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Do, 13:08 Uhr
30.09.2021
Abgeordneten der Linksfraktion um König-Preuss:

Kein Zugang zur Erstaufnahmeeinrichtung in Suhl

Mehrere Abgeordnete der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag beabsichtigten am heutigen Donnerstag, die Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber in Suhl zu besuchen und vor Ort sowohl mit Mitarbeitenden als auch Geflüchteten, die in der Einrichtung leben, ins Gespräch zu kommen. Doch daraus wurde nichts...

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Im Nachgang wollten die Abgeordneten mit Menschen, die im Umfeld der EAE wohnen, reden, um alle Perspektiven zu erfahren.

Bereits vor zwei Wochen wurde der Termin und das Anliegen dem Landesverwaltungsamt mitgeteilt. Am heutigen Donnerstag wurde den Abgeordneten Patrick Beier, Sascha Bilay, Ralf Kalich, Anja Müller und Katharina König-Preuss sowie den sie begleitenden Mitarbeitern der Fraktion der Zutritt zur Erstaufnahmeeinrichtung verweigert, da der Präsident bzw. ein Vertreter des Präsidiums des Landesverwaltungsamtes nicht anwesend sein könne.

Die Abgeordneten zeigen sich irritiert über einen derartigen Umgang des Landesverwaltungsamtes mit Vertreterinnen des Landtages: „Auf Landtagsebene findet seit Monaten eine - auch rassistisch gefärbte - Debatte rund um die Erstaufnahmeeinrichtung statt. Gleichzeitig wissen wir um die schwierige Situation der Geflüchteten, aber auch der Mitarbeitenden der EAE. Vor dem Hintergrund der im November stattfindenden öffentlichen Anhörung des Petitionsausschusses sowie der beginnenden Debatte zum Landeshaushalt 2022 ist es aus unserer Sicht notwendig, sich über die aktuelle Situation der EAE zu informieren, um gegebenenfalls mit entsprechenden Anträgen zum Haushalt die Situation vor Ort zu verbessern sowie um mit Fakten unterlegt in der Anhörung des Petitionsausschusses agieren zu können. Wir erwarten vom Landesverwaltungsamt zu erfahren, wie sie gedenken, Abgeordnete in ihrer Arbeit zu unterstützen, anstelle sie, wie heute geschehen, darin zu behindern.“

Die im Nachgang an den Besuch anberaumte Pressekonferenz wird aus diesem Grund abgesagt.
Autor: red

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Kommentare
Kama99
30.09.2021, 13:17 Uhr
Herein lassen ....
hätte man sie doch und in einer Woche wieder abholen können. So hätten sie sich einen besonders guten Eindruck von der Einrichtung machen können. Vielleicht wären das für alle Beteiligten die schönsten Tage in ihrem Leben geworden.
free Gigi
30.09.2021, 13:34 Uhr
vielleicht
mal unters Wahlvolk mischen und horchen, dann klappt es bestimmt auch mit den Wahlergebnis...
geloescht.20250302
30.09.2021, 13:53 Uhr
Skandal! "Wir haben Platz"...
...wird sabotiert und persönliche Bürgschaften der MdL werden verhindert.

Da wird also "Der sichere Hafen" von Frau König-Preuss nicht von Suhl aus angeschippert...

In Lampedusa sind gerade wieder viele Bewerber für Ihre Besenkammer gelandet. Einfach hinfliegen, persönlich abholen und aus der Privatschatulle unterbringen und dafür bürgen!
Frank Paarmann
30.09.2021, 14:21 Uhr
König Preuss
Antifa Truppe sollte sich lieber um die Nöte und Ängste der Suhler Bürger kümmern, anstelle Flüchtlinge zu besuchen, die ständig durch Terror und Brandstiftungen auf sich aufmerksam machen.
Den LK Nordhausen zum sicheren Hafen zu machen, ist im Kreistag , der AfD sei es gedankt, jedenfalls gescheitert.
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