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Sa, 10:12 Uhr
04.09.2021
CDU: Bedingungen zur Aufnahme von Haushaltsverhandlungen

„Das Land muss zu finanzpolitischer Normalität zurück“

Die CDU-Fraktion im Thüringer Landtag wird Verhandlungen zum Haushalt 2022 nur unter klar definierten Bedingungen aufnehmen. Dazu äußerte sich Fraktionschef Mario Voigt im Anschluss an die Sommerklausur der christdemokratischen Landtagsabgeordneten...

„Die Gesamtausgaben des Landeshaushalts dürfen maximal 11,7 Mrd. Euro betragen. Neue Schulden dürfen nicht aufgenommen werden. Das Land braucht finanzpolitische Stabilität“,

Corona habe in Thüringen und Deutschland zu einem enormen Aufwuchs der staatlichen Ausgaben auf Höchstniveau und neuen Schulden geführt. Für eine langfristige solide Finanzpolitik müsse das Land nun zur Normalität zurückkehren.

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„Diesem Ziel haben wir uns verschrieben. Die aktuelle Einnahmensituation, die Rückführung des Sondervermögens und die aufgezehrten Rücklagen erfordern es, das Haushaltsvolumen auf das Vor-Corona-Niveau in Höhe von maximal 11,7 Milliarden Euro zurückzuführen“, so Voigt weiter: „Ziel muss sein, das Land wieder so aufzustellen, dass es für heute noch nicht absehbare Krisen der Zukunft gewappnet ist und die finanziellen Lasten für kommende Generationen zu bewältigen sein.“
Daher verhandelt die CDU-Landtagsfraktion auch nicht über eine Verlängerung des Corona-Sondervermögens über den 31. Dezember 2021 hinaus. Eine Fortführung des Corona-Sondervermögens ist laut Voigt sachlich nicht gerechtfertigt. Coronabedingte Mehrausgaben können direkt aus dem Haushalt finanziert werden. Weiter fordert die Unionsfraktion sowohl die Vereinbarungen zur Tilgung des Sondervermögens in Höhe von 186,5 Millionen Euro einzuhalten, wie auch ab 2022 jährlich wieder 70 Millionen Euro Schulden im Landeshaushalt als Ausgleich zu ansteigenden Pensionslasten abzubauen.

Thüringen brauche kein rot-rot-grünes ´Wünsch-Dir-was`, sondern einen Zukunftshaushalt, der es der Wirtschaft und den Kommunen erlaube kraftvoll aus der Krise herauszukommen. „Investitionen müssen vorrangig in Infrastruktur und Bildung erfolgen“, so Voigt weiter. „Insbesondere müssen wir die Leistungsfähigkeit unserer Kreise, Städte und Gemeinden erhalten.“
Autor: red

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Kommentare
Kitty Kat
05.09.2021, 12:59 Uhr
Wahl-Krampf
Kein rot rot grünes wünsch dir was mehr hätten wir ja irgendwie in der Hand gehabt. Durch die Bank ist sämtliche Politik unglaubwürdig. Aber die Komiker denken immer, das merkt keiner.
Herr Taft
05.09.2021, 23:22 Uhr
ist vielleicht...
...doch nicht so schlau....immer die Extrempositionen an den Rändern zu wählen...egal, ob am rechten oder linken...

Denkt mal drüber nach (...ich liebe diesen Satz! *lach*)
diskobolos
06.09.2021, 08:59 Uhr
Hallo Kitty,
"Durch die Bank ist sämtliche Politik unglaubwürdig."
Kann man vielleicht so sehen, aber was ist Ihre Alternative? Besser keine Politik, als schlechte Politik (nach Chr.Lindner)?
Wer soll denn Bildung, Polizei, Gesundheitswesen usw. organisieren?
Bussard
08.09.2021, 10:56 Uhr
Glaubhaft ? oder nur ein Verwirrspiel??
Der Fraktionsvorsitzende der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag, Herr Prof. Dr. Mario Voigt, bringt umständlich und mit nichtssagenden Floskeln wieder einmal neue Erkenntnisse auf den Weg.
Kann man dem Gesagten in viele Floskeln verpackte trauen? Erinert sei, er versprch auch schon mal lautstark, die Neuwahlen in Thüringen im April werde es geben. Endresultat, er und seine Fraktion machte einen Rückzieher und distanzierte sich von Neuwahlen.
Alle anderen von ihm immer wieder angeführten Beispiele mit man müsste, man sollte und man könnte sind auch nur leere Phrasen. Wer denkt so die Bürger ruhig zu stellen, der irrt.
Unter dem Fraktionsvorsitz von Herrn Voigt, ist die Wirksamkeit und Glaubwürdigkeit der CDU in Thüringen immer weiter gesunken.
Die wenigsten Wähler vertrauen den Versprechungen noch.
Die formulierten Forderungen zum Haushalt für das Jahr 2022 werden nur leere Versprechungen bleiben, auch wenn Herr Voigt äußert:„Diesem Ziel haben wir uns verschrieben. Thüringen braucht kein rot-rot-grünes ´Wünsch-Dir-was`, sondern einen Zukunftshaushalt, der es der Wirtschaft und den Kommunen erlaube kraftvoll aus der Krise herauszukommen. „Investitionen müssen vorrangig in Infrastruktur und Bildung erfolgen“
„Insbesondere müssen wir die Leistungsfähigkeit unserer Kreise, Städte und Gemeinden erhalten.“
Nicht nur erhalten, Herr Voigt, sondern weiter erfolgreich für die Zukunft entwickeln.
Ein konkreter Maßnahmeplan an dieser Stelle mit abrechenbaren Zielen fehlt.!
Lassen wir uns überraschen.
Die Worte höre ich wohl, aber allein mir fehlt der Glaube !
Daran ändern auch Rundreisen des Fraktionsvorsitzenden durch Thüringen nichts.
Mueller13
08.09.2021, 16:00 Uhr
Die Ränder...
@ Oberlehrer: die politischen Ränder werden doch gar nicht gewählt oder stehen wir vor einer unmittelbaren Machtübernahme durch MLPD oder Dritter Weg?

Warum werden wohl andere Parteien gewählt, als Ihnen lieb ist? Kann es vielleicht daran liegen, dass die etablierten Parteien in vielen Politikfeldern versagt haben? Soll ich mal ein paar aufzählen? Oder lassen Sie mich lieber die aufzählen, wo es wirklich gut läuft:
- Gendern
- Geld verteilen, das man nicht hat
- CO2-Hysterie
- Corona-Hysterie

Leider kann man darauf keinen Staat aufbauen, sonst wären wir natürlich ganz weit vorne.
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