Mi, 11:42 Uhr
19.10.2005
Intimes Treffen
Nordhausen (nnz). Es gibt Nachrichten aus Unternehmen, die sind einfach nur langweilig. Auch aus denen, die eine innere Unruhe haben. Ein solches unruhiges Unternehmen mit Nordhäuser Tradition ist die Nobas. Tradition haben dort aber auch die Konflikte zwischen Geschäftsleitung und Arbeitnehmern.
Eigentlich und offiziell gibt es nicht viel Neues aus der Nobas zu berichten. Außer, dass es nach nnz-Informationen in der vergangenen Woche ein hochkarätiges Treffen zur Nobas-Zukunft gegeben haben soll. Daran haben neben der Gewerkschaft und Inhaber Papenburg auch Vertreter der international tätigen Wirtschaftsprüfer PricewaterhouseCoopers teilgenommen. Doch eigentlich, so ist hinter vorgehaltener Hand zu erfahren, hätten die Prüfer nicht geprüft, sondern eher beratend gewirkt.
Die Insider wissen, wie viel schon zur Ist- und zur künftigen Situation der Nobas beraten wurden. Und sie wissen auch, wie viele Nachrichten aus dem Unternehmen bewusst oder unbewusst lanciert wurden. Immer wieder soll es Aufträge oder vorberatende Gespräche zu solchen geben, immer wieder allerdings wird an der Kostenschraube gedreht, an der Personalkostenschrauben versteht sich. Und da sind die Kollegen, die auf die ihnen tariflich zu stehende Entlohnung geklagt haben, der Geschäftsleitung ein Dorn im Auge.
Erst in der vergangenen Woche brodelte es wieder in der Nobas, denn diejenigen, die aus Angst im vergangenen Jahr keine Leistungsklage eingereicht hatten, die sollen jetzt eine Sonderleistung ausgezahlt bekommen haben. Und diejenigen, die auf ihr Recht pochten, vor Gericht zogen, dort recht bekamen und nun einen vollstreckbaren Titel haben, die gehen sowohl bei der Sonderzahlung als auch bei der Vollstreckung ihres Titels leer aus. Bislang.
Autor: nnzEigentlich und offiziell gibt es nicht viel Neues aus der Nobas zu berichten. Außer, dass es nach nnz-Informationen in der vergangenen Woche ein hochkarätiges Treffen zur Nobas-Zukunft gegeben haben soll. Daran haben neben der Gewerkschaft und Inhaber Papenburg auch Vertreter der international tätigen Wirtschaftsprüfer PricewaterhouseCoopers teilgenommen. Doch eigentlich, so ist hinter vorgehaltener Hand zu erfahren, hätten die Prüfer nicht geprüft, sondern eher beratend gewirkt.
Die Insider wissen, wie viel schon zur Ist- und zur künftigen Situation der Nobas beraten wurden. Und sie wissen auch, wie viele Nachrichten aus dem Unternehmen bewusst oder unbewusst lanciert wurden. Immer wieder soll es Aufträge oder vorberatende Gespräche zu solchen geben, immer wieder allerdings wird an der Kostenschraube gedreht, an der Personalkostenschrauben versteht sich. Und da sind die Kollegen, die auf die ihnen tariflich zu stehende Entlohnung geklagt haben, der Geschäftsleitung ein Dorn im Auge.
Erst in der vergangenen Woche brodelte es wieder in der Nobas, denn diejenigen, die aus Angst im vergangenen Jahr keine Leistungsklage eingereicht hatten, die sollen jetzt eine Sonderleistung ausgezahlt bekommen haben. Und diejenigen, die auf ihr Recht pochten, vor Gericht zogen, dort recht bekamen und nun einen vollstreckbaren Titel haben, die gehen sowohl bei der Sonderzahlung als auch bei der Vollstreckung ihres Titels leer aus. Bislang.


