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Mi, 09:14 Uhr
25.08.2021
Forscher von DIW FU Berlin untersuchten neue Blickwinkel

Geschlechterrolle bei Eltern durch Corona verändert?

Die coronabedingten Kita- und Schulschließungen haben bei einigen Eltern die Ansichten zu Geschlechterrollen verändert. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie von Forschern des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) und der Freien Universität Berlin...

Grafik zur Studie (Foto: DIW) Grafik zur Studie (Foto: DIW)

Konkret wurde untersucht, wie Frauen und Männer zur Erwerbstätigkeit von Müttern stehen. Nachdem im Jahr 2016 diesbezüglich noch rund 60 Prozent der Väter mit jungen Kindern sehr egalitäre Einstellungen vertraten, waren es ein Jahr nach Ausbruch der Corona-Pandemie nur noch rund 54 Prozent – und damit etwa zehn Prozent weniger. Zumindest für Väter in Westdeutschland können die ForscherInnen den Rückgang direkt und im statistisch signifikanten Sinne auf die vorübergehenden Kita- und Schulschließungen zurückführen. Für ostdeutsche Väter und für Mütter insgesamt lassen sich solche Effekte hingegen nicht nachweisen.

„Die Corona-Pandemie hat viele Familien vor enorme Herausforderungen gestellt – sie mussten von jetzt auf gleich viel mehr Bildungs-, Betreuungs- und Erziehungsarbeit leisten. Das hat die Arbeitsteilung in Familien verändert, oftmals zulasten der Erwerbstätigkeit von Müttern. Und wie sich nun zeigt, hat dies offenbar vor allem Väter in Westdeutschland veranlasst, zu einem traditionelleren Rollenverständnis zurückzukehren“, erklärt Mathias Huebener, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung Bildung und Familie am DIW Berlin. An der Studie haben zudem C. Katharina Spieß, Leiterin der Abteilung Bildung und Familie, Gert G. Wagner, Senior Research Fellow des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) im DIW Berlin, sowie Natalia Danzer und Astrid Pape von der Freien Universität Berlin mitgewirkt.

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Auswirkung auf Verständnis von Geschlechterrollen lässt sich direkt auf Pandemie zurückführen
Die Studie basiert auf Daten aus zwei repräsentativ durchgeführten Bevölkerungsbefragungen. Dabei handelt es sich zum einen um die COMPASS-Umfrage von infratest dimap, die seit Ausbruch der Corona-Pandemie unter anderem die Einstellungen von in Deutschland wahlberechtigten Frauen und Männern zur Erwerbstätigkeit von Müttern abfragt. Aus dem ALLBUS-Datensatz (Allgemeine Bevölkerungsumfrage der Sozialwissenschaften) wurden entsprechende Vergleichsdaten für die Jahre 2008, 2012 und 2016 herangezogen.

In Westdeutschland ist der Anteil der Väter mit sehr egalitären Geschlechterrollenansichten demnach um sieben Prozentpunkte gesunken, von 56 Prozent im Jahr 2016 auf 49 Prozent im Jahr 2021. Berücksichtigt man, dass die Einstellungen zur Erwerbstätigkeit von Müttern ohne die Pandemie dem langjährigen Trend entsprechend wohl noch egalitärer geworden wären, liegt der Rückgang sogar bei zwölf Prozentpunkten. In Ostdeutschland haben solche Veränderungen offenbar nicht stattgefunden. Ein Grund dafür könnte sein, dass egalitäre Einstellungen zur mütterlichen Erwerbstätigkeit im Westen weniger gefestigt sind: Entwicklungen wie der Kita-Ausbau und deutlich mehr erwerbstätige Frauen waren dort verstärkt erst in den vergangenen Jahren zu beobachten.

„Erneute Kita- und Schulschließungen sollten soweit möglich vermieden werden. Das wäre nicht nur mit Blick auf die Bildung der Kinder wichtig, sondern unter anderem auch mit Blick auf die Einstellungen zu Geschlechterrollen.“ C. Katharina Spieß
In weitergehenden Analysen haben die ForscherInnen noch mögliche allgemeine Veränderungen in den Einstellungen zu Geschlechterrollen – die beispielsweise auch bei Männern und Frauen ohne Kinder zu beobachten sind – herausgerechnet. Doch auch dann bleiben die Effekte der Kita- und Schulschließungen auf die Geschlechterrollenansichten von Vätern in Westdeutschland bestehen.

