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Mo, 14:34 Uhr
24.10.2005

Handtuch geworfen

Nordhausen (nnz). Eigentlich fliegen zur Nordhäuser Boxnacht ja die Fäuste. Bei der dritten Auflage ist sogar ein Handtuch geflogen. Die nnz mit den Einzelheiten.

Handtuch geworfen (Foto: nnz) Handtuch geworfen (Foto: nnz)

„Ein absoluter Erfolg – wir haben mit 600 Besuchern den Rekord der letzten Boxnacht damals mit rund 500 Gästen - klar getoppt. Ich freue mich riesig“ – Conrad Werner, Cheftrainer der Boxer im Nordhäuser Sportverein ist vom Publikums-Echo auf die 3. Nordhäuser Boxnacht vom Sonnabend überwältigt. Auch der sportliche Erfolg der Nordhäuser Boxer - die gemeinsam mit den Faustkämpfern vom Boxclub Gotha gegen Kämpfer aus Schwedt, Hanau und Wiesbaden angetreten waren – könne sich sehen lassen, so Werner. „Ein herausragender Kämpfer des Abends war sicher Kai Döpping: Er konnte den dreifachen Deutschen Meister Benno Borchert besiegen.“ Auch Sebastian Schlote, Erkan Al-Bayrak, Alexander Stephan und Steffen Wermann hätten Top-Leistungen gezeigt.

Auch bei der jüngsten Boxnacht sei Michael Werners Kampf der Höhepunkt für Aktive und Besucher gewesen: „Michael hat Kevin Manteufel aus Schwedt nicht den Hauch einer Chance gelassen. Schon in der 2. Runde hat Manteufels Trainer das Handtuch in den Ring geworfen. Vorher war er nach zwei harten Treffern durch Michael vom Ringrichter angezählt worden.“

Auch mit dem Benefiz-Anteil der 3. Nordhäuser Boxnacht ist Werner vollauf zufrieden: „Die Versteigerung des Riesen-Handschuhs hat immerhin 600 Euro eingebracht für den Aufenthalt von Kindern aus Tschernobyl hier in Nordhausen. Besitzer des Handschuhs ist jetzt der Inhaber des Fashion-World-Geschäftes am Bahnhofsplatzes. Er hat bei 400 Euro den Zuschlag gekriegt. 200 Euro hat dann noch mal die Bundesliga-Mannschaft von Wacker Gotha draufgelegt.“
Autor: nnz

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