eic kyf msh nnz uhz tv nt
Do, 13:52 Uhr
12.08.2021
FDP-Fraktion fordert eine Gedenkveranstaltung

Thüringen erinnert an die Opfer des DDR-Unrechts

In Thüringen soll nach Wünschen der FDP-Fraktion in Erinnerung an die Friedliche Revolution sowie an die Opfer des DDR-Regimes am 26. Mai 2022, anlässlich des 70. Jahrestags des Einrichtens der Sperrzone in Thüringen, eine zentrale Veranstaltung durchgeführt werden...

Anzeige symplr (1)
Der Vorschlag gehört zu einer umfänglichen Initiative der FDP-Fraktion im Thüringer Landtag, das DDR-Unrecht weiter aufzuarbeiten. „Wir sind es den Opfern schuldig, in der Aufarbeitung nicht nachzulassen. Sie ist unentbehrlich für den inneren Frieden unserer Gesellschaft“, sagt Dirk Bergner, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Freien Demokraten.

„Gerade in Folge des Mauerbaus widerfuhr unzähligen Menschen staatlich sanktioniertes Unrecht, das bis heute tiefe Spuren hinterlässt. Trotzdem hat sich unser Volk von diesem Regime befreit – friedlich, mit Kerzen in der Hand und mit dem Ruf ‚Wir sind das Volk‘.“

Bereits 1952 war entlang der Grenze zur Bundesrepublik eine fünf Kilometer breite Sperrzone eingerichtet worden – auch in Thüringen. Sie wurde immer weiter ausgebaut sowie militärisch gesichert. Allein auf dem 765 Kilometer langen Thüringer Abschnitt kamen über 100 Menschen bei dem Versuch ums Leben, das Land zu verlassen. Am 13. August 1961 begann der Bau der Berliner Mauer, womit auch das letzte Schlupfloch der innerdeutschen Grenze geschlossen wurde.

„Wir möchten aller Opfer der DDR-Diktatur gedenken. Aber auch denen, die 1989 die Freiheit erzwungen haben – durch friedliche Demonstrationen“, so Bergner.
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare
Paul
12.08.2021, 21:19 Uhr
Unrecht???
Wer macht eigentlich aufmerksam auf die Opfer des Unrechts in der BRD, HEUTE wie DAMALS.
Ich erinnere nur mal an die 70-ger Jahre in der BRD wo in Mengen Systemuntreue Bürger der damaligen BRD mit Berufsverboten bestraft wurden, weil sie angeblich Regimfeindlich seien ect, ect. Und DAS ist nur ein Beispiel aus dem "goldenen" Westen. Warum werden darüber keine Berichte und Dokus gebracht ???
Es geht immer nur um die DDR und wiiieee schlecht da alles war. Kommen diese Typen sich nicht langsan BESCHEUERT vor oder Lächerlich. Es widert mich an so eine Verlogenheit.
Halssteckenbleib
12.08.2021, 22:13 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Beziehen Sie sich in Kommentaren auf den Inhalt des Artikels.
grobschmied56
12.08.2021, 22:57 Uhr
Da hat der Paul...
... aber recht unvollständige und einseitige Informationen zur Hand. Tatsache ist, daß Mitglieder von Parteien, die eindeutig gegen das Grundgesetz waren (DKP) von Jobs im öffentlichen Dienst und Beamtentum ausgeschlossen wurden. War natürlich diskutierbar.
Aber kein Vergleich mit der DDR.
Hier wurde bereits am Abitur und Studium gehindert, wer nicht so recht FÜR den 'Arbeiter - und Bauernstaat' Stellung beziehen wollte.
Dat iss'n ganz annern Schnack!
Wer nicht 'freiwillig' in die FDJ eintrat, keine 'Soli-Marken' klebte, nicht an 'freiwilligen' Altstoff-Sammelaktionen teilnahm, der war sehr schnell 'Außenseiter', bekam den Stempel 'gesellschaftlich nicht aktiv' (milde) oder auch 'negativ feindlich' (Beobachtung durch das MFS) aufgedrückt.
Berufliche- und Bildungschancen? Konnte man vergessen!
Das, lieber Paul, ist der kleine Unterschied.
In der alten Bundesrepublik wurden nur Leute ausgeschlossen ( vom Staatsdienst!) die per Definitionem GEGEN DEN STAAT BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND waren.
In der DEUTSCHEN DEMOKRATISCHEN REPUBLIK genügte bereits der VERDACHT, nicht für den Staat und den Sozialismus zu sein, um von sehr vielen Tätigkeiten und Berufszielen ausgeschlossen zu werden.
Halssteckenbleib
12.08.2021, 23:21 Uhr
Feine Sache
mit der Erinnerung an die Opfer des DDR Unrechts.Nur welches ist das genau?War nach BRD Manier nicht alles Unrecht in der DDR?Bisschen verwirrend im Vergleich zur heutigen Zeit.. Ist glaubig auch Jacke wie Hose..
Jäger53
13.08.2021, 07:21 Uhr
Unrechtsstaat DDR
Ich bin am überlegen wo es mehr Unrecht gab, in der DDR oder in der BRD heute. Unrecht hat es immer und wird es immer geben. Ganz deutlich wird für mich zum Beispiel die neuen Erpressungsforderungen gegenüber den Ungeimpften. Obwohl vom Europäischen Parlament bestimmte Länder darunter auch Deutschland darauf hingewiesen wurde das kein Ungeimpfter
Nachteile gegenüber Geimpften haben darf. In den Ländern die es betraf wurde das natürlich nicht bekannt gegeben.Man sieht es gibt auch heute genügend Unrecht. Das war nur ein Beispiel. Die deutsche Regierung sollte erst einmal vor der eigenen Haustür fegen, bevor man ein Land schlecht redet das viele von den regierenden gar nicht kennen.
Gehard Gösebrecht
13.08.2021, 08:17 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Verstoß gegen AGB
Sonntagsradler 2
13.08.2021, 08:38 Uhr
Stellt sich die Frage Was ist ein Rechtsstaat
und was ist Unrechtsstaat?
Dieses ist zwar klar definiert und im Netz nachzulesen.
Es liegt aber immer im Auge des Betrachters und eines jeweiligen Landes welche ihre eignenen Gesetze als Vorlage einer Rechtsprechung oder deren Umsetzung gelten macht.
Jedes Land hat eben eine andere Rechtslage.
Natürlich kann man mit seiner Rechtsauffassung behaupten das die DDR ein Unrechtsstaat war.
Aber er sollte bei seiner Ideologie nicht vergessen den anderen Ländern sogar eigenen Bürger die BRD für sich selber als ein Unrechtsstaat ansehen.
Beispiele für solche, ich sage mal für manch einen auch gefühlten Unrechtsmäßigen Entscheidungen gegenüben sich oder andreren Personen gibt es ja genugend.
Jeder Mensch fühlt sich in der einen oder anderen Art und Weise vom seinen Staat und deren Gesetzgebungen zu Unrecht behandelt.
grobschmied56
13.08.2021, 11:14 Uhr
Wer sich unter einem...
... Unrechtsstaat nichts vorstellen kann, der möge einfach mal nachlesen unter Stichworten wie 'Aktion Ungeziefer' oder 'Aktion Kornblume'. Möglicherweise wird's dann klarer im Kopf.
AJ1967
13.08.2021, 13:30 Uhr
Unrechtsstaat
Was für seltsame Sachen von einigen hier verglichen wird ist haarsträubend. Die ddr wahr einer ohne wenn und aber. Jeder der hier sich positiv äußert hat es nicht erlebt oder hat davon profitiert. Menschen als Testpersonen an Pharmafirmen ohne deren wissen verkauft. Inhaftierte zur Zwangsarbeit gezwungen, zwangsadoptionen von Kindern, verhindertes berufliches Fortkommen, Kriegsspiele in der Schule (wehrausbildungslager) , ideologische gehirnwäsche ab dem Kindergarten usw. Ich find da nichts positives. Zu ddr Zeiten gab es auch eine impfpflicht. Einfach mal überlegen. Gab es in der ddr Gesetze wo man sich individuell entfalten konnte, wenn man nicht auf Kurs war? Und jetzt nicht wider Corona. Alle haben die Möglichkeit zu schützen oder auch nicht, jeder kann es entscheiden und nicht nur die Verweigerer haben rechte sondern auch die, die sich und andere schützen.
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)