Do, 05:45 Uhr
13.10.2005
nnz-Rückspiegel: Personen, Aldi und der Berg
Nordhausen (nnz). Mit Personalien musste sich der Nordhäuser Stadtrat vor einem Jahr beschäftigen. Aber auch die nnz berichtete über Personen, über Aldi und den neuen Petersberg nach der LGS.
Personalien
Einige Personalien standen heute im Mittelpunkt des ersten Teils der Stadtratssitzung in Nordhausen. Über eine hatte heute die nnz bereits informativ berichtet, die anderen waren weniger spektakulär. Zuerst wurden heute die beiden ehrenamtlichen Beigeordneten der Stadt Nordhausen, Matthias Mitteldorf (PDS) und Dr. Klaus Gebhardt (SPD), offiziell verabschiedet. Ihre Amtszeit war mit der Kommunalwahl in diesem Jahr zu Ende gegangen. Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) dankte den beiden Stadträten für ihre Arbeit und beschenkte sie mit Blumensträußen und einer LGS-Medaille in Gold...ausführlich in nnz-Archiv
Wechselt Aldi seinen Standort?
nnz-Rückspiegel: Personen, Aldi und der Berg (Foto: nnz)
Vollkommen aufgelöst trat heute SPD-Stadtrat Helmuth Uebner ans Rednerpult. Er habe gehört, Aldi wolle seinen Standort in Niedersalza aufgeben. Fakt ist jedoch, in der Bochumer Straße könnte es im kommenden Jahr einen neuen Einkaufsmarkt geben. Wie Bau- und Wirtschaftsdezernent Dietrich Beyse (CDU) mitteilte, habe auf einem Grundstück in der Nähe des Altentorbahnhofs (ehemaliger Fischhandel) der Besitzer mehrfach gewechselt. Der jetzige Eigentümer, ein Investor, könnte durchaus vorhaben, dort einen Supermarkt zu bauen. Habe der die Größe von 700 Quadratmeter, könne die Stadt das kaum verhindern. Auch sei die Nutzung der Fläche nicht mehr zu beeinflussen, da sich bislang keine andere Nutzung gefunden habe und die Stadt könne das weder kaufen, noch irgendetwas drauf bauen, so Beyse...ausführlich in nnz-Archiv
Wie weiter?
Derzeit laufen bereits die Rückbauarbeiten auf dem Petersberg auf vollen Touren. Was aber soll genau im kommenden jahr aus dem Gelände der Landesgartenschau werden? Der Petersberg, das Ausstellungsgelände der 2. Thüringer Landesgartenschau, wird im Frühjahr als Bürgerpark wieder eröffnet. Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) sagte der nnz, dass das Areal auch künftig von einem Zaun eingefasst werde. Allerdings lägen dann Frauenberger Stiege, Sangerhäuser Straße und Frauenbergkloster außerhalb der Umzäunung. Der Park steht jedem offen, soll vor allem Veranstaltungs- und Erholungsgebiet sein, so die Oberbürgermeisterin...ausführlich in nnz-Archiv
Zerreißt die CDU-Fraktion?
Diese Frage ist nicht aus der politischen Luft gegriffen, sie ist seit gestern realer denn je. Hintergrund des Zoffs ist die Person Stefan Nüßle. Nüßle war in den Stadtrat gewählt worden, doch Stefan Nüßle ist eben auch vorbestraft. Und das benutzte die SPD-Fraktion in den zurückliegenden Sitzungen immer wieder zu Attacken gegen die Fraktion der Christdemokraten. Die hatte bereits während der konstituierenden Sitzung angekündigt, daß man innerhalb der Fraktion aber auch des Ortsverbandes eine Klärung herbeiführen wolle. Immer wieder hinausgeschoben, so sollte doch gestern ab 16.30 Uhr Klartext geredet werden. Zu groß waren die Spannungen innerhalb der CDU-Fraktion geworden. Da waren auf der einen Seite die Mitglieder, die sich mehr oder weniger offen hinter Nüßle stellten, auf der anderen Seite drohten zwei Fraktionäre offen mit ihrem Austritt aus der Fraktion, sollte sich das Gremium nicht von Nüßle trennen...ausführlich in nnz-Archiv
Autor: nnzPersonalien
Einige Personalien standen heute im Mittelpunkt des ersten Teils der Stadtratssitzung in Nordhausen. Über eine hatte heute die nnz bereits informativ berichtet, die anderen waren weniger spektakulär. Zuerst wurden heute die beiden ehrenamtlichen Beigeordneten der Stadt Nordhausen, Matthias Mitteldorf (PDS) und Dr. Klaus Gebhardt (SPD), offiziell verabschiedet. Ihre Amtszeit war mit der Kommunalwahl in diesem Jahr zu Ende gegangen. Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) dankte den beiden Stadträten für ihre Arbeit und beschenkte sie mit Blumensträußen und einer LGS-Medaille in Gold...ausführlich in nnz-Archiv
Wechselt Aldi seinen Standort?
nnz-Rückspiegel: Personen, Aldi und der Berg (Foto: nnz)
Vollkommen aufgelöst trat heute SPD-Stadtrat Helmuth Uebner ans Rednerpult. Er habe gehört, Aldi wolle seinen Standort in Niedersalza aufgeben. Fakt ist jedoch, in der Bochumer Straße könnte es im kommenden Jahr einen neuen Einkaufsmarkt geben. Wie Bau- und Wirtschaftsdezernent Dietrich Beyse (CDU) mitteilte, habe auf einem Grundstück in der Nähe des Altentorbahnhofs (ehemaliger Fischhandel) der Besitzer mehrfach gewechselt. Der jetzige Eigentümer, ein Investor, könnte durchaus vorhaben, dort einen Supermarkt zu bauen. Habe der die Größe von 700 Quadratmeter, könne die Stadt das kaum verhindern. Auch sei die Nutzung der Fläche nicht mehr zu beeinflussen, da sich bislang keine andere Nutzung gefunden habe und die Stadt könne das weder kaufen, noch irgendetwas drauf bauen, so Beyse...ausführlich in nnz-ArchivWie weiter?
Derzeit laufen bereits die Rückbauarbeiten auf dem Petersberg auf vollen Touren. Was aber soll genau im kommenden jahr aus dem Gelände der Landesgartenschau werden? Der Petersberg, das Ausstellungsgelände der 2. Thüringer Landesgartenschau, wird im Frühjahr als Bürgerpark wieder eröffnet. Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) sagte der nnz, dass das Areal auch künftig von einem Zaun eingefasst werde. Allerdings lägen dann Frauenberger Stiege, Sangerhäuser Straße und Frauenbergkloster außerhalb der Umzäunung. Der Park steht jedem offen, soll vor allem Veranstaltungs- und Erholungsgebiet sein, so die Oberbürgermeisterin...ausführlich in nnz-Archiv
Zerreißt die CDU-Fraktion?
Diese Frage ist nicht aus der politischen Luft gegriffen, sie ist seit gestern realer denn je. Hintergrund des Zoffs ist die Person Stefan Nüßle. Nüßle war in den Stadtrat gewählt worden, doch Stefan Nüßle ist eben auch vorbestraft. Und das benutzte die SPD-Fraktion in den zurückliegenden Sitzungen immer wieder zu Attacken gegen die Fraktion der Christdemokraten. Die hatte bereits während der konstituierenden Sitzung angekündigt, daß man innerhalb der Fraktion aber auch des Ortsverbandes eine Klärung herbeiführen wolle. Immer wieder hinausgeschoben, so sollte doch gestern ab 16.30 Uhr Klartext geredet werden. Zu groß waren die Spannungen innerhalb der CDU-Fraktion geworden. Da waren auf der einen Seite die Mitglieder, die sich mehr oder weniger offen hinter Nüßle stellten, auf der anderen Seite drohten zwei Fraktionäre offen mit ihrem Austritt aus der Fraktion, sollte sich das Gremium nicht von Nüßle trennen...ausführlich in nnz-Archiv

