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Do, 14:35 Uhr
22.07.2021
Neue Attraktion und Rückkehr des „T1“ nach erfolgter Reparatur

Schienencabrio auf der Selketalbahn

Seit heute hält die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) ein neues Angebot für die Fahrgäste der Selketalbahn bereit. Bis Oktober setzt das Bahnunternehmen hier ab sofort täglich ein Schienencabrio bei den Dampfzugfahrten ein...

Corona-gerechte Premierenfahrt: Die anwesenden Ehrengäste genossen am heutigen Vormittag die erste Fahrt im neuen Schienencabrio, welches ab heute fahrplanmäßig auf der Selketalbahn eingesetzt wird. (Foto: HSB/Dirk Bahnsen) Corona-gerechte Premierenfahrt: Die anwesenden Ehrengäste genossen am heutigen Vormittag die erste Fahrt im neuen Schienencabrio, welches ab heute fahrplanmäßig auf der Selketalbahn eingesetzt wird. (Foto: HSB/Dirk Bahnsen)

Nach erfolgter Untersuchung und Reparatur kehrte am heutigen Vormittag auch der 88-jährige Triebwagen „T1“ in den Einsatzbestand zurück.
Die 61 km lange Selketalbahn zwischen der Welterbestadt Quedlinburg, Alexisbad, Harzgerode, Stiege, Hasselfelde und Eisfelder Talmühle gilt für viele als schönste und romantischste Strecke im insgesamt 140,4 km umfassenden Gleisnetz der HSB. Mit einem neu ins Fahrtenprogramm genommenen Schienencabrio ist bis Oktober nun noch intensiver erlebbar. Das zweiachsige Fahrzeug, welches bei der VIS Verkehrs Industrie Systeme GmbH in Halberstadt aus dem ehemaligen Fahrradtransportwagen umgebaut worden ist, wird ab sofort in allen fahrplanmäßigen Dampfzügen auf der Selketalbahn eingesetzt. Die Benutzung ist mit einem Zuschlag pro Fahrt in Höhe von 1,00 Euro für Erwachsene und 0,50 Euro für Kinder möglich.

Von dem neuen Reiseerlebnis im Selketal zeigten sich am heutigen Vormittag auch Peter Gaffert, HSB-Aufsichtsratsvorsitzender und Oberbürgermeister von Wernigerode, sowie Quedlinburgs Oberbürgermeister Frank Ruch beeindruckt. Sie waren gemeinsam mit HSB-Geschäftsführer Matthias Wagener und weiteren anwesenden Ehrengästen beim ersten offiziellen Einsatz des Fahrzeuges von Quedlinburg bis Sternhaus Ramberg an Bord des neuen Schienencabrios.

Die anschließende Rückfahrt traten die Gäste dann mit einem weiteren besonderen Schmuckstück im Fahrzeugpark der HSB an, dem historischen Triebwagen „T1“. Das bei Fahrgästen sehr beliebte Fahrzeug steht nach erfolgter Untersuchung sowie einer Reparatur mit Einbau des Kollisionswarnsystems ab sofort wieder für Sondereinsätze auf dem Streckennetz der Harzer Schmalspurbahnen zur Verfügung. Bei dem Veteranen handelt es sich um das letzte noch existierende Triebfahrzeug der ehemaligen Gernrode-Harzgeroder Eisenbahn-Gesellschaft (GHE). Diese hatte ab 1887 den Betrieb auf der Selketalbahn aufgenommen und den seinerzeit nagelneuen „T1“ aus Rationalisierungsgründen für nachfrageschwache Verkehrszeiten im Jahre 1933
bei der Waggonfabrik Dessau beschafft.
Informationen zu den Fahrzeiten und Angeboten der HSB sind in den Verkaufsstellen, im Internet unter www.hsb-wr.de sowie telefonisch unter 03943 / 558-0 erhältlich.
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Kommentare

22.07.2021, 15.56 Uhr
blondchen | Nein danke
Im offenem Waggon mit Maske und dann auch noch einen Euro mehr. .. Nein danke.

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23.07.2021, 04.32 Uhr
Kritiker86 | Vor...
lauter langeweile weiß man nicht mehr, welchen Blödsinn man noch anstellen soll. Senkt lieber mal den Fahrpreis, das eure Bahn auch mal wieder voll wird. Denn das kann sich kaum einer noch leisten, dort 2 Touren hin und zurück zu machen.

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23.07.2021, 07.24 Uhr
Gehard Gösebrecht | Asche und Ruß auf dem Haupt
Nee, das offene Fahren kostet noch mehr?
Und dafür lasse ich mir Asche und Ruß auf die Klamotten rieseln.
Vielleicht kommt noch ein Reiher oder Storch vorbei, welcher seinen Darminhalt genau in dem Moment entleert, in dem das "Cabrio " vorbei fährt.
Oder ich bekomme einen trockenen Ast auf den Kopf, welche so herrlich in das Profil hineinhängen.
Und das auch noch mit Maske, weil die Aerosole sich an der freien Luft so sehr stauen.
Nee, wer während der Fahrt mehr Dampflokgeruch haben will, dem empfehle ich eine Führerstandsmitfahrt.
An der Feuerluke soll es im Sommer besonders schön warm sein.
Und der Staub und Dreck von der Kohle.
Einfach herrlich.

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