nnz-tv Nachrichten aus Nordthüringen Eichsfelder Nachrichten Kyffhäuser Nachrichten Mansfeld-Südharz-Zeitung Unstrut-Hainich Zeitung
Anzeige
Sa, 15:03 Uhr
24.07.2021
Energiesparen im Urlaub

Einfach mal abschalten

Sommerzeit ist Urlaubszeit. Doch vor der Reise sollte das Zuhause mit ein paar Handgriffen in den Energiesparmodus versetzt werden. Das Klima und der eigene Geldbeutel sagen Danke...

Alle Elektrogeräte, die während der Abwesenheit nicht benötigt werden, sollten konsequent abgeschaltet werden. Ein kleiner Rundgang durch die eigenen vier Wände hilft, keinen Energiefresser zu vergessen. Am einfachsten lässt sich das mit schaltbaren Steckdosenleisten erledigen. Alternativ sollte der Stecker gezogen werden, denn auch im Stand-by-Modus verbrauchen elektrische Geräte Strom – selbst wenn dies nicht sichtbar ist.

Stromfresser Unterhaltungselektronik
Besonders Unterhaltungselektronik, Computer und Spielekonsolen verbrauchen im Standby-Modus viel Strom. Auch Router, Repeater und Festnetztelefone können bedenkenlos vom Stromnetz getrennt werden. Viele Router verbrauchen ähnlich viel Strom wie ein sparsamer Kühlschrank. Im Dauerbetrieb kommen so jährlich bis zu 40 Euro zusammen.

Kühlschrank vor längerer Reise abtauen
Bei der Kühlschranktür sollte darauf geachtet werden, dass sie richtig geschlossen ist. Bei längerer Abwesenheit kann es sich lohnen, den Kühlschrank zu enteisen und dann auszuschalten. Nach der Rückkehr läuft der Kühlschrank dann effizienter, denn eine Eisschicht von einem Zentimeter kann den Stromverbrauch um bis zu 15 Prozent erhöhen. Zudem steigert ein regelmäßiges Abtauen die Lebensdauer des Geräts.

Vorsicht bei der Sicherung
Vor dem Urlaub einfach die Sicherung herauszunehmen, erscheint naheliegend. Zuvor sollte jedoch noch einmal gründlich überlegt werden, ob während der Abwesenheit wirklich kein Gerät Strom benötigt. Eine versehentlich abgetaute Gefriertruhe oder eine abgeschaltete Alarmanlage können für unangenehme Überraschungen bei der Rückkehr sorgen.

Beim Aufspüren von Stromfressern im Haushalt hilft ein Energie-Check der Verbraucherzentrale. Termine für einen Energie-Check können unter den Telefonnummern 0800 809 802 400 oder unter 0361 555140 (beide kostenfrei) vereinbart werden.
→ Druckversion
← zum Nachrichtenüberblick

Kommentare

25.07.2021, 15.20 Uhr
stachelbeere | Energiesparen
Die Tipps sind zwar gut, aber:
-die meisten Leute werden ihre Geräte bereits an abschaltbare Steckdosen angeschlossen haben (Stichwort: Standby Modus)
-moderne Kühl-u. Gefrierschränke haben eine eingebaute Abtaufunktion
-die Sicherung nehmen wohl auch nur die allerwenigsten Leute raus während ihres Urlaubs

5   |  0     Login für Vote
25.07.2021, 19.46 Uhr
Knaecke2 | Die halten uns doch wirklich für "Dähhhhmlich"....
Sparen tut der Bürger seit Jahren, und sieht zu weniger Strom zu Verbrauchen, in einem Land mit den höchsten Strompreisen der Welt. Aber irgendwann ist dies nicht mehr möglich.... mit prikären Arbeitsverhältnissen sind neue Geräte, welche Energiefreundlichen sein sollen, unerschwinglich geworden. Und der dauernde Zeigefinger schickt mich nur in neue Parteienlandschaften..... da unsere Politik leider nur "Erhöhung jeglicher Steuer" kennt und einfordert. Wo bleiben denn die Mehreinnahmen? Dem Deutschen Volke sicher nicht zu gute..... MfG

8   |  4     Login für Vote
25.07.2021, 22.18 Uhr
grobschmied56 | Der ganze Klimarummel...
... und die 'Tips' vom Fachmann (Ausführung 2b für 'einfach Strukturierte') mopsen einen inzwischen zunehmend an!
JA! - ihr Oberschlauen - sämtliche Geräte, die im Stand-by-Modus Leistung ziehen könnten, laufen bei mir schon seit JAHRZEHNTEN über Schaltstecker-Leisten. Ob mein Mini-Computer (15 Watt-Netzteil), Fernseher oder Stereo-Anlage - alles was ständig verbraucht, wird nur mit Strom versorgt, wenn es wirklich benötigt wird.
Die einzigen GLÜHLAMPEN in meinem Haushalt sind die in der Mikrowelle, im Backofen und im Kühlschrank, aber die machen das Kraut nicht fett.
Alles andere wird seit den 90'er Jahren mit Leuchtstofflampen und LED beleuchtet.
Ein groß Teil der Wäsche wird mit Sparprogramm bei 30 Grad gewaschen und der Wäschetrockner besteht aus einer Leine in der Waschküche und ein paar hölzernen, auf Kraftschluß basierenden Klemm-Elementen.
Nur nutzt das alles nicht viel, wenn alle Jahre wieder die Strompreise angehoben werden.
Weil man immer mehr ach so klimafreundliche Windrädchen und Solarzellen zu subventionieren hat und sogar für Elektroenergie zur Kasse gebeten wird, die gar nicht erzeugt und ins Netz eingespeist wurde.
Das EEG macht es möglich! Money for nothing.
Besserung ist nicht in Sicht. Jedenfalls nicht mit den Phantasten, die Deutschland regieren und jeden Tag neue Hiobsbotschaften senden, um den Zahlmichel Hein Blöd in Katastrophen-Angst und Klima-Panik zu halten.

7   |  5     Login für Vote
25.07.2021, 22.36 Uhr
Pe_rle | Strom sparen
"Das Klima und der eigene Geldbeutel sagen Danke.."
schon lange nicht mehr, was man hier versucht uns unter zujubeln ist Schwachsinn.4
Der Geldbeutel schüttelt sich jeden Monat, und das Klima werde ich durch Einsparungen auch nicht mehr verändern können.
Das einzige Problem was ich sehe ist die Geldgier der Anbieter die nicht genug bekommen.
Nicht zu vergessen die Politik die an jeder kw/h abkassiert.

6   |  3     Login für Vote
→ Kommentar hinzufügen



Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.

Anzeige MSO digital
 
Wir verwenden Cookies um die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren und geben hierzu Informationen zu Ihrer Nutzung unserer Website an Partner weiter. Mehr Informationen hierzu finden Sie im Impressum und der Datenschutzerklärung.