Do, 12:18 Uhr
01.07.2021
Ausstellung kommt nach Nordhausen
Wenn schwanger, dann zero!
Bereits kleine Mengen Alkohol während einer Schwangerschaft können zu einer körperlichen oder geistigen Beeinträchtigung des ungeborenen Babys führen. Diesem Thema widmet sich die interaktive Ausstellung Wenn schwanger, dann ZERO!, die kommende Woche im Jugendclubhaus Nordhausen zu sehen ist....
Vorrangig ist diese für Schulklassen ab der achten Klassenstufe geöffnet. Die Ausstellung wird vom 5. bis 9. Juli in Nordhausen gastieren. Die letzten freien Termine sind über das Familienzentrum Nordhausen zu erfragen (Tel. 03631/462650).
Aber auch andere Interessierte können in die Welt einer Schwangeren und deren Ungeborenes im Jugendclubhaus eintauchen. Ein begehbares Kuppelzelt steht im Zentrum und stellt symbolisch die Gebärmutter dar. Im Innenraum werden 40 Wochen Schwangerschaft aus der Perspektive des Kindes durch Sehen, Hören und Fühlen erlebbar. Zusätzlich können die Besucher mit interaktiven Ton-, Bild- und Filmaufnahmen die Sichtweise einer Schwangeren erfahren, die sehr oft mit Situationen im Alltag konfrontiert wird, die zum Alkoholkonsum verleiten. Acht von zehn Frauen trinken Alkohol während dieser sensiblen Zeit. Dies ist keine Problematik von Suchtfamilien, sondern betrifft alle Gesellschaftsschichten. Betroffene wachsen mit Schwierigkeiten im Alltag vom Kindes- bis ins hohe Erwachsenenalter auf. Beispielsweise kann durch die geistigen Defizite ein Berufsabschluss nur selten erreicht werden. Jedoch ist diese Behinderung zu 100 Prozent vermeidbar, in dem auf Alkohol während der Schwangerschaft vollständig verzichtet wird. Die Ausstellung Wenn schwanger, dann ZERO! will genau hierfür sensibilisieren.
Am Montag, dem 5. Juli ist die Ausstellung für alle Besucher von 14 Uhr bis 16 Uhr geöffnet, am Freitag, dem 9. Juli von 11 Uhr bis 13 Uhr. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig. Vor Ort ist auf die Einhaltung der aktuell gültigen Thüringer SARS-CoV-2-Infektionsschutz-Maßnahmeverordnung zur Eindämmung der Corona Pandemie zu achten.
Ein besonderes Highlight ist der Fachvortrag von Frau M. Sc. Psych. Lina Schwerg (FASD Fachzentrum Berlin) für Fachkräfte sowie Pflege- und Adoptionseltern zum Thema Fetale Alkoholspektrumstörung (FASD) – die ungesehene Behinderung am Dienstagnachmittag. Eine Anmeldung ist noch bis 2. Juli über die Netzwerk- und Koordinierungsstelle Frühen Hilfen im Grimmel 17, 99734 Nordhausen oder unter Tel. 0152/24597631 möglich.
Autor: redVorrangig ist diese für Schulklassen ab der achten Klassenstufe geöffnet. Die Ausstellung wird vom 5. bis 9. Juli in Nordhausen gastieren. Die letzten freien Termine sind über das Familienzentrum Nordhausen zu erfragen (Tel. 03631/462650).
Aber auch andere Interessierte können in die Welt einer Schwangeren und deren Ungeborenes im Jugendclubhaus eintauchen. Ein begehbares Kuppelzelt steht im Zentrum und stellt symbolisch die Gebärmutter dar. Im Innenraum werden 40 Wochen Schwangerschaft aus der Perspektive des Kindes durch Sehen, Hören und Fühlen erlebbar. Zusätzlich können die Besucher mit interaktiven Ton-, Bild- und Filmaufnahmen die Sichtweise einer Schwangeren erfahren, die sehr oft mit Situationen im Alltag konfrontiert wird, die zum Alkoholkonsum verleiten. Acht von zehn Frauen trinken Alkohol während dieser sensiblen Zeit. Dies ist keine Problematik von Suchtfamilien, sondern betrifft alle Gesellschaftsschichten. Betroffene wachsen mit Schwierigkeiten im Alltag vom Kindes- bis ins hohe Erwachsenenalter auf. Beispielsweise kann durch die geistigen Defizite ein Berufsabschluss nur selten erreicht werden. Jedoch ist diese Behinderung zu 100 Prozent vermeidbar, in dem auf Alkohol während der Schwangerschaft vollständig verzichtet wird. Die Ausstellung Wