geplanten Maler- und Sanierungsarbeiten vorbereitet und in der Petersbergschule laufen noch bis November die Umbaumaßnahmen der Kellerräume.
Autor: nnz
KKS-Endspurt (Foto: nnz)
Noch bis Sonnabend bringen mehr als 10 Firmen aus der Region vor allem den Essens- und Hortbereich im Untergeschoss auf Vordermann und modernisieren die Toilettenanlagen des in den 60iger Jahren erbauten Schulhauses. Die Arbeiten hatten vor rund drei Wochen begonnen. Hubert Liesegang vom städtischen Bauamt: Die Rohbauarbeiten sind bis auf den alten WC-Raum im 1. Obergeschoß fertig. Auch die Heizungsanlage ist wieder in Betrieb und alle Verteilleitungen im Keller wurden neu verlegt und isoliert. Ebenso sei die Sanitärinstallation im Erd– und Kellergeschoß komplett erneuert worden. Die Montage der Toilettenkörper und Waschbecken erfolge dann am Freitag und Samstag, so Liesegang weiter.
Die Fliesenlegerfirma arbeitet rund um die Uhr, um den Rest noch fertig zu stellen und auch der Trockenbauer hat alle Unterkonstruktionen bis Samstag fertig, sagt er weiter. Der Tischler beginne über das Wochenende mit dem Treseneinbau für die Essenausgabe. Dieser Tresen folge dem Rundbogen in der Decke und Fußboden und ist farblich auf das neue Mobiliar abgestimmt. Der neue Bereich Essenausgabe sowie die WC-Anlagen im Untergeschoss stehen den Schülern in der ersten Woche nach den Ferien jedoch noch nicht zur Verfügung. Das Mittagessen für die Schüler ist nicht gefährdet, es gibt Ausweich-Varianten, erklärt Liesegang.
Im Rekordtempo beteiligten sich alle Firmen an der Sanierung der Schule im 1. Bauabschnitt. Im Zwei-Schichtsystem und an den Wochenenden wurde bis spät abends gearbeitet, um diesen kurzen Termin einzuhalten. Dafür gebührt den Firmen und Planern mein Respekt, sagt Liesegang. Die gesamten alten WC-Anlagen im Gebäude wurden entkernt, teilweise wurden Wände entfernt und neue WC-Anlagen installiert. Ebenfalls komplett entkernt und neu gefliest wurde der Speisesaal, der sich jetzt in kreisförmiger Anordnung mit neuer Essenausgabe und großen Fenstern im Untergeschoss präsentiert. Das Kernstück der Schule sei im Untergeschoss ein neuer Serverraum, ein Computerkabinett und ein zweiter Computerraum mit Medieninseln. Dieser könne von den Schülern auch in der Freizeit genutzt werden, so Liesegang. Neu werde auch ein neuer Eingang über den Spielplatz sein.
Die Sanierungskosten in Höhe von 500.000 Euro wurden aus dem Programm Zukunft, Bildung und Betreuung des Thüringer Kultusministeriums zu 90 Prozent gefördert. Die große Sanierung der Kollwitz muss allerdings noch warten: Bis jetzt haben die Aufsichtsbehörden dem Finanzierungsmodell mit der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft noch nicht zugestimmt. Die Kollwitz-Schule wird von 410 Grund- und Regelschülern in 21 Klassen besucht.
Auch in anderen Schulen im Stadtgebiet hat die Stadt Nordhausen die Herbstferien zu Sanierungsarbeiten genutzt. So wurde in der Grund- und Regelschule Ost die Essenausgabe neu gestaltet, in der Grundschule Albert Kuntz und in der Regelschule G. E. Lessing wurden Klassenräume renoviert, in der Grundschule Niedersalza wurden die geplanten Maler- und Sanierungsarbeiten vorbereitet und in der Petersbergschule laufen noch bis November die Umbaumaßnahmen der Kellerräume.

