Forumsbeitrag zum Bürgerservice in Nordhausen
Und jetzt kommt noch Herr O.
Nachdem wir heute Nachmittag über die Erlebnisse der Frau L. im Nordhäuser Bürgerservice berichteten nd viele Reaktionen darauf erfuhren, meldete sich heute Abend noch der Herr O. Auch der Herr O. hat seine Erfahrungen gesammelt und will uns daran teilhaben lassen...
Sehr geehrtes nnz-Team,
in Ergänzung zu ihrem Artikel über die "modernisierte" Terminvergabe beim Nordhäuser Burgerservicre möchte ich meine eigene Erfahrung zu diesem alltagsUNtauglichen System gern noch teilen.
Wir haben am Sonntag in der Albert-Träger-Straße einen Schlüsselbund gefunden und sofort eine entsprechende Kleinanzeige bei Ihnen aufgegeben.
Mein erster Versuch, den Schlüssel 3 Tage später beim Fundbüro abzugeben, scheiterte beim Bürgerservice daran, dass ich vor Ort war, aber keinen Termin hatte.
Dieses Versäumnis meinerseits konnte ich heute Online nachholen und nun kann ich immerhin in vier Wochen (früher war kein Termin verfügbar) den Schlüssel abgeben. Ob die Eigentümer dann noch an einen Fund glauben, sei dahingestellt.
Vielleicht können Sie den Fund auch nochmal veröffentlichen, sodass sich der Eigentümer bei Ihnen melden kann.
Möglicherweise ist es ein Kind, dem auf Höhe Hausnummer 52 beim Fahrradfahren am Sonntag, 4.Juli die Jacke heruntergefallen ist. Wir konnten aus der Ferne beobachten, wie angehalten und die Jacke aufgehoben wurde. Als wir zu Fuß an dieser Stelle angekommen sind, war aber niemand mehr zu sehen.
Mit freundlichen Grüßen
Steven Oppenhäuser
Autor: red
Anmerkung der Redaktion:
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Kommentare
Echter-Nordhaeuser
08.07.2021, 21:45 Uhr
"BÜRGERSERVICE IN NORDHAUSEN"
Hallo was soll das denn wacht endlich wieder auf aus eurem Dornröschenschlaf. Coronaschutz ja aber nicht auf solch einer Schiene wie ihr jetzt fahrt. Wenn erst wieder die Inzidenz steigt was wollt ihr dann noch machen? Nichts mehr! Müsst nur aufpassen das eure Computer kein Virus bekommen dann dreht sich kein Rad mehr.
Alex Gösel
08.07.2021, 21:48 Uhr
Das wird immer besser!
Um die wertvolle Rathausglocke vor dem Feind zu schützen, beschloß die Oberen des Nordhäuser Rathaus, sie im See zu versenken. Um sich zu merken, an welcher Stelle des Sees sie die Glocke nach dem Ende des Krieges wieder herausholen können, schnitzen die findigen Nordhäuser Ratsdamen und -herren eine Kerbe in den Bootsrand. Als sie nach dem Krieg merken, dass sie so die Glocke nicht wiederfinden, schneiden sie vor Wut die Kerbe aus dem Bootsrand heraus, wodurch sie freilich nur noch größer wird.
Vielleicht kommen demnächst unsere hohen Damen und Herren noch auf die Idee, in der goldenen Aue und anderen Äckern in Stadt und Umkreis Salz auszusäen.
Ach da gabs ja schonmal welche, waren glaube ich auch die Schildbürger...
Meine Empfehlung an das Rathaus: Ortsumbenennung mitsamt wechsel des Ortsschildes von Nordhausen in Schilda...
Ihr
ottO treberT
ja-man
08.07.2021, 22:09 Uhr
Verstehe die Aufregung nicht.
Ich verstehe die Aufregung nicht.
Im ersten Artikel wurde doch schon deutlich, dass es aktuell 4 Wochen dauert, bis man ein Termin beim Bürgerservice der Stadt bekommt.
Da ist es nur gerecht, dass das beim Fundbüro auch so ist.
Ich komme vor lachen gerade nicht in den Schlaf.
geloescht.20250302
08.07.2021, 22:52 Uhr
Wo steht das geschrieben, Heimathistoriker?
Im Thüringer Sagenbuch steht diese Geschichte auch. Aber:
Die Ratsherren vom heutigen Bad Salzungen wollten ihre Silberglocke vor dem nahenden schwedischen Heer verstecken.
Ein zufällig anwesender "Gelehrter" empfahl die Versenkung im Salzunger See und Einkerbung im Bootsrand.
Bei dem Fremden soll es sich um Till Eulenspiegel gehandelt haben.
Angeblich war er auch in Eisleben in einer Herberge zu Gast, wo er bei bitterer Kälte den aufschneiderischen Wirt mit einem tiefgefrorenen Wolf fast zu Tode erschreckte.
Vielleicht hat es ihn ja auch nach Nordhausen verschlagen.
Saebelzahntiger
09.07.2021, 00:43 Uhr
Für den Bürger hat Alles zu gehen! Er ist Euer KUNDE!
Abgesehen davon, dass die Presse auch mal Meldungen überspitzen muss um Aufmerksamkeit zu erlangen und ich hier bisher grundsätzlich nix kommentiert habe, frage ich mich nach dem sachlichen Check der Nordhäuser Seite(Homepage) ernsthaft, was da jetzt soll?
