Sa, 08:23 Uhr
07.08.2021
Handball
Thüringer HC testet gegen Banik Most
Im ersten Testspiel der neuen Saison traf der Thüringer HC in heimischer Salza-Halle auf DHK Banik Most. Zwei Tests hatten die seit Jahren gut kooperierenden Vereine vereinbart, danach starten die THC-Damen in ein einwöchiges Trainingslager nach Most...
Die Gäste können auf zwei erfolgreiche Jahre auf der europäischen Bühne zurückblicken - 2019/20 startete man in der Champions League und nach der Gruppenphase ging es dann im EHF-Cup weiter, musste sich dort auch dem Thüringer HC in zwei Spielen geschlagen geben.
Im ersten Vergleich gab es einen 37:28 (18:13) Erfolg des Thüringer HC - Tereza Eksteinová, Anika Niederwieser und Lydia Jakubisova waren für ihre Teams mit je fünf Treffern die erfolgreichsten Torschützen.
Der Thüringer HC beginnt mit Blazek im Tor, Iskit, Kündig, Tsakalou, Huber, Braun und Zachova. Den ersten Treffer der Partie erzielt Asli Iskit für den THC. Petra Manakova trifft für Most aus dem Rückraum, Jennifer Rode bringt wieder den THC nach vorn. Michaela Borovska gleicht in der 5.Minute zum 2:2 aus.
Ohne großes Abtasten geht es offen und aggressiv zur Sache. Die THC-Abwehr zeigt sich hellwach und es gelingen mehrere Ballgewinne. Dominika Zachova, THC-Neuzugang aus Most, trifft gegen ihren ehemaligen Verein zum 3:2 und nach dem erneuten Ausgleich netzt Kerstin Kündig zum 4:3 ein. Marie Polakova gleicht für die Gäste zum 4:4 aus (10.Min). Nach einem schönen Pass an den Kreis netzt Josefine Huber zum 5:4 ein. Der Thüringer HC kombiniert jetzt gut und deutet damit an, wie stark das Potential der Mannschaft ist. Einen Strafwurf der Gäste pariert Petra Blazek mit reaktionsschneller Fußabwehr und Jennifer Rode baut die Führung zum 7:5 in der 13.Minute aus.
Jetzt nimmt der Gästetrainer sein erstes Team-Timeout. Auch den zweiten Strafwurf hält Petra Blacek und stellt ihr Klasse unter Beweis. Für den THC scheitert Lamprini Tsakalou von der Strafwurflinie. Nach einem groben Foul erhält Johanna Reichert, die jüngste Spielerin des THC, von den Unparteiischen die Rote Karte gezeigt - für sie ist das Spiel zuende. Nach einem Steal trifft Katarina Kostelna zum 8:9 nach 18 gespielten Minuten. Nach einigen Nachlässigkeiten im Angriff und der Chancenverwertung von der Strafwurflinie zeigt die Anzeigetafel nach 22 Spielminuten nur ein mageres 11:10. Petra Blazek glänzt noch einmal mit sehenswerten Paraden und Anika Niederwieser netzt aus dem Rückraum zwei Minuten vor dem Pausensignal zum 16:12 ein. Mit einem 18:13 Halbzeitstand für die Gastgeberinnen geht es in die Pause.
In der zweiten Hälfte steht Laura Kuske zwischen den Pfosten. Nach 35 Spielminuten heißt es 19:16 für die Gastgeberinnen. Lucia Mikulcik verkürzt auf 19:17(36)und Herbert Müller nimmt seine zweite Auszeit. Beide Coaches bemängeln mit deutlichen Worten die mangelnde Konstanz ihrer Teams. Die zwischenzeitliche 5-Tore-Führung des THC ist nach acht Minuten der zweiten Halbzeit verspielt, die Gäste sind beim 21:19 wieder auf Tuchfühlung.
Zur 39. Spielminute legt auch der Gästetrainer seine zweite grüne Karte auf den Tisch und spricht mit seinen Damen.
Die beiden Kontrahenten ließen ahnen wie viel Arbeit noch auf die Mannschaften wartet, sie agierten zum Teil noch unabgestimmt und nervös. 16 Minuten vor dem Schlusspfiff tritt Luca Szekerczes für den THC zum Strafwurf an und verwandelt zum 25:22. Wie schon in den Jahren zuvor gibt es auch am heutigen Abend keinen klaren Favoriten und der Schlagabtausch wird offen und aber stets fair ausgetragen. Wenige Zeitstrafen auf beiden Seiten zeigten die beherzte Abwehrarbeit, wobei natürlich keine Spielerin böswillig zugriff. Nach 50 Spielminuten stand die Partie 27:23 und Luca Szekerczes verwandelt jetzt auch ihren zweiten Strafwurf sicher. Herbert Müller wechselt weiter durch und gibt jeder Spielerin ihre Einsatzzeit. Sechs Minuten sind noch zu spielen, da trifft Lydia Jakubisova zweimal nacheinander zum 33:26. Am Ende der Partie steht es 37:28 für die Gastgeberinnen - das Resultat spiegelt nicht wirklich die lange Zeit sehr ausgeglichene Partie wider.
