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Fr, 14:34 Uhr
13.08.2021
Fraktionsvorsitzender Höcke zum Jahrestag des Mauerbaus

"AfD in Tradition der Demonstranten von 1989"


Björn Höcke behauptet in einer Presseerklärung zum 60. Jahrestag des Baus der Berliner Mauer, die AfD stünde in unmittelbarer Tradition der Menschen, die 1989 gegen Sozialismus und deutsche Teilung auf die Straße gegangen sind...

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Am heutigen 13. August jährt sich der Bau der Berliner Mauer zum sechzigsten Mal. Allein an der eigentlichen Mauer, die den gesamten Westteil Berlins hermetisch abriegelte und vom SED-Regime zynischerweise als „Antifaschistischer Schutzwall“ verklärt wurde, kamen nach offiziellen Angaben über 100 Menschen ums Leben; an der deutsch-deutschen Demarkationslinie sogar mehr als tausend, vorrangig durch Schusswaffengebrauch. Deutschlandweit wird heute dieser Opfer der kommunistischen Willkürherrschaft gedacht, so auch bei einer Aktion der AfD-Fraktion auf dem Anger in Erfurt.

Hierzu erklärt Björn Höcke, Vorsitzender der Fraktion der AfD im Thüringer Landtag:
„Die Berliner Mauer und mit ihr die deutsch-deutsche Grenze war weit mehr als ein Symbol der Teilung unseres Vaterlandes. Sie war ein Beleg für die Menschenfeindlichkeit der gesamten ideologischen Lebenslüge, die dahinter stand. Für alle Demokraten und freiheitsliebenden Menschen ist es eine Zumutung, dass das SED-Regime – wenn auch unter verändertem Namen – heute noch, 30 Jahre nach dem Fall der Mauer, in unserem Thüringen als maßgeblicher Teil einer Landesregierung die Fäden in der Hand hält und sich erdreistet, die DDR als Rechtsstaat deklarieren zu wollen. Damit werden die Opfer der eigenen Mordschützen noch einmal herabgewürdigt und beleidigt.

Im Kampf gegen den roten Terror, der sich auch heute wieder in einer brutalen Anschlagsserie zeigt, steht die AfD als einzige Partei in der Tradition der mutigen Menschen, die 1989 auf die Straße gegangen sind – während sich CDU und FDP zu Kofferträgern der rot-rot-grünen Landesregierung erniedrigt haben. Wir allerdings werden uns weder von Ramelow noch seinen willigen Vollstreckern aus den Altparteien unterkriegen lassen!“
Autor: red

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Kommentare
geloescht.20220913
13.08.2021, 15:06 Uhr
Eine echte Lachnummer
Die AfD steht für Teilung und Spaltung einer Gesellschaft wie keine andere Partei vor ihr. Aber selbst in dieser Kategorie steht sie in keiner "Tradition", weil es so ein schändliches Benehmen einer "Volkspartei" in Deutschland bisher nicht gab.
Trüffelschokolade
13.08.2021, 15:18 Uhr
Verbindungslinien
Björn Höcke, der sich selbst innigst einen autoritäten Staat wünscht, in seinem Buch davon redet wie man ggf. Teile des Volkes halt sterben lassen muss, verdreht erneut die Geschichte auf neueste.
Die Anmaßung die AfD auch nur ansatzweise in eine Reihe mit der demokratischen Bewegung zu stellen, ist offensichtlich eine Frechheit. Die in der Vergangenheit auch schon immer wieder von vielen der damals aktiven Bürgerrechtlern zurückgewiesen wurde.

Björn Höcke und seine Partei lassen sich eher mit einer anderen deutschen Tradition verbinden.
Der Spitzenkandidat der NRW-AfD hat es ja selbst gut beschrieben, als er sich selbst als "das freundliche Gesicht des NS" beschrieb.
Herr Schröder
13.08.2021, 16:50 Uhr
Das ist ein Schlag ins Gesicht all derer,
die 1989 auf der Straße waren!
Höcke schafft es sogar seine eigene Partei zu spalten.

Untragbar dieser Typ!
BerndLuky
13.08.2021, 17:01 Uhr
Oha!
@gandalf und @Trüffelschokolade hat euch beiden die Corona Schutzimpfung etwa den letzten Verstand geraubt?
Euch beiden fehlt echt der Blick für die Realität!

