So, 08:43 Uhr
02.10.2005
Mehr als medizinischer Ratgeber
Nordhausen(js) Dass der sich immer deutlicher abzeichnende Hausarztmangel zu den herausragenden Themen des Deutschen Hausärztetages zählte, der gestern in Potsdam beendet wurde, ist verständlich. Ulla Schmidt nutzte die Gelegenheit, die Bedeutung der Hausärzte zu würdigen
Den Hausärzten in Deutschland hat Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) anlässlich des Deutschen Hausärztetages in Potsdam gedankt. Viele machen Hausbesuche auch nachts und am Wochenende und sind in vielen Fällen weit mehr als nur der medizinische Ratgeber für die Familien. Hausärztinnen und Hausärzte sind das Rückgrat unserer Gesundheitsversorgung, erklärte Schmidt am 30. September.
Die Gesundheitsreform habe die Rolle der Hausärzte entscheidend gestärkt, so Schmidt. Der Hausarzt sei der Lotse im Gesundheitssystem. Zur Diskussion über einen Ärztemangel in ländlichen Regionen verwies die Ministerin auf die mit der Gesundheitsreform bereitgestellten Möglichkeiten für die Selbstverwaltung, einem drohenden Ärztemangel zu begegnen.
Insbesondere nannte die Ministerin so genannte Sicherstellungszuschläge zusätzlich zum Honorar und den Aufbau von Medizinischen Versorgungszentren mit angestellten Ärzten. Diese Möglichkeiten müssen genutzt werden. Hierzu gibt es gute Beispiele in den neuen Ländern, erklärte Ulla Schmidt.
Autor: nnzDen Hausärzten in Deutschland hat Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) anlässlich des Deutschen Hausärztetages in Potsdam gedankt. Viele machen Hausbesuche auch nachts und am Wochenende und sind in vielen Fällen weit mehr als nur der medizinische Ratgeber für die Familien. Hausärztinnen und Hausärzte sind das Rückgrat unserer Gesundheitsversorgung, erklärte Schmidt am 30. September.
Die Gesundheitsreform habe die Rolle der Hausärzte entscheidend gestärkt, so Schmidt. Der Hausarzt sei der Lotse im Gesundheitssystem. Zur Diskussion über einen Ärztemangel in ländlichen Regionen verwies die Ministerin auf die mit der Gesundheitsreform bereitgestellten Möglichkeiten für die Selbstverwaltung, einem drohenden Ärztemangel zu begegnen.
Insbesondere nannte die Ministerin so genannte Sicherstellungszuschläge zusätzlich zum Honorar und den Aufbau von Medizinischen Versorgungszentren mit angestellten Ärzten. Diese Möglichkeiten müssen genutzt werden. Hierzu gibt es gute Beispiele in den neuen Ländern, erklärte Ulla Schmidt.

