eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Mi, 11:09 Uhr
05.10.2005

Musik für Aufenthalt

Nordhausen (nnz). Im kommenden Jahr will die Dritte-Welt-Initiative in Nordhausen wieder Kinder aus der Region um Tschernobyl in den Landkreis einladen. Was dafür fehlt, das ist schlicht und ergreifend das Geld. Das soll im wahrsten Sinne des Wortes eingespielt werden.

Musik für Aufenthalt (Foto: nnz) Musik für Aufenthalt (Foto: nnz)

Es sind viele Aktive, die am 15. Oktober im Nordhäuser Theater ein Herz für die strahlengeschädigten Kinder der Kraftwerkskatastrophe von Tschernobyl zeigen: An diesem Tag lädt die Dritte-Welt-Initiative um 19.30 Uhr zu einem Benefiz-Konzert ein. Schirmherrin ist Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD). Die Akteure treten ohne Gage auf, lediglich um Spenden werden die Besucher gebeten. Mit diesem Geld soll dann im kommenden Sommer der Aufenthalt von 20 Kindern aus dem verstrahlten weißrussischen Gebiet um die Stadt Wetka in Nordhausen finanziert werden.

Die Gäste werden zwei Wochen im Schullandheim „Harzrigi“ verbringen, die nächsten zwei Wochen bei Gasteltern. Jürgen Müller, Organisator des Benefiz-Konzertes: „Um es möglichst vielen Menschen zu ermöglichen, beim Konzert dabei zu sein, verzichten wir auf die Erhebung von Eintritt.“ Ist der Eintritt auch frei – der Besuch des Konzertes wird nicht umsonst sein, denn wer zum Konzert kommt, darf sich auf Leckerbissen aus einem breiten künstlerischen Angebot freuen. „Blasmusik vom Feinsten gibt es mit den 35 Beamten des Polizeimusikkorps Thüringen, und die Sondershäuser Band „Pipes & Drums“ spielt schottische Folklore“, so Jürgen Müller. Auf dem Programm stehe darüber hinaus der Auftritt des Kinderchors der Käthe-Kollwitz-Schule.

„Ganz stark engagiert für das Benefiz-Projekt hat sich das Theater: Mit dem Tenor Rob Pitcher und dem Bassisten Robert McLoud - beide kommen aus den USA - stehen an diesem Abend zwei Mitglieder des Musiktheater-Ensembles auf der Bühne, das Ballett zeigt einen Ausschnitt aus `Coppelia´. Und damit der Benefiz-Abend überhaupt möglich wird, sind praktisch alle Mitarbeiter - von Intendanz über Technik und Beleuchtung bis Theaterkasse – im Einsatz. Über diese Bereitschaft freuen wir uns sehr – und sind dankbar“, so Müller. Auch zwei einheimische Firmen leisten ihren Beitrag: „Das Blumenhaus `Ewiger Frühling´ und die Gärtnerei `Ibold´ aus Sundhausen werden der Veranstaltung den festlichen Rahmen geben.“
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)