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Do, 17:00 Uhr
01.07.2021
Elektronische Patientenakte wird mit Arztpraxen gekoppelt

Volle Kontrolle über eigene Daten

Mit der elektronischen Patientenakte (ePA) erhalten Krankenversicherte zum ersten Mal einen transparenten Überblick über Ihre Gesundheitsdaten. In der ePA der KNAPPSCHAFT können medizinische Dokumente sicher gespeichert, abgerufen und bei Bedarf mit Leistungserbringern ausgetauscht werden...


Ob die Versicherten dieses neue Angebot nutzen möchten, können Sie selbst entscheiden. „Bisher war es so, dass Informationen über die Gesundheit in Papierform oder auf den lokalen PC-Systemen von Ärzten gespeichert wurden. Doch das gehört mit der Einführung der ePA der Vergangenheit an“, berichtet Enrico Detzer, Referatsleiter der Krankenkasse KNAPPSCHAFT in Frankfurt.

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„Wer sich dazu entschließt, die ePA zu nutzen, hat die Gesundheitsdaten jederzeit bei sich. So kann der behandelnde Arzt nach Ihrer Zustimmung auf wichtige Informationen zugreifen“, ergänzt Detzer.

Zu den gespeicherten Daten zählen Informationen über verschriebene Medikamente, Vorerkrankungen, Blutwerte, Befunde früherer Behandlungen und vieles mehr. Dadurch können die Nutzer der ePA gezielter behandelt und Doppeluntersuchungen vermieden werden.

Welche Daten gespeichert werden, entscheidet allein der oder die Versicherte. „Der Datenschutz hat natürlich oberste Priorität. Mit der ePA-App „Meine GESUNDHEIT“ der KNAPPSCHAFT haben unsere Versicherten die Möglichkeit, per Smartphone Ihre eigene Akte anzulegen und zu nutzen“, ergänzt Dr. Mathias Masberg, Leiter der Regionaldirektion Frankfurt. „So haben sie stets die Kontrolle über Ihre eigenen Daten und können Behandlungen besser nachvollziehen.“

Seit dem 1. Januar 2021 haben alle gesetzlich Versicherten die Möglichkeit, eine elektronische Patientenakte (ePA) zu erhalten. Auch die KNAPPSCHAFT bietet seit Beginn des Jahres eine ePA (zusammen mit einer elektronischen Gesundheitsakte eGA) an. Nach und nach werden nun weitere Leistungserbringer und Institutionen, wie Apotheken und Krankenhäuser, an die ePA angeschlossen.

Zum 1. Juli beginnt die zweite Phase der Einführung der ePA mit dem Anschluss der Arztpraxen an die digitale Infrastruktur.
Autor: psg

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Kommentare
Marino50
01.07.2021, 18:27 Uhr
Volle Kontrolle
Wie ein gläserner Patient. Wozu brauchen das Apotheken. Das Rezept nicht mehr in Papierform, sondern auf die App. Aber ich muss ja trotzdem in die Apotheke, um die Medikamente zu holen. Was machen die alten Menschen, die kein Handy haben oder damit nicht mehr klar kommen. Was ist wenn mein Handy geklaut wird oder kaputt ist. Das wäre bereits die 3. App, die über Gesundheit, besser gesagt Kontrolle über Krankheit etwas aussagt.
. Corona-App
. Impf-App
. Gesundheits-App
Was kommt als nächstes.
Kama99
01.07.2021, 18:51 Uhr
@Marino50
Viele haben auch schon eine App ihres Bankinstitutes. Da kann man gleich noch abrufen ob sich eine Behandlung lohnt oder auf das sterben zu warten. Der Mensch ist immer mehr unter Kontrolle des Staates. Als nächstes bekommt man eh den Chip eingesetzt, dann ist es alles noch viel einfacher.
Kobold2
01.07.2021, 21:19 Uhr
Och, der Staat
ist doch in unserem digitalen Entwicklungsland viel zu langsam. Google und Co, diverse Bezahlfernsehsender, Amazon, Facebook usw. sind da schon länger und besser informiert.
Halssteckenbleib
01.07.2021, 23:13 Uhr
Ach was volle Kontrolle ...
Mal wieder ne Mogelpackung wie alles andere auch was angeblich transparent sein soll. Das Einzige was transparent ist und immer mehr wird sind die Patienten. Die totale Kontrolle und Überwachung eben... Geht wie alles hierzulande doch nur ums Geld..
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