Di, 11:16 Uhr
04.10.2005
Deutliche Unterschiede
Nordhausen (nnz). In Zeiten chronisch kranker Krankenkassen erscheinen Zusatzversicherungen fast wie ein gesundheitlicher Segen. Jetzt waren solche zusätzlichen Absicherungen getestet worden. Mit erstaunlichen Ergebnissen.
Beitragsunterschiede bis zu 100 Prozent fand FINANZtest bei einer Untersuchung von Krankenhaus-Zusatzversicherungen für Kassenpatienten. Beispielsweise zahlt ein 43-jähriger Mann für eine Zusatzversicherung, die ihm Chefarztbehandlung und Einbettzimmer sichert, bei der Continentale 69 Euro im Monat – bei der Huk-Coburg zahlt er mit 38 Euro aber nur knapp die Hälfte. Bei über hundert untersuchten Tarifen gab es nur für zehn Angebote ein Sehr gut, ein Viertel musste mit Ausreichend oder sogar Mangelhaft bewertet werden. Die kompletten Untersuchungsergebnisse gibt es in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift FINANZtest.
Mit einer Zusatzversicherung erhalten auch gesetzlich Versicherte eine Krankenhausbehandlung ähnlich der von Privatpatienten. Das ist gerade in Zeiten, in denen die gesetzlichen Krankenkassen sparen müssen, für Kassenpatienten eine Möglichkeit, sich eine optimale Versorgung im Krankheitsfall zu sichern. Dazu gehören vor allem die Behandlung durch den Chefarzt, eine größere Freiheit bei der Auswahl des Krankenhauses und die Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer.
FINANZtest-Tipp: Die meisten Zusatzversicherungen, die die Krankenkassen ihren Mitgliedern anbieten, sind auch auf dem freien Markt erhältlich. Ein Vergleich lohnt sich meist sogar dann, wenn Versicherte bei den Angeboten ihrer Kasse einen kleinen Beitragsrabatt erhalten.
Die besten und günstigsten Zusatzversicherungen für Krankenhausbehandlungen sowie Zahnzusatzversicherungen oder Leistungspakete, die zum Beispiel Zahnersatz, Heilpraktikerbehandlung sowie Brillen und Kontaktlinsen bezuschussen, ermittelt die Stiftung Warentest in einer Computeranalyse. Infos dazu gibt es unter www.finanztest.de/analysen.
Autor: nnzBeitragsunterschiede bis zu 100 Prozent fand FINANZtest bei einer Untersuchung von Krankenhaus-Zusatzversicherungen für Kassenpatienten. Beispielsweise zahlt ein 43-jähriger Mann für eine Zusatzversicherung, die ihm Chefarztbehandlung und Einbettzimmer sichert, bei der Continentale 69 Euro im Monat – bei der Huk-Coburg zahlt er mit 38 Euro aber nur knapp die Hälfte. Bei über hundert untersuchten Tarifen gab es nur für zehn Angebote ein Sehr gut, ein Viertel musste mit Ausreichend oder sogar Mangelhaft bewertet werden. Die kompletten Untersuchungsergebnisse gibt es in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift FINANZtest.
Mit einer Zusatzversicherung erhalten auch gesetzlich Versicherte eine Krankenhausbehandlung ähnlich der von Privatpatienten. Das ist gerade in Zeiten, in denen die gesetzlichen Krankenkassen sparen müssen, für Kassenpatienten eine Möglichkeit, sich eine optimale Versorgung im Krankheitsfall zu sichern. Dazu gehören vor allem die Behandlung durch den Chefarzt, eine größere Freiheit bei der Auswahl des Krankenhauses und die Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer.
FINANZtest-Tipp: Die meisten Zusatzversicherungen, die die Krankenkassen ihren Mitgliedern anbieten, sind auch auf dem freien Markt erhältlich. Ein Vergleich lohnt sich meist sogar dann, wenn Versicherte bei den Angeboten ihrer Kasse einen kleinen Beitragsrabatt erhalten.
Die besten und günstigsten Zusatzversicherungen für Krankenhausbehandlungen sowie Zahnzusatzversicherungen oder Leistungspakete, die zum Beispiel Zahnersatz, Heilpraktikerbehandlung sowie Brillen und Kontaktlinsen bezuschussen, ermittelt die Stiftung Warentest in einer Computeranalyse. Infos dazu gibt es unter www.finanztest.de/analysen.