AFD steht für Teilung und Spaltung einer Gesellschaft?
oder "das freundliche Gesicht des NS"!

Ihr beide seid wirklich die besten Beispiele für eine verdummte Gesellschaft!
Afd hin oder her! Aber soviel Quark hab ich noch nie hier in der NNZ gelesen!
Leser X
13.08.2021, 17:13 Uhr
Die Mauer war ein antifaschistischer Schutzwall...
... insofern - aber nur in sofern - eine in sich logische Tirade Höckes, der sich auf der anderen Seite ideologisch aufgeladen hat.
Glaskugel
13.08.2021, 17:26 Uhr
Höcke, Kalbitz, Gauland, Weidel,...
und wie die sonst noch heißen, haben nichts, wirklich gar nichts, mit der Tradition der Demonstranten von 1989 zu tun. Das sind nur Trittbrettfahrer, die hier gar nicht gelebt haben. Jetzt wollen sie die Wende kapern und jedem hier erzählen, wer "Mordschütze", "Kommunist", "roter Terrorist"... war. Wie kann man nur solchen Leuten hinterher laufen? Die Mauern, die diese Leute in den Köpfen von Menschen bauen wollen, übertreffen die DDR Mauer in der Höhe und um Längen.
geloescht.20220913
13.08.2021, 17:55 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Kommentarfunktion ist kein Chatraum
Katzengreis
13.08.2021, 17:55 Uhr
So etwas verbitte ich mir
Das soll wohl ein schlechter Scherz sein. Für solche Leute wie Herrn Höcke bin ich damals nicht auf die Straße gegangen .
Unfassbar mit welcher Dreistigkeit Geschichte verdreht und missbraucht wird.
BerndLuky
13.08.2021, 18:27 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Kein Chat.
Boni
13.08.2021, 18:34 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Bezug zum Artikel? :-)
Boni
13.08.2021, 18:44 Uhr
Ein Schlag ins Gesicht
all derer, die wie ich, damals auf die Straße gegangen sind. Pfui Teufel.
ja-man
13.08.2021, 19:00 Uhr
Schlechter Witz?
Die Gleichsetzung zeugt von Geschichtsvergessenheit und Arroganz.
Ein schlechter Witz bei dem einem das Lachen im Hals stecken bleibt.
Alex Gösel
13.08.2021, 19:17 Uhr
Tradition von 1989...
und Programm von 1933-1945, oder wie??? (Ironie?/Satire?)

Ihr

ottO treberT
geloescht 20210830
13.08.2021, 19:53 Uhr
Genau Kassandra, Katzengreis und Boni
Ich stimme Ihnen zu. Dafür bin auch ich 89 -mit 17 - nicht auf die Straße gegangen. Jemand, der damals in der BRD lebte, stellt sich hin und behauptet , in der Tradition der Demonstranten von 89 zu stehen? Wer von den jetzigen Mitgliedern der AFD - auch denen aus NDH- und ihren manchmal lautstarken Sympathisanten war denn tatsächlich dabei?

Keiner, den ich kenne.......aber vielleicht überrascht mich ja einer........