Fazit: Ein gutes, lange Zeit ausgeglichenes Spiel - guter Start in die Vorbereitungsspiele für beide Teams für die hoch gesteckten Saisonziele - national und auf europäischer Ebene.
Autor: redDie Gäste können auf zwei erfolgreiche Jahre auf der europäischen Bühne zurückblicken - 2019/20 startete man in der Champions League und nach der Gruppenphase ging es dann im EHF-Cup weiter, musste sich dort auch dem Thüringer HC in zwei Spielen geschlagen geben.
Im ersten Vergleich gab es einen 37:28 (18:13) Erfolg des Thüringer HC - Tereza Eksteinová, Anika Niederwieser und Lydia Jakubisova waren für ihre Teams mit je fünf Treffern die erfolgreichsten Torschützen.
Der Thüringer HC beginnt mit Blazek im Tor, Iskit, Kündig, Tsakalou, Huber, Braun und Zachova. Den ersten Treffer der Partie erzielt Asli Iskit für den THC. Petra Manakova trifft für Most aus dem Rückraum, Jennifer Rode bringt wieder den THC nach vorn. Michaela Borovska gleicht in der 5.Minute zum 2:2 aus.
Ohne großes Abtasten geht es offen und aggressiv zur Sache. Die THC-Abwehr zeigt sich hellwach und es gelingen mehrere Ballgewinne. Dominika Zachova, THC-Neuzugang aus Most, trifft gegen ihren ehemaligen Verein zum 3:2 und nach dem erneuten Ausgleich netzt Kerstin Kündig zum 4:3 ein. Marie Polakova gleicht für die Gäste zum 4:4 aus (10.Min). Nach einem schönen Pass an den Kreis netzt Josefine Huber zum 5:4 ein. Der Thüringer HC kombiniert jetzt gut und deutet damit an, wie stark das Potential der Mannschaft ist. Einen Strafwurf der Gäste pariert Petra Blazek mit reaktionsschneller Fußabwehr und Jennifer Rode baut die Führung zum 7:5 in der 13.Minute aus.
Jetzt nimmt der Gästetrainer sein erstes Team-Timeout. Auch den zweiten Strafwurf hält Petra Blacek und stellt ihr Klasse unter Beweis. Für den THC scheitert Lamprini Tsakalou von der Strafwurflinie. Nach einem groben Foul erhält Johanna Reichert, die jüngste Spielerin des THC, von den Unparteiischen die Rote Karte gezeigt - für sie ist das Spiel zuende. Nach einem Steal trifft Katarina Kostelna zum 8:9 nach 18 gespielten Minuten. Nach einigen Nachlässigkeiten im Angriff und der Chancenverwertung von der Strafwurflinie zeigt die Anzeigetafel nach 22 Spielminuten nur ein mageres 11:10. Petra Blazek glänzt noch einmal mit sehenswerten Paraden und Anika Niederwieser netzt aus dem Rückraum zwei Minuten vor dem Pausensignal zum 16:12 ein. Mit einem 18:13 Halbzeitstand für die Gastgeberinnen geht es in die Pause.
In der zweiten Hälfte steht Laura Kuske zwischen den Pfosten. Nach 35 Spielminuten heißt es 19:16 für die Gastgeberinnen. Lucia Mikulcik verkürzt auf 19:17(36)und Herbert Müller nimmt seine zweite Auszeit. Beide Coaches bemängeln mit deutlichen Worten die mangelnde Konstanz ihrer Teams. Die zwischenzeitliche 5-Tore-Führung des THC ist nach acht Minuten der zweiten Halbzeit verspielt, die Gäste sind beim 21:19 wieder auf Tuchfühlung.
Zur 39. Spielminute legt auch der Gästetrainer seine zweite grüne Karte auf den Tisch und spricht mit seinen Damen.
Die beiden Kontrahenten ließen ahnen wie viel Arbeit noch auf die Mannschaften wartet, sie agierten zum Teil noch unabgestimmt und nervös. 16 Minuten vor dem Schlusspfiff tritt Luca Szekerczes für den THC zum Strafwurf an und verwandelt zum 25:22. Wie schon in den Jahren zuvor gibt es auch am heutigen Abend keinen klaren Favoriten und der Schlagabtausch wird offen und aber stets fair ausgetragen. Wenige Zeitstrafen auf beiden Seiten zeigten die beherzte Abwehrarbeit, wobei natürlich keine Spielerin böswillig zugriff. Nach 50 Spielminuten stand die Partie 27:23 und Luca Szekerczes verwandelt jetzt auch ihren zweiten Strafwurf sicher. Herbert Müller wechselt weiter durch und gibt jeder Spielerin ihre Einsatzzeit. Sechs Minuten sind noch zu spielen, da trifft Lydia Jakubisova zweimal nacheinander zum 33:26. Am Ende der Partie steht es 37:28 für die Gastgeberinnen - das Resultat spiegelt nicht wirklich die lange Zeit sehr ausgeglichene Partie wider.
Fazit: Ein gutes, lange Zeit ausgeglichenes Spiel - guter Start in die Vorbereitungsspiele für beide Teams für die hoch gesteckten Saisonziele - national und auf europäischer Ebene.

