eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Do, 11:24 Uhr
12.08.2021
Landesmittel sind bewilligt wurden

Antidiskriminierungsberatungsstelle startet

Die Mittel aus dem Landespräventionsrat Thüringen für die erste unabhängige Antidiskriminierungsberatungsstelle Thüringen mit Sitz in Erfurt wurden bewilligt. Vier neue Mitarbeiter konnten nun ihre Arbeit aufnehmen und mit dem Aufbau der Beratungsstelle beginnen...

Anzeige symplr (1)
„Wir haben bereits in den ersten Tagen mehrere Anfragen für Vernetzung, Kooperation, Empowerment und Sensibilisierung landesweit erhalten. Das zeigt noch einmal deutlich, wie sehr Selbstorganisationen und Beratungsstellen mit Diskriminierung als Querschnittthema in ihrer täglichen Arbeit an Grenzen stoßen, weil es in Thüringen, anders als in der Mehrzahl der anderen Bundesländer, bislang keine spezialisierte Antidiskriminierungsberatungsstelle gab,“ sagt Madeleine Rau, Projektleiterin.

In der aktuellen Projektphase gelte es nun, Infrastruktur und Rahmenbedingungen zu schaffen, geeignete Büroräume in Erfurt zu mieten und sich mit relevanten Akteuren zu vernetzen, um ein qualifiziertes Unterstützungsangebot vorzubereiten. Die ersten Beratungen für von Diskriminierung betroffene Menschen sollen ab Ende des Jahres stattfinden. Hierfür stehen zwei Berater zur Verfügung, die auf der Grundlage der fachlichen Standards des Antidiskriminierungsverbandes Deutschland (advd) Betroffene begleiten. Sein sollen konkrete Schritten zur Einforderung des Rechts auf Gleichbehandlung und einen geschützten Raum zur Bearbeitung von Diskriminierungserfahrungen bieten.

Das Thüringer Antidiskriminierungsnetzwerk (thadine) – mit rund 30 Mitgliedsorganisationen der Trägerverein des neuen landesweiten Angebots – hatte sich in langjähriger ehrenamtlicher Arbeit intensiv für die Schaffung einer unabhängigen Beratungsstelle eingesetzt und erreicht, dass dieses Ziel in den Forderungskatalog der „Enquete-Kommission Rassismus“ des Thüringer Landtags aufgenommen und nun umgesetzt worden ist. Die kürzlich freigegebenen Mittel sichern nun die Aufbauphase zunächst bis Ende dieses Jahres.

„Wir hoffen, dass der Haushalt für 2022 zeitnah aufgestellt und beschlossen wird, um Menschen auch im kommenden Jahr unterstützen zu können“, sagt Christina Büttner vom thadine-Vorstand. „Für die Etablierung der Beratungsstelle in Thüringen ist eine langfristige Planungssicherheit wichtig, Ratsuchende brauchen eine klare Perspektive darauf, dass unsere Angebote weiter Bestand haben.“
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare
Marino50
12.08.2021, 12:15 Uhr
Beratungsstelle
Ist die Stelle nur für Ausländer oder auch für Deutsche vorgesehen.
Wenn die neu erschaffene Stelle so gut arbeitet wie das Wort Buchstaben hat, dann ist es ja gut. Ich bin immer wieder sprachlos was der Steuerzahler für Arbeitsstellen bezahlen muss.
Kama99
12.08.2021, 13:03 Uhr
In Stellen erfinden ...
ist Thüringen Spitzenklasse. Landesmittel sind Steuergelder und die verteilen sich wie üblich am leichtesten. Hoffentlich haben die neuen Mitarbeiter auch Ahnung von dem was sie tun und nicht nur Familienmitglieder einen sicheren Posten zu verschaffen.
grobschmied56
12.08.2021, 16:44 Uhr
Das wäre ja mal was...
... für mich! Als alter, weißer Mann, hetero, ohne Migrationshintergrund, zu allem Überfluß auch noch gelernter Ossi sehe ich mich täglich gemobbt, diffamiert, des Rechtsradikalismus verdächtigt und von zahlreichen Medien, Politdarstellern und NGO's mit Spott und Häme überkübelt. Da könnte eine solche Stelle schon einige Erleichterungen bringen! Nicht nur für den Grobi, auch für Gleichgesinnte.
Micha123
12.08.2021, 17:08 Uhr
Welche Inhalte hat Antidiskriminierung?
Was bedeutet eigentlich genau Antidiskriminierung?
Also welche Bereiche betrifft das genau?