Erneute Kita- und Schulschließungen sollten möglichst vermieden werden
Die Politik sollte die Erkenntnisse der Studie den AutorInnen zufolge zum Anlass nehmen, neben den direkten Folgen der Kita- und Schulschließungen auch Nebenwirkungen wie die möglichen langfristigen Einstellungsänderungen in den Blick zu nehmen. „Von einer gesellschaftlichen Rolle rückwärts zu sprechen, wäre derzeit sicherlich noch zu dramatisch“, erklärt C. Katharina Spieß. Dafür sei das Bild hinter den aggregierten Veränderungen vermutlich zu heterogen. So könnte es sein, dass in Familien, in denen die Mutter erwerbstätig ist und der Vater im Zuge der Corona-Pandemie aufgrund von Kurzarbeit die zusätzliche Sorgearbeit übernommen hat, die Einstellungen zu Geschlechterrollen sogar egalitärer geworden sind.

„Dennoch ist es möglich, dass politische Ziele wie mehr erwerbstätige Frauen durch ein Ereignis wie die Corona-Pandemie ins Wanken geraten – auch, weil sich das Verständnis von Geschlechterrollen zumindest im Mittel zurückentwickelt hat“, so Spieß. „Schon mit Blick auf die bevorstehende vierte Corona-Welle sollten daher – wie beispielsweise auch die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina mehrfach mit konkreten Vorschlägen gefordert hat – erneute Kita- und Schulschließungen soweit möglich vermieden werden. Das wäre nicht nur mit Blick auf die Bildung der Kinder wichtig, sondern unter anderem auch mit Blick auf die Einstellungen zu Geschlechterrollen.“
Autor: red

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Kommentare
Psychoanalytiker
25.08.2021, 10:26 Uhr
Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrte Frauen, die nicht als Dame angesprochen werden möchten, sehr geehrte Männer, die nicht als Herr angesprochen werden möchten, sehr Geehrte, die sich bisher noch nicht angesprochen fühlen, liebe ....

Was bitte schön sind "ForscherInnen" und was sind "AutorInnen"?

Ich bin schon alt und verstehe leider nur die deutsche Sprache. Aber hier wurde das "I" groß geschrieben, und das beinhaltet Deutsch doch nicht. Russisch und Englisch habe ich perfekt gekonnt, habe dies aber alles vergessen, aber da gab es auch kein "I" mitten im Wort. Und Arabisch, indisch, chinesisch will ich nicht mehr erlernen.

Liebe Mitmenschen: Übersetzt mir bitte diese Worte mit dem "I" mitten im Wort ins Deutsche.
Paulinchen
25.08.2021, 13:32 Uhr
@Psychoanalytiker...
... vielleicht hilft es Ihnen ja, dass es Ihnen so nicht allein geht. Tröstet es Sie, dass wir jetzt schon zu zweit sind.

Bin ja schon sehr gespannt, wie es wird, wenn jeder schreiben kann, wie er sie es für richtig hält. Das wird auf jeden Fall spannend und bestimmt verkürzt sich dann auch die Schulzeit um zwei Jahre. Denn die Fächer Deutsch und Geschichte werden in Zukunft nicht mehr benötigt.
Psychoanalytiker
25.08.2021, 15:39 Uhr
Ich habe meine alte Deutschlehrein kontaktiert ...
... die wollte immer als Fräulein angesprochen werden, ist jetzt 93 Jahre alt, geistig völlig fit und liest sogar noch Zeitung.

Ich fragte sie, was "ForscherInnen" und "AutorInnen" sind. O.K., sie wusste, was damit gemeint ist, sagte aber auch, dass wir (Ihre Schüler und Schülerinnen von damals) bei dieser Schreibweise im Diktat gnadenlos 2 Rechtschreib-Fehler angestrichen bekommen, und am Ende des Diktats sicherlich eine 5 erhalten hätten.