Ja, wir haben eine Ausnahmesituation und besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen. (Alt bekannter Spruch)
Wie wäre es mal damit?:
Die "Pass und Meldebehörde" der Stadt Nordhausen wird zukünftig von der neuen Bundesoberbehörde als zentrale Oberbehörde mit Sitz in Berlin oder Bonn:-)) als Hauptstatdt wahrgenommen.
Eine Meldung kann aber muss nicht online erfolgen.
Sie kann auch durch vertretungsberechtige Personen erfolgen.
Bei einer Onlinemeldung ist wie folgt zu verfahren:
Einfach QR-Code auf der Stirn der Person mit einem geeigneten Endgerät scannen und den derzeitigen Ort der Person melden.
Der Wohnsitz ist uns egal.
Als Behörde interessiert nur der derzeitige Aufenthaltsort der Person.
Das Online Suchportalportal ist im Internet für jedermann kostenlos zugänglich.
Sollte noch eine Person angetroffen werden, welche keinen QR-Code auf der Stirn hat, ist diese solange, wenn nötig mit Polizeigewalt festzuhalten, bis dieser code behördlich angebracht wurde.
Wo also wollen wir hin?
Auch darüber sollten wir viell. mal nachdenken.
Also lasst, liebe Verwaltungsangestellte, bitte "die Kirche im Dorf" und macht hier regional die Termine auch persönlich und telefonisch.
Es gibt sicher keinen, der Euch gleich entlässt, weil ihr den Termin noch analog aufgenommen habt.
Und wenn der Bürgerservice künftig zentral für
den Landkreis Nordhausen im Landratamt angesiedelt werden soll, dann geht Ihr eben dahin und macht excelenten Service am Bürger.
Diese Streitereien bringen uns hier nicht wirklich nicht weiter.
Meine Güte, so schwer kann es doch nicht sein.
Kontrapost
09.07.2021, 06:50 Uhr
Was sagt der Bürgermeister Buchmann dazu!?
Was sagt der Bürgermeister Buchmann, eigentlich dazu? Es ist seine Verantwortung.
Müller
09.07.2021, 07:52 Uhr
Macht doch den Warteraum im Einwohnermeldeamt auf
Wenn man wieder überall rein darf und in Gaststätten sitzen und essen darf kann man doch auch den Warteraum beim Meldeamt wieder eröffnen. Man zieht wie früher eine Nummer und wird von einem von mehreren Mitarbeitern wie früher aufgerufen. Man sieht wer da ist und wird aufgerufen. So holt man den Rückstand wieder auf. Der Bedarf ist ja groß. Wenn man Pausen durch das online bekommt,weil wer nicht kommt der ein Termin hat wird die Onlinewartezeit vielleicht immer länger. Jetzt ist es ein Monat vielleicht bald 2 dann drei dann Jahre. Das ist bald wie zu DDR Zeiten wo man theoretisch zur Geburt schon seinen Trabant bestellen musste.
Motte83
09.07.2021, 08:05 Uhr
Bürgerservice
Im letzten Jahr habe ich eine beglaubigte Kopie benötigt. Der nächstmöglichen Termin war in drei Wochen. Allerdings hatte ich so lange gar keine Zeit zur Vorlage der beglaubigte Kopie.
Auf die Frage, ob es denn keinen früheren Termin gäbe, wurde ich freundlich darauf hingewiesen, dass ich mich auch an die Stadtverwaltungen in Ellrich oder Bleicherode wenden könnte, die hätten schließlich nicht so viele Einwohner (vermutlich aber auch entsprechend kleinere Verwaltungen).
In Bleicherode half man mir freundlich und am selben Tag. Ich sollte mich vielleicht ummelden, damit die Schlüsselzuweisungen vom Land nach Bleicherode statt Nordhausen fließen.
Aber der Tipp mit einer anderen Stadtverwaltung war wirklich Service vom Bürgerservice ;-)
Rob2000
09.07.2021, 09:49 Uhr
Na mal
Ganz ehrlich, was habt ihr den erwartet...
Das sich das überbezahlte Personal im Rathaus um Arbeit kloppt?
Genau deshalb sind das ja so Posten wo man schön vor sich hin chillen kann, körperliche Belastung gleich null ausser das der arsch vom Sitzen weh tut.
DerMeier
09.07.2021, 11:18 Uhr
Nicht alle Mitarbeiter im Rathaus schlecht
Das allgemeine Beamten-Bashing im Rathaus ist aber nicht korrekt. Es gibt auch fähige, freundliche Mitarbeiter im Rathaus. Im Standesamt für die Urkunde des Kindes oder im Bereich KITA hat man innerhalb von 3 Tagen einen Termin bekommen. Dort habe ich nur freundliche Personen kennengelernt.
Eckenblitz
09.07.2021, 11:34 Uhr
DerMeier
Das glaube ich Ihnen gern. Denn damit kann man sich ja prima in Szene setzen, oder? Man tut ja etwas für die "ARME GEMEINHEIT", oder nicht?
Alex Gösel
09.07.2021, 12:38 Uhr
OB Buchmann
Hier wird nach Reaktionen des Herrn OB gefragt.
Aber wir wissen doch alle, dass man im Rathaus Nordhausen keine NNZ mehr lesen darf!
Weiterhin ist OB Buchmann POLITIKER und eigentlich sollte man doch langsam wissen, was für ein Tiker ein PoliTIKER ist, oder? Sie erwarten doch nicht ernsthaft Antworten von einem Politiker an einen "NIEMAND", oder?
Ihr
ottO treberT
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