Ansonsten sollte man dazu die Klappe halten, besonders wenn man nie im Osten gelebt hat oder nur die Vorteile der Wende mitgenommen hat, selber nichts dazu beigetragen hat und jetzt nur das Negative und die Spaltung der Gesellschaft verbreitet. Im Übrigen kann jeder seine Meinung haben und auch kund tun, aber bei bestimmten Themen verbietet sich der Vergleich, auch aus Respekt vor denen, die damals viel riskiert haben (und dazu zähle ich mich nicht, denn ich stand nicht in der ersten Reihe).
Micha123
13.08.2021, 21:25 Uhr
Einfach einmal den Mund halten
Manchmal ist es besser, wenn man zu bestimmten Dingen einfach seine Klappe hält.
Damit meine ich diverse Politiker und auch Herrn Höcke.
Kobold2
13.08.2021, 21:46 Uhr
Ich weis nicht
wie Herr Höcke Geschichtslehrer werden konnte und mir tun die Schüler leid, die er mal unterrichtet hat.
Dafür bin ich 89 nicht auf die Straße gegangen, das solche Leute, diese Leistung von damals für sich vereinnahmen und sich damit aufwerten wollen..
Aber wie las ich in den letzten Tagen erst.
Der Mensch wird geboren und entwickelt sich weiter, bis zu dem Tage, wo er AfD wählt....
grobschmied56
13.08.2021, 22:38 Uhr
Mit Vorsicht zu...
... genießen sind sowohl dieser Artikel, als auch die Kommentare hierzu.
Wie Fleischerdoggen auf den Schlachteabfallhaufen stürzen sich die einschlägig bekannten Vertreter des 'Wohlfahrt-Kommitees' auf diesen Artikel. Die grünen und linken Ideologen der beihnah gleichgeschalteten Medien haben offensichtlich schon ganz gute Arbeit geleistet.
Die einzige ernstzunehmende Oppositionspartei der Bundesrepublik ist inzwischen als 'NAZI' und 'faschistisch' fest etabliert. Das hat Frau Merkel blendend hinbekommen, den Abfall eines Drittels der von ihr gekaperten CDU als demokratiefeindlichen Abschaum zu verteufeln und in die braune Ecke zu stellen.
Linke und Grüne machen begeistert mit und geben IHR recht.
Man sollte schon immer ein wenig darauf achten, aus welcher Richtung der meiste Applaus kommt.
Ein anderer Gesichtspunkt bleibt völlig außer acht.
Wer sagt uns, daß einige AfD-Politiker 'echt' sind, und nicht etwa 'U-Boote' oder 'Maulwürfe' der Regierung oder des Bundesverfassungsschutzes?
Klingt erstmal nach VERSCHWÖRUNGSTHEORIE.
Gemach, gemach. Der Grobschmied hat so was schon erlebt, sehr real und sehr bedrückend.
Zitat: (Wikipedia)
'Der Demokratische Aufbruch (DA) war zunächst eine politische Gruppierung in der Deutschen Demokratischen Republik (DDR)... Kurz vor der Wahl wurde der Vorsitzende der Partei Wolfgang Schnur als langjähriger Inoffizieller Mitarbeiter (IM) des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) enttarnt.
Der DA bestand bis zu seiner Fusion mit der ehemaligen Blockpartei CDU-Ost am 4. August 1990.'
Zitat: (Wikipedia)
Ibrahim Böhme (eigentlich Manfred Otto Böhme; * 18. November 1944 in Bad Dürrenberg; † 22. November 1999 in Neustrelitz) war ein deutscher Politiker (SDP bzw. SPD).[1] Er wurde im Februar 1990 zum Vorsitzenden der SPD in der DDR gewählt und trat zum 1. April 1990 zurück, nachdem er als inoffizieller Mitarbeiter der DDR-Staatssicherheit enttarnt worden war.'
Würde mich also nicht wundern, wenn in einem Geschichtsbuch der Bundesrepublik im Jahr 2034 zu lesen steht: 'Höcke, Björn, deutscher Politiker, Afd, zum Zweck der Destabilisierung und Zersetzung vom Verfassungsschutz auf Geheiß von Bundeskanzl. Merkel in die Partei (AfD) eingeschleust.'
Fönix
13.08.2021, 23:54 Uhr
Hallo @ Kobold2,
ich hätte ja darauf gewettet, dass wir egal zu welchem Thema nie auf eine Linie kommen. Sie haben mich jetzt eines Besseren belehrt und für die Klarheit ihrer Aussage danke ich Ihnen auch ausdrücklich.

Der AfD protzt ihre rechtsnationale Grundausrichtung auch aktuell aus allen Poren und ich habe nach wie vor keine Ambitionen, diese Hetze zu tolerieren.

Trotzdem muss es erlaubt sein darauf hinzuweisen, dass Politik und Verwaltung im Landkreis NDH, in Thüringen und in Deutschland (darüber hinausgehende Ebenen blende ich jetzt mal aus) mit ihren gravierenden Fehlleistungen dafür verantwortlich sind, dass diesen extrem gefährlichen Zeitgenossen das Bett aufgeschüttelt wird.
Micha123
14.08.2021, 06:44 Uhr
Höcke und die AfD werden immer so weiter machen
Ich schrieb weiter oben "einfach den Mund halten"...

Ich kenne Höcke nicht persönlich. Egal aber er wird keiner dummer Junge sein.
Ich nehme den Kerl nicht in Schutz aber in den letzten Jahren wurde immer auf ihn eingeprügelt.
Das, was andere Politiker, Medien, etc. mit ihm gemacht haben - "gesät" haben, diesen Frust wird er jetzt immer loslassen.
Und das wird immer so weiter gehen. Die AfD wird auch immer ihre 20% bekommen und dadurch für "Chaos" sorgen.

In wenigen Wochen sind Wahlen... Welche Partei soll man wählen? Ich habe immer gewählt. Wählbar ist aber keine Person oder Partei - so meine Meinung.
Old Man
14.08.2021, 08:05 Uhr
Man hat gar keine andere Wahl
als die Opposition AfD zu wählen, wenn man denn zur Wahl geht. Wenn man die Grünen wählt, kann man aufhören zu arbeiten und sich vom Staat aushalten lassen. Die SPD ist seit Schröder nicht mehr sozial. Die CDU bewegt nichts und ist realitätsfremd geworden. Das beweist die Aufstellung des Herrn Laschet als Bundeskanzler. Schröder war und ist bei den Umfragen vorne. Bei seinen Auftritten und Interviews hat er noch nie etwas konkretes von sich gegeben. Seinen wahren Charakter hat er mit seiner Lachnummer im Katastrophengebiet gezeigt. Das hatte mit Anteilnahme und Interesse an dem Leid der betroffenen nun rein gar nichts zu tun. Wenn man nicht zur Wahl geht überlässt man es den Studenten und den Menschen der Grossstädte, die Grünen zu favorisieren. Jemand der auf dem Land lebt und sich ein eigenes Heim mit Garten geschaffen hat, kann sich das nicht leisten. Dann die Kandidatin für das Bundeskanzleramt. Studium nicht geschafft, keine abgeschlossene Ausbildung, verschwiegenen Nebeneinkünften, unwahrer Lebenslauf,
usw. . Die neue Masche mit der Gendersprache kommt Ihr gerade recht, denn eine vernünftige Konversation mittels deutscher Sprache gelingt Ihr nicht mal im Ansatz.
Die SPD hat Ihren Namen nicht mehr verdient , jedenfalls nicht das darin enthaltene Wort sozial. Was bleibt einem übrig um zu zeigen, dass man mit der derzeitigen Politik nicht zufrieden ist. NUR die AfD. Das hat mit Ihrer Politik und dergleichen nichts zu tun. Ich war über 35 Jahre Mitglied der CDU. Ich denke 90% der AfD-Wähler wählen die Partei ebenfalls, um zu zeigen, dass die jetzige Situation nicht befriedigend ist.
Micha123
14.08.2021, 08:11 Uhr
Hallo Waldmensch
Hallo @ Kobold2 - was wollen wir wählen, wenn die Wahl ansteht?

Meine Meinung habe ich bereits geschrieben. Aber ich will auch kein Nicht-Wähler sein. Werde also den Stimmzettel ungültig machen.

Bei der AfD dachte ich einmal vor Jahren, dass es eine echte Alternative ist... Getäuscht!

Und ich muss ehrlich zugeben (was ich vor Jahren nicht gedacht hätte), wenn Frau Merkel noch einmal als Kanzlerin kandidieren würden - so hätte sie meine Stimme.
Fönix
14.08.2021, 08:39 Uhr
@ Old Man
Ihre Präferenz für die AfD mal ausgeblendet (es gibt auf jeden Fall Alternativen, der Weg von Frau Bergner z.B. ist durchaus interessant!), unterschreibe ich jeden Satz von ihnen, gerne auch einzeln!

Auch Kassandra und Katzengreis sprechen mir aus der Seele!
geloescht 20211117
14.08.2021, 10:41 Uhr
Erneute hetzkampagne gegen afd
Kassandra Boni ihr seid so beschämentswert und alle anderen Hetzer auch ihr stellt auf die schiene der Nationalsozialisten und diskriminiert und denunziert wieder andersdenkende ihr seid solche erbärmlichen Nachfolger der nazis die afd tut mehr als ihr linksextremen könnt die afd ist eine demokratisch gewählte Partei und wenn ihr denkt die Wähler zu diskriminieren seid ihr wirklich nicht besser als damals Punkt aus ich denke mal bei euch wirkt die Impfung schon so sehr traurig wenn mann andere Meinungen denunziert . Und die wahren spalter seid ihr weil ihr gegen die andersdenkende auf ekelhaftester weise hetzt
Alex Gösel
14.08.2021, 11:26 Uhr
Das ist falsch und despektierlich!
Nein, werteR meister, dass kann so auf keinem Fall stimmen, das ist falsch und despektierlich anderen gegenüber!

Erstens: Das Kölner OLG (Oberlandesgericht, hochschulstudierte Juristen!) urteilte vor über 2 Jahren, am 11. 07. 2019, zugunsten der SPD, mit der ich übrigens auch nicht(!) sympathisiere, dass der AfD zumindest seitens der SPD eine "faschistische Grundhaltung" unterstellt werden darf! In wie fern dass auf jeden anderen Bürger zutrifft können wohl nur Juristen klären! Aber ich vergaß: Derartige Juristen, die sowas zulassen und behaupten, sind in den Auger der AfD bestimmt die "wahren Faschisten", oder?

Zweitens: Bitte das nächste mal mit Punkt, Komma und anderen Satzzeichen kommentieren, trägt in jedem Fall zur besseren Lesbarkeit und damit zum besseren Verständniss bei! Stellen Sie sich mal vor, es würde jeder, egal in welchen Gremium sitzend, ohne Punkt und Komma sprechen. Das wäre ein schöner Kauderwelsch!

Ihr

ottO treberT
Marino50
14.08.2021, 12:01 Uhr
Heimathistoriker..
Ich bin fast in allem Ihrer Meinung.
Aber - sind Sie sicher, dass Punkt und Komma, sprich Satzzeichen, noch gelehrt werden bei dem Rechtschreibauswüchsen heute und in den letzten Jahre. Die Kinder lernen doch kein richtiges Deutsch mehr in der Schule.
Es wird geschrieben - wie gesprochen.
Real Human
14.08.2021, 12:04 Uhr
13.08.1961 & 30.01.1933
Wer zwischen diesen beiden Daten keinen Ursache-Wirkungs-Zusammenhang sieht, dem/der ist wirklich nicht mehr zu helfen!

Leider gibt es durchaus auch einen (DÜNNEN?) Traditionszusammenhang zwischen 1989 und 1933. Und zwar insofern, als es neben den Bananengierigen auch eine – damals noch kleine – Minderheit von „Ewiggestrigen“ gab, die vor allem NACH(!) dem 9. November „Morgenluft gewittert“ haben.

Dazu meine eigene(!) Erfahrung:

Ich war seit etwa 1975 Mitglied der DDR-Esperantobewegung, die damals unter der – mehr oder weniger strengen – Aufsicht des Kulturbunds der DDR und selbstverständlich auch des MfS stand. In Erfurt hatten wir an der Ecke Neuwerkstraße/Schafgasse einen sehr gut positionierten Schaukasten (Nähe Straßenbahnhaltestelle). Bis zum 9. November 1989 passierte nichts. Danach war er bespuckt und später eingeschlagen.

Ob es Neonazis oder einfach nur geistig Unterbelichtete waren, lässt sich natürlich nicht mehr feststellen, ist im Grunde aber auch ziemlich IRRELEVANT.

Im Übrigen empfehle ich das „MANUSCRIPTUM“ des Gesprächs von Björn Höcke mit Sebastian Hennig. Es trägt den bezeichnenden Titel:

NIE
ZWEIMAL
IN DENSELBEN
FLUSS

Na, wenn das mal keine eindringliche Mahnung ist?!–))

(Muss ich noch hinzufügen, dass man es genauso – mit wachem Verstand! – gelesen haben sollte wie Hitlers „Mein Kampf“?)

Klar, grobschmied56:

#Hitler, Adolf , deutscher Politiker, NSDAP, zum Zweck der Destabilisierung und Zersetzung von Deutschland vom Internationalen Weltjudentum auf Geheiß von Freimaurern unter Führung von Theodore Roosevelt in die NSDAP eingeschleust.#

(Man beachte das #-Zeichen, das manchmal auch als „Schweinegitter“ bezeichnet wird!)

„Sapere aude!“ Aber zuerst TIEFST-GRÜNDLICH! Und danach erst – vielleicht(!) – „QUER“?!
geloescht.20230927
14.08.2021, 12:26 Uhr
@Micha123
Wo ist denn bitte der Unterschied zwischen nicht zur Wahl gehen und Stimmzettel ungültig machen?
Lachhaft!
Da sind doch hoffentlich noch Reserven im "Oberstübchen" vorhanden, welche man evtl. im Notfall noch aktivieren kann. :-)
diskobolos
14.08.2021, 12:45 Uhr
B. Höcke von A. Merkel in die AFD eingeschleust?
Ist das Ihr Ernst Grobschmied? Wenn es so wäre und die AFD in ihrem Kern gar nicht rassistisch, geschichtsrevisionistisch und chauvinistisch ist, könnte die Partei ihn doch einfach mitsamt seinem "Flügel" rauswerfen.
Aber nein, der Thüringer Landesverband hat ihn sich als Führer gewählt.
Solange das so ist, wird keine andere Partei im Landtag mit der AFD zusammenarbeiten. Ansonsten würden sie nämlich einen Großteil ihrer Wähler verlieren.
Herr Taft
14.08.2021, 15:34 Uhr
Wahrscheinlich...
... War der arme Herr Höcke nur wieder emotional aufgeladen... wie bei dem denkwürdigen Interview damals...
geloescht.20220103
14.08.2021, 16:07 Uhr
Heimathistoriker
Berichten Sie doch einmal über Ihre Erfahrungen in den Jahren 33 bis 45. Es wäre doch sehr interessant, wenn hier ein Zeitzeuge uns einmal richtig aufklärt. Denn viele kennen die Zeit nur vom hören-sagen.
nur_mal_so
14.08.2021, 20:13 Uhr
@RichardZ&Paul
"Wo ist denn bitte der Unterschied zwischen nicht zur Wahl gehen und Stimmzettel ungültig machen?
Lachhaft!"

Darf ich antworten?
"Nicht zur Wahl gehen" = "Politik ist mir völlig egal/wer mich regiert ist mir schnurzwurzpiepe/was mit mir und Deutschland passiert geht mir am A**** vorbei"

"Stimmzettel ungültig machen" = "Ich fühle mich von keiner der zur Wahl stehenden Parteien vertreten/ich finde die alle bescheuert/Politik ist, egal von welcher Seite, für mich verlogen/unzumutbar, und ich möchte, dass die Politik das registriert".

Ersteres ist auf dem Arsch hocken bleiben, aber hinterher trotzdem wie ein Rohrspatz schimpfen, zweites ist aktives "Nein" zur aktuellen Politik.

Diesen Unterschied sollte man einsehen können.

Mein Traum übrigens: eine Wahlbeteiligung von 100%, aber alle Wähler haben ihren Stimmzettel ungültig gemacht. Ich würde zu gern wissen, wie die Parteien damit umgehen.
Mitternacht
15.08.2021, 00:58 Uhr
Ich fürchte mich ja vor Wahlberechtigten,
die solch eklatantes Unwissen vor sich hertragen und auch noch stolz darauf sind.
Ich hoffe dann meist, dass sie ihr Recht auf Nicht-Wählen-Gehen tatsächlich in Anspruch nehmen.
diskobolos
15.08.2021, 01:31 Uhr
@nur_mal_so
"zweites ist aktives "Nein" zur aktuellen Politik"
Nein, es ist mehr: Ein ungültiger Wahlzettel ist ein Nein zu allen realen Politikangeboten. Das klingt dann schon wie "Ich bin der einzige, der weiß, was gemacht werden sollte".
Praktisch ist eine ungültige Stimme das Gleiche wie nicht zur Wahl gehen. Welche Partei sollte sich eine ungültige Stimme denn zu Herzen nehmen? Könnte ja auch einfach sein, dass derjenige einfach zu blöd war, genau ein Kreuz zu machen.
Micha123
15.08.2021, 06:23 Uhr
Wer soll gewählt werden?
@nur_mal_so

Dem ist nichts hinzuzufügen. Sie vertreten meine Meinung.
Als Bürger ist es (meiner Meinung nach) meine Pflicht zur Wahl zu gehen.
Da (meiner Meinung nach) für mich keine Partei wählbar ist, so muss ich den Stimmzettel ungültig machen. Die Stimme fällt aber mit unter die Wahlbeteiligung.

Wären mir meine Heimatland und dessen Politik egal, so wäre ich noch nie zu einer Wahl gegangen.

Und.. (meiner Meinung nach), es müsste eine Wahlpflicht geben. Aber das ist ein anderes Thema
Quallensammler
15.08.2021, 08:50 Uhr
Herr Höcke hing da wohl zu lange auf der Wäscheleine,
denn die AfD hat mit all denen, die damals 89 auf die Straße gingen, den Mund aufmachten, echt was riskierten und friedlich hartnäckig blieben, nichts gemeinsam. Die Ziele schon gar nicht.

Die AfD ist hat das hohe Potenzial der Unzufriedenen geschickt abgefischt und ist groß geworden. Das ist in Ordnung, denn auch die Grünen waren mal auffällige Schwimmer gegen den Strom und Stänkerfinger - heute sind die Alten satt, bequem und ganz leise und die Jungen nutzen die Möglichkeiten der Manipulation durch die verschiedenen Medien aus. Wobei das alle anderen Altparteien auch nicht anders machen. Kurz: alle Revoluzzer werden brav und kleben am Sessel, wenn sie am Fleischtrog angekommen sind. Da wird auch die AfD keine Ausnahme bilden.

Ob die AfD eine echte Alternative für Deutschland ist, muss jeder für sich beurteilen. Da ist Herr Höcke mit seinen immer mal breitgelatschten Fettnäpfchen nicht maßgeblich, eher hilft das Lesen des Wahlprogrammes. Und das ginge durchaus als eine Mischung aus CSU und FDP durch. Arg konservativ, keine Entlastungen für den "kleinen Mann", die von vielen erwartete konsequente Abschiebung von Wirtschaftsmigranten ist nicht definiert.

Vielleicht würde es der AfD helfen, wenn MdB Herr Pohl in Nordthüringen nicht nur in Wahlkampfjahren Lebenszeichen abgibt, sondern auch in den anderen 4 1/2 Jahren aktiv den Dialog mit den Bürgern sucht. Vom Vereinsfest bis zu Parteifesten gibt es genügend Möglichkeiten, Leute zu besuchen (und vielleicht sogar mit anzupacken, oder ein kleines Geschenk mitzubringen). Als Rechtsanwalt kann er gut reden und überzeugen.

Ansonsten...wer diese AfD nicht überzeugend findet und bei den anderen Altparteien auch Magengrummeln bekommt, der sollte dennoch zur Wahl gehen. Nicht, um den Wahlzettel ungültig zu machen, dadurch fühlt sich keine Partei kritisch angesprochen. Sondern, um ein Kreuz zumindest bei der Zweitstimme zu machen. Bei 53 im September antretenden Parteien sollte doch jeder eine finden, die passt. Gerade bei den Klein- und Kleinstparteien gibt es engagierte Mitglieder, die wirklich was tun, um Veränderungen zu bewirken. Tierschutzpartei, dieBasis z. B.. Oder für Corona-Kritiker WiR2020. Oder die PARTEI für Allesablehner.
nur_mal_so
15.08.2021, 08:53 Uhr
@diskobolus
Zumeist stimme ich mit Ihren Kommentaren zu 100% überein, aber hier muss ich scharf widersprechen.
Faktisch mag es so sein, dass eine ungültige Stimme am Wahlausgang ebensowenig ändert wie eine nichtabgegebene.

Aber für mich, als derjenige, der entscheidet, ändert es jede Menge. Nicht zur Wahl zu gehen bezeugt einerseits Desinteresse an der Politik (was wahrscheinlich dennoch nicht davon abhält, die folgende Legislaturperiode auf der nnz lauthals herumtupöbeln, wie sch****e die aktuelle Politik ist. Seine Stimme ungültig machen, also bewusst alle Parteien durchzustreichen, ist ein gewollter Akt der Unmutsbekennung. Das muss nicht heißen, wie Sie schreiben, dass ich meine, alles besser machen zu können. Es heißt: ich fühle mich von keiner Partei vertreten.
Natürlich gibt es noch diejenigen, die nicht zählen können und sich verkreuzen. Aber, um in meinem "Traum" zu bleiben: 100% Wahlbeteiligung, aber das ganze Volk hat seine Stimme ungültig gemacht, ergo gesagt: "das aktuelle politische Geschehen in Deutschland wird von keiner Partei 'gut' bestimmt": wie wollten die Parteien das wegdiskutieren?
So heißt es derzeit nur stets: "naja, 40% Nichtwähler - dann kann es so schlimm ja nicht sein, also machen wir so weiter".

Und vergessen wir nicht: jede nicht abgegebene Stimme ist eine für diejenigen, die man ganz bestimmt nicht will.
Ich zb weiß mit ehrlichem Herzen schon seit Jahren nicht mehr, wen ich mit Überzeugung wählen sollte. Aber ich weiß, dass ich die Partei, um welche es in diesem Artikel geht, ganz bestimmt nicht will. Also gehe ich doch wählen. Nicht-Wählen wäre für mich dumm und feige, und ich wäre mitverantwortlich dafür, was in den folgenden fünf Jahren passiert.

Es gibt einen Unterschied zwischen Nicht-Wählen und Stimme-Ungültig-Machen.
Und der bin ich selbst.
Frank Paarmann
16.08.2021, 11:08 Uhr
Text mal richtig lesen
scheint für eine Menge hier schon ein Problem zu sein.Herr Höcke schreibt von jenen MENSCHEN, die 89 auf die Straße gingen um Teilung und Sozialismus zu überwinden. Und die AfD steht in der Tradition genau dieser Menschen. Recht hat er. Ich selbst war 89 sehr aktiv, auf zahlreichen Demos und Kundgebungen, auch schon als Stasi und Co. noch voll aktiv waren. Ich kann mich noch gut an die Genossen erinnern , die in dieser Zeit nach Parteiverfahren geschrien haben um das unausweichliche noch abzuwenden. Das waren solche Zeitgenossen, wie wir sie heute hier mit ihren Rot - Grünen und hasserfüllten Kommentaren zu Hauf finden. Sie sind die ewig Gestrigen , welche hier zum Nichtwählen bzw. Stimmzettel ungültig machen auffordern.
Eben typische Wendehälse und Kommunisten.

Frank Paarmann AfD NDH
Kobold2
16.08.2021, 14:05 Uhr
Sowas
kommt dabei raus, wenn man die Hälfte vergessen hat und Geschichtsunterricht bei Herrn Höcke hatte.
Mit solchen Leuten möchte ich und viele andere auch nicht in einem Topf geschmissen werden.
Die Tradition der AfD ist optisch und rhetorisch erkennbar, eine Andere.
Herr Taft
16.08.2021, 16:34 Uhr
wofür steht die AFD:
- Abschottung vom Rest Europas (ggf. mit EURO-Austritt)
- Engere Kontakte zu Russland
- geschlossene Grenzen
- Verzicht auf Teile der Bevölkerung (welche da wohl gemeint sind ... und wie soll der "Verzicht" aussehen ?)
- Ausgrenzung von ethnischen und religiösen Minderheiten

und dafür soll ich 89 auf die Straße gegangen sein ?

Mal zur Erinnerung, wofür stand die DDR ?
- Abschottung von Westeuropa und damit freiheitlichen, demokratischen Gesellschaftssystemen
- sehr Enge Kontakte zu Russland und anderen Diktaturen
- Verzicht auf (nicht-SED-treue) Teile der Bevölkerung in Bauzen, mittels Ausweisung u.a.
- Ausgrenzung von ethischen und religiösen Minderheiten (Kirche war in der DDR Staatsfeind Nr.1 und Gastarbeiter (in der Regel Vietnamesen) wurden in ihren Baracken naja ghettoisiert...

Also ich erkenne da ganz deutlich eine Schnittmenge - wenn auch mit umgekehrten Vorzeichen...

Jetzt nochmal: Wer sind hier die ewig gestrigen ?
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