Fr, 08:02 Uhr
09.07.2021
Keine Entwarnung beim Borkenkäfer
Verschnaufpause für die Wälder
Die Verschnaufpause für die heimischen Wälder hält weiter an. Auf einen kühl-feuchten Mai folgte ein im langjährigen Mittel um 3,4 ° C zu warmer Juni, der aber 20 % mehr Niederschläge erbrachte...
Die Niederschlagsverteilung war regional sehr verschieden. Während es für die Wälder in Ost- und Nordostthüringen eher zu trocken war, hat sich in den meisten Waldregionen im Freistaat die Bodenwassersituation stabilisiert, berichtet die Landesforstanstalt.
Die Waldböden sind feuchter als im Vergleichszeitraum 2019/20 und vor allem junge Bäume, allen voran in den Forstkulturen, profitieren vom derzeitigen Wasserangebot, so Jörn Ripken, ThüringenForst-Vorstand. Die Trockenstressgefahr für die heimischen Wälder ist insgesamt deutlich geringer und regional derzeit vor allem auf die Regionen Lehesten, Schleiz, Saalfeld-Rudolstadt, Bad Berka und Artern begrenzt.
Mit Regenwasser gefüllte Kleingewässer entlang von Forstwegen zeigen, dass die Waldniederschlagsbilanz aus Sicht der Forstleute und Waldbesitzenden befriedigend ist (Foto: ThüringenForst, Dr. Horst Sproßmann)
Keine Entwarnung beim Borkenkäfer
Entwarnung kann es beim Fichtenborkenkäfer dagegen nicht geben: Zwar startete er witterungsbedingt sehr spät Mitte Mai in die Saison, dafür aber umso massiver. Förster/innen und Waldbesitzende haben deshalb alle Hände voll zu tun, neuen Stehendbefall zu lokalisieren, das Schadholz schnell zu ernten und aus dem Wald zu transportieren.
Autor: redDie Niederschlagsverteilung war regional sehr verschieden. Während es für die Wälder in Ost- und Nordostthüringen eher zu trocken war, hat sich in den meisten Waldregionen im Freistaat die Bodenwassersituation stabilisiert, berichtet die Landesforstanstalt.
Die Waldböden sind feuchter als im Vergleichszeitraum 2019/20 und vor allem junge Bäume, allen voran in den Forstkulturen, profitieren vom derzeitigen Wasserangebot, so Jörn Ripken, ThüringenForst-Vorstand. Die Trockenstressgefahr für die heimischen Wälder ist insgesamt deutlich geringer und regional derzeit vor allem auf die Regionen Lehesten, Schleiz, Saalfeld-Rudolstadt, Bad Berka und Artern begrenzt.
Mit Regenwasser gefüllte Kleingewässer entlang von Forstwegen zeigen, dass die Waldniederschlagsbilanz aus Sicht der Forstleute und Waldbesitzenden befriedigend ist (Foto: ThüringenForst, Dr. Horst Sproßmann)
Keine Entwarnung beim Borkenkäfer
Entwarnung kann es beim Fichtenborkenkäfer dagegen nicht geben: Zwar startete er witterungsbedingt sehr spät Mitte Mai in die Saison, dafür aber umso massiver. Förster/innen und Waldbesitzende haben deshalb alle Hände voll zu tun, neuen Stehendbefall zu lokalisieren, das Schadholz schnell zu ernten und aus dem Wald zu transportieren.

