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Do, 11:02 Uhr
22.09.2005

Lagen auch Sie im Schnitt?

Nordhausen (nnz). Entscheidend für das tägliche Leben ist das, was ein Familienhaushalt nach Abzug der Steuern und Abgaben noch in „seiner Tasche“ hat. Die Thüringer Statistiker haben jetzt mal nachgerechnet.


Das monatliche Bruttoeinkommen der Thüringer Haushalte betrug im Jahr 2003 im Durchschnitt 2 829 Euro. Fünf Jahre zuvor, im Jahr 1998, hatten die Haushalte nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik im Durchschnitt pro Monat ein Bruttoeinkommen von 2 662 Euro. In den neuen Ländern und Berlin-Ost betrug das durchschnittliche monatliche Haushalts- Bruttoeinkommen 2 825 Euro, im früheren Bundesgebiet 3 729 Euro und in Deutschland 3 561 Euro.

Aus der Auswertung der Haushaltsbücher der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2003 geht weiter hervor, dass nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben die Privathaushalte in Thüringen im Jahr 2003 im Durchschnitt über ein Nettoeinkommen von 2 304 Euro monatlich verfügten. Damit belegt Thüringen Platz 13 aller Bundesländer. An erster Stelle steht Bayern mit einem monatlichen Haushaltsnettoeinkommen von 3 172 Euro, gefolgt von Baden-Württemberg mit 3 152 Euro und Hessen mit 3 080 Euro; den letzten Platz belegt Mecklenburg-Vorpommern mit 2 199 Euro.

Für den Privaten Konsum gaben die Thüringer Haushalte im Jahr 2003 durchschnittlich 1 889 Euro im Monat aus, das waren 81,1 Prozent der ausgabefähigen Einnahmen. Die Haushalte in den neuen Bundesländern und Berlin-Ost wendeten 2003 durchschnittlich 1 828 Euro und im früheren Bundesgebiet 2 257 Euro im Monat für den Privaten Konsum auf. Der Anteil an den ausgabefähigen Einnahmen lag jeweils bei 78,6 bzw. 74,9 Prozent. Thüringen hat von allen Bundesländern den höchsten Anteil der Ausgaben für den Privaten Konsum an den ausgabefähigen Einkommen und Einnahmen. Bayern und Baden-Württemberg hatten den niedrigsten Anteil mit jeweils 72,2 Prozent.

Da die Thüringer für den privaten Konsum relativ mehr Geld ausgeben als alle anderen Bundesländer, bleibt zum Sparen weniger übrig. Die Sparquote beträgt in Thüringen nur 6,9 Prozent, besonders sparsam sind dagegen die Rheinland-Pfälzer mit einer Sparquote von 14,4 Prozent. Die Haushalte der neuen Bundesländer und Berlin-Ost weisen eine durchschnittliche Sparquote von 9,4 Prozent auf und die vom früheren Bundesgebiet von 11,4 Prozent.

Diese Ergebnisse sind Durchschnittswerte aller privaten Haushalte von Thüringen. Dazu gehören beispielsweise sowohl allein Lebende als auch Ehepaare bzw. Lebensgemeinschaften, bei denen beide Partner erwerbstätig sind, sowohl Arbeitslose als auch Selbständige, Arbeitnehmer und Nichterwerbstätige wie Rentner sowie Haushalte aller Haushaltsnettoeinkommensklassen bis 18 000 Euro. Für Vergleiche mit den eigenen Angaben können die statistisch ermittelten Durchschnittswerte daher nur eingeschränkt herangezogen werden.
Autor: nnz

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