Do, 13:14 Uhr
08.11.2001
Die neuen Leiden der Gemeinde W.
Werther (nnz). Das zurückliegenden Jahr war für die Kommunen des Landkreises schon verdammt eng. Eine Besserung ist nicht in Sicht, im Gegenteil. Ein Beispiel dafür ist die Gemeinde Einheitsgemeinde Werther.
Vorgestellt hat Bürgermeister Klaus Hummitzsch (PDS) die ersten Zahlen des Entwurfes bereits. Bei den Gemeinderäten stand mehr Entsetzen als Ratlosigkeit in den Gesichtern geschrieben. Da geht im kommenden Jahr fast nichts mehr, vor allem der Vermögenshaushalt bereitet uns große Kopfschmerzen, so Hummitzsch im Gespräch mit der nnz. Konnten im Haushaltsjahr 1997 noch rund 2,7 Millionen Mark eingestellt werden, so werden es im kommenden Jahr lediglich 900.000 Mark sein. Zwei Drittel weniger Geld, das ist gleichbedeutend mit zwei Drittel weniger Aufträge an Unternehmen der Region. Für die gibt es weniger Arbeit, Jobs gehen vielleicht verloren, die Gemeinde erhält weniger Steuereinnahmen.
Eine Spirale, die sich munter immer weiterdreht. Was in den kommenden Jahren in Werther zu erledigen sein wird, es beschränkt sich im Wesentlichen auf die Maßnahmen, die über das Dorferneuerungsprogramm gefördert werden. Hier sind erst einmal die Gemeinden Pützlingen und Großwechsungen dran. Im Jahr 2003 soll Werther in das Programm aufgenommen werden, hofft Hummitzsch und hat fleißig Anträge geschrieben. Ohne die 60 Prozent, die da vom Land Thüringen in die Kommunen fließen, wäre nicht viel zu machen. Doch letztlich immer nur am Tropf des Landes zu hängen, das macht dem Bürgermeister in Werther keinen großen Spaß. Ändern aber kann er es nicht. Und so wird es Ende November eine erste Lesung des Haushaltsentwurfes geben. Noch vor dem Weihnachtsfest soll der Entwurf dann per Gemeinderatsbeschluß zum Gesetz erhoben werden. Eine kommunale Bescherung wird es für die Menschen in der Einheitsgemeinde nicht geben.
Autor: nnzVorgestellt hat Bürgermeister Klaus Hummitzsch (PDS) die ersten Zahlen des Entwurfes bereits. Bei den Gemeinderäten stand mehr Entsetzen als Ratlosigkeit in den Gesichtern geschrieben. Da geht im kommenden Jahr fast nichts mehr, vor allem der Vermögenshaushalt bereitet uns große Kopfschmerzen, so Hummitzsch im Gespräch mit der nnz. Konnten im Haushaltsjahr 1997 noch rund 2,7 Millionen Mark eingestellt werden, so werden es im kommenden Jahr lediglich 900.000 Mark sein. Zwei Drittel weniger Geld, das ist gleichbedeutend mit zwei Drittel weniger Aufträge an Unternehmen der Region. Für die gibt es weniger Arbeit, Jobs gehen vielleicht verloren, die Gemeinde erhält weniger Steuereinnahmen.
Eine Spirale, die sich munter immer weiterdreht. Was in den kommenden Jahren in Werther zu erledigen sein wird, es beschränkt sich im Wesentlichen auf die Maßnahmen, die über das Dorferneuerungsprogramm gefördert werden. Hier sind erst einmal die Gemeinden Pützlingen und Großwechsungen dran. Im Jahr 2003 soll Werther in das Programm aufgenommen werden, hofft Hummitzsch und hat fleißig Anträge geschrieben. Ohne die 60 Prozent, die da vom Land Thüringen in die Kommunen fließen, wäre nicht viel zu machen. Doch letztlich immer nur am Tropf des Landes zu hängen, das macht dem Bürgermeister in Werther keinen großen Spaß. Ändern aber kann er es nicht. Und so wird es Ende November eine erste Lesung des Haushaltsentwurfes geben. Noch vor dem Weihnachtsfest soll der Entwurf dann per Gemeinderatsbeschluß zum Gesetz erhoben werden. Eine kommunale Bescherung wird es für die Menschen in der Einheitsgemeinde nicht geben.