Wie Paulinchen schrieb: Wozu brauchen wir noch Deutsch (und Geschichte) wo doch heute ALLES durcheinander geschmissen wird.

Am Ende der Kommentarfunktion dieser Zeitung steht u.a., dass in dieser Zeitung eine korrekte Rechtschreibung stehen soll. Also bitte, liebe Redaktion, setzt dies auch durch! Das "Gendersprech" entspricht (noch) nicht der Deutschen Rechtschreibung und zumindest Paulinchen und ich finden das gut.

Wenn man in dieser Zeitung z.B. die Worte "Pädagog*innen" oder "Sprachexpert*innen" (in den aktuell verwendeten Schreibweisen) schreiben würde, dann verstößt dies gegen die "3. Grundregel", denn dies ist zumindest für mich als Mann "persönlichkeitsverletzend", denn es gibt weder "Pädagog" noch "Sprachexpert", sondern Männer sind hier als "Pädagogen" bzw. "Sprachexperten" zu bezeichnen.

Liebe Redaktion: Ihr habt in der Schule das Fach Deutsch gehabt, zeigt dies, in dem Ihr (bitte) die Gendersprache abändert bzw. ablehnt. In oben genannten Beispielen könnte es z.B. heißen: Sprachexpertinnen und Sprachexperten" oder "Pädagogen und Pädagoginnen", diese paar Buchstaben mehr schaden nicht und entsprechen den Regeln deutscher Rechtschreibung, dies wäre also völlig o.k. .

Ihr behaltet Euch doch immer Änderungen vor, macht es auch in Sachen "Gendersprache", in dem Ihr die Worte ausschreibt und nicht mit Sternchen, Doppelpunkt oder "I" verseht ...

_________________________________________________
Anm. d. Red.: In der nnz gibt es keine Gendersprache. Schlimmstenfalls kann in einem zugesendeten Beitrag gegendert worden sein (das häuft sich leider!) und wir haben es beim Korrigieren übersehen. So wie hier im Kurztext geschehen. Es gibt keine Forscher:Innen, nur Forscher. Inzwischen haben wir es korrigiert.
Psychoanalytiker
25.08.2021, 22:13 Uhr
Interessant ...
... wie vernetzt "Gendersprach-Fans" doch sind (Daumen-Runter-Koalition).

Aber ich bleibe dabei: Ich will in diesem (bisher) wunderschönen Land weder "Multi-Kulti" mit femden Kulturen a'la Taliban, Unterdrückung von Frauen, Zwangsheirat, Beschneidung, Steinigung ..., noch diese unfassbare Gendersprache, die mit der Deutschen Sprache NICHTS, aber auch gar NICHTS zu tun hat.

Meine Vermutung (und es ist nur eine Vermutung): Die "Daumen-Runter-Koalition" besteht aus Mitgliedern, die in Deutsch immer nur Kreide holen war. Anders kann ich es mir nicht erklären, dass es Menschen in diesem Land gibt, die es gut finden, wenn unsere Sprache so massiv verhunzt werden soll. Es gibt dazu noch eine einzige Alternative: Ihr beherrscht die Deutsche Sprache nicht! Das würde mich nicht wundern, wenn ich "heute" Schüler sprechen höre oder nur noch mit dem Handy herumlaufen sehe.

Und noch einmal: Was ist schlecht daran, wenn man statt "Kund*innen" beides schreibt oder spricht, also "Kundinnen und Kunden". Warum dieser "Genderwahn" ?Und warum muss ich mich als Mann von solchen Typen beleidigen lassen, in dem ich z.B. zum "Kund" verhunzt werde? Es tut mir leid, aber da mache ich nicht mit, ich lasse mich als Mann nicht beleidigen, genau so wenig, wie Frauen beleidigt werden sollten ....
Glaskugel
25.08.2021, 22:48 Uhr
Gehört das zur Therapie?
Im Artikel geht es um Geschlechterrollen bei der Kindererziehung/Kinderbetreuung.