Kann ich mich da auch hinwenden, weil ich mit fast Schuhgröße 52 kaum passendes Schuhwerk erhalte und dafür einen hohen Preis bezahle?

Wahrscheinlich muss ich mich einmal an diese Beratungsstelle wenden.
Undine
12.08.2021, 17:47 Uhr
Herbeidiskutierte Probleme,
damit solche Institutionen ihre Existenzberechtigung haben.
BerndLuky
12.08.2021, 18:20 Uhr
Kann..
Ich da auch hin, wenn ich wegen meiner Impfverweigerung von der BRD und ihren Impfbefürworter diskriminiert werde?
Oder ist das nur für (Neu)Deutsche mit anderer Hautfarbe?
Kama99
12.08.2021, 19:59 Uhr
Ich fühle mich ....
von einigen Nachrichtengendersprecher*innen diskriminiert. Manche schaffen es nicht das * zu sprechen. Dadurch werden nur die weiblichen Personen berücksichtigt. ;-(
Trüffelschokolade
12.08.2021, 20:05 Uhr
Zeit wird's
Zeit wird, dass es endlich so etwas auch hier gibt und Menschen Hilfe finden können.

Gesetzlich geschützt sind derzeit vor allem sechs Kernbereiche.
Und ich glaube die meisten Menschen können nachvollziehen, dass es nicht so geil ist, wenn man bspw. wegen des Alters aussortiert wird, aufgrund einer neu erlangten Behinderung nicht mehr Zugang zu etwas erhalten soll, keine Wohnung bekommt weil man den falschen Namen hat, etc.
Paul
12.08.2021, 21:12 Uhr
Grobschmied56
Richtig so sehe ich das auch.
Man muß sich ja heute als Deutscher mehr um seine Rechte einsetzen, als so einige nichtdeutsche.
Sonntagsradler 2
13.08.2021, 07:20 Uhr
Antidiskriminierungsberatungsstelle
Und wieder ein paar gut bezahlte „Traumjobs2 geschaffen. Das kriegt nur Thüringen auf die Reihe. Klasse!
Mal sehen was man sich sonst noch für Nonstop Nonsens Jobs einfallen lässt.
Ich finde es klasse.
Tausende Bürger arrangieren sich Ehrenamtlich in diesen Land und leisten dabei körperliche Arbeit. Während die Thüringer Regierung mit Steuergeldern gut bezahlte „Nüsse schaukelnde“ JoAntidiskriminierungsberatungsstellebs erfindet.
Klasse
Old Man
13.08.2021, 10:17 Uhr
DDR war ein Unrechtsstaat
aber da wurde noch deutsch gesprochen. Als deutscher Staatsbürger muss man jederzeit aufpassen, welche Worte man noch aussprechen darf. Wofür soll denn die Antidiskriminierungsstelle sein? Für Ausländer, welche Ihren Müll, alte Autos, usw. entsorgen wie in der Wüste?
Diese Regierung kann man doch nicht wählen. Nicht zur Wahl gehen bringt auch nichts. Also das Kreuz bei.........
grobschmied56
31.08.2021, 00:21 Uhr
Weil der Kommentar noch offen...
... ist und es inzwischen eine neue Lachnummer aus der 'Anstalt Berlin' gibt, hier ein kleiner Nachtrag:

Die Humboldt Universität in Berlin geht bei Anti-Diskriminierungs-Aktionen mit gutem Beispiel voran:
Zitat: von: JUDITH SEVINÇ BASADveröffentlicht am
26.08.2021 - 16:01 Uhr (BILD)
Riesen-Wirbel um die Humboldt-Universität Berlin!

Der „Referent_innenrat“ (AStA) der Uni hat eine Stellenausschreibung für einen Antidiskriminierungsberater veröffentlicht, der Menschen, die von Diskriminierung betroffen sind, zur Seite stehen soll. Das Problem: Weiße dürfen sich nicht bewerben.
Der Grund: Der Berater soll „einen Raum“ schaffen, „in dem sich Betroffene von rassistischer Diskriminierung wohlfühlen und ihre Erfahrungen teilen können“, heißt es in der Anzeige. Das gelinge am besten, „wenn der_die Berater_in Schwarz oder als People of Color (eine Person mit dunkler Hautfarbe, die Rassismus erfahren hat, Anm. der Redaktion) positioniert“ sei, weswegen man „weiße Menschen“ bitte, „von einer Bewerbung für diese Beratungsstelle abzusehen.“
Was kommt als nächstes?
Eine Sucht-Beratungsstelle mit Freibier-Ausschank!
Dit is Berlin.
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)