Psycho... sucht offenbar nur nach selbst festgelegten Rechtschreibfehlern, hat den Inhalt des Artikels und den Duden aber in keiner Weise verstanden!

Ich halte es auch für ein chauvinistisches Gerücht dieser Zeitung, "Es gibt keine Forscher:Innen, nur Forscher" (Zitat: Anm. d. Red.).

So etwas zu publizieren sagt vieles über den Verfasser aus. Selbst im 18 Jahrhundert gab es schon anerkannte Forscherinnen, Lehrerinnen, Wissenschaftlerinnen,... Herzlich willkommen im 21. Jahrhundert lieber "Anm. d. Red.". Aber macht ruhig weiter so. So demaskiert kleiner "Mann" sich selbst!
Kaleida
26.08.2021, 09:14 Uhr
Danke, Redaktion
Erst durch die Anmerkung der Redaktion bin ich darauf gekommen, über was der Psychoanalytiker sich hier (zurecht) echauffiert.

Ich habe schon seit langer Zeit für meinen Browser ein Add-On: Binnen-I be gone (Entfernt die gängigsten Sorten von Binnen-Is auf besuchten deutschsprachigen Webseiten.)

Funktioniert ausgezeichnet, finde ich als alte, weiße Frau!
Kobold2
26.08.2021, 11:21 Uhr
Wenn man
Vorgibt sich inder 2. Lebenshälfte zu befinden, dann sollte auch eine gewissen Reife und Gelassenheit vorhanden sein. Von Aufregungen und rummeckern wird auch jeder Hausarzt abraten. Die Höchststrafe ist immer noch ignorieren.
Ich bin mir sicher, das sich diese Vergewaltigung der Sprache von selbst erledigt, je weniger auf den Zug aufspringen...
Nichts gegen die Achtung von Minderheiten, oder Randgruppen, aber man sollte nicht die Hauptsachen aus dem Fokus verlieren.
Diese Gefahr sehe ich an mehreren Stellen.
Psychoanalytiker
26.08.2021, 14:31 Uhr
@ Kassandra
Ich mag völlig falsch liegen, aber bei Ihnen denke ich an einen eher jungen Menschen, sicher überdurchschnittlich gleichberechtigt agierend, gut vernetzt, gut in der Schule, aber mit vorgefertigten eigenen Meinungen, von denen andere nicht abweichen dürfen. Die Meinung der Anderen ist Ihnen offenbar Schnuppe, zählt nicht. Dies ist zumindest mein Resümee. Wenn Sie Kassandra, Ihre Freunde und Freundinnen, meine Kommentare tatsächlich und tiefgründig gelesen hätten, wüssten Sie, dass mir Gleichberechtigung sehr wichtig ist. Früher wurden Frauen "an ihren Haaren in die Steinzeithöhlen" gezerrt, in den 50er Jahren mussten Frauen noch "am Herd stehen" und ihren Mann fragen, ob sie eine Arbeit aufnehmen dürfen. Es gibt heute noch, im 21. Jahrhundert, Frauen, die Angst haben müssen, gesteinigt zu werden. Diese Zeiten sind in Deutschland "Gott sei Dank" vorbei, und das ist gut so!

Dafür "spinnen" in Deutschland nun aber zunehmend Menschen, denen unsere Sprache "sch...ß" egal ist. Ich persönlich reite gar nicht auf Duden und Rechtschreibung herum, mache selbst Fehler. Aber ich möchte meine Muttersprache "Deutsch" nicht durch ein gesprochenes oder geschriebenes "Multi-Kulti-Kauderwelsch" (mit Handyhintergrund) ersetzt wissen. Und wenn ich höre, dass eine Mutter zu ihrem Kind sagt: "Deutsch Sprach seien sehr schwer, hat so viele "R" wie bei - Wie geht ihnen?", dann will ich dies nicht, und nicht nur da beginnen die Probleme bei der (Kinder-)Erziehung.

Wenn ich sehe, dass Kinder und Jugendliche "den ganzen Tag" am Handy hängen, nur
noch mit diesem Gerät beschäftigt sind, ist es mehr als logisch, dass diese "Kinder" die Deutsche Sprache zunehmend verlernen.

Es ist auch bei WhatsApp schneller "Kund*innen", als "Kundinnen und Kunden" geschrieben, und damit beginnt schon die Verrohung unserer "Sprache der Dichter und Denker" (steht sogar so an den Landesgrenzen Thüringens). Und Medienvertreter machen da mit.

"Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr" ist ein uralter deutscher Spruch, und wenn "unsere Kinder" vor lauter Faulheit am Handy lieber "Lehrer*in" statt "Lehrerin und Lehrer" schreiben, dann geht es sehr wohl um (Kinder-)Erziehung ... .
Psychoanalytiker
26.08.2021, 14:39 Uhr
@ Kaleida und Kobold2
Mich interessiert nur, warum meine "Genderkommentare" offenbar nicht verstanden werden. Was habe ich geschrieben, dass man nicht versteht, was ich meine und erst die Redaktion aufklären kann.

Und Kobold2: Es mag sein, dass dieser aktuelle Genderwahnsinn bald ein Ende hat. Nur glaube ich nicht daran und dabei beziehe ich mich auf meinen vorherigen Kommentar @ Kassandra, aber auch auf Medienvertreter und Politiker, die diesen "Wahnsinn" aktuell mitmachen ...
Kaleida
26.08.2021, 14:57 Uhr
@Psychoanalytiker
Das kann ich Ihnen erklären:

Ihr Kommentar fängt bei mir so an:

"Psychoanalytiker | Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrte Frauen, die nicht als Dame angesprochen werden möchten, sehr geehrte Männer, die nicht als Herr angesprochen werden möchten, sehr Geehrte, die sich bisher noch nicht angesprochen fühlen, liebe ....

Was bitte schön sind "Forscher" und was sind "Autoren"?

Ich bin schon alt und verstehe leider nur die deutsche Sprache. Aber hier wurde das "I" groß geschrieben, und das beinhaltet Deutsch doch nicht. Russisch und Englisch habe ich perfekt gekonnt, habe dies aber alles vergessen, aber da gab es auch kein "I" mitten im Wort. Und Arabisch, indisch, chinesisch will ich nicht mehr erlernen.

Liebe Mitmenschen: Übersetzt mir bitte diese Worte mit dem "I" mitten im Wort ins Deutsche."

Warum mir das so angezeigt wird, habe ich in meinem Kommentar beschrieben. Insofern fiel es mir erst gar nicht auf, auf welches I Sie hinaus wollten. Mehr nicht... ;-)
Kritiker2010
26.08.2021, 21:06 Uhr
Worum ging es hier eigentlich?
Die Nutzung der Gendersprache in dem Artikel nebensächlich aber konsequent. Denn die Untersuchung hatte ja eine Intention. Diese zeigt sich, neben der Gendersprache, recht deutlich durch die mühsame ideologischen Überformung statistischer Tatsachen.

ZITAT: „Dennoch ist es möglich, dass politische Ziele wie mehr erwerbstätige Frauen durch ein Ereignis wie die Corona-Pandemie ins Wanken geraten – auch, WEIL SICH DAS VERSTÄNDNIS VON GESCHLECHTERROLLEN ZUMINDEST IM MITTEL ZURÜCKENTWICKELT HAT“

FAZIT: Wenn Ihr Rollenverständnis, liebe Leserinnen und Leser, nicht jenem von Frau Prof. Spieß entspricht, haben Sie sich irgendwie zurückentwickelt!
Bitte teilen Sie alle Aufgaben und Interessen genau zu 50% mit Ihrem Partner. Geschlechtliche Unterschiede in der Wahrnehmung Ihrer Elternrolle sind veraltet.
Ein wirksames Mittel, um Ihre ideologischen Versäumnisse nachzuholen, wäre, wenn Sie Ihr Geschlecht (ob nun Biologie oder Phantasie) gegenüber Ihren Kindern verbergen und sich geschlechtsneutral Elter1 und Elter2 nennen ließen.

Als nächstes sollten wir von der FU Berlin klären lassen, ob Kinder selbst zukünftig noch ein Geschlecht haben dürfen.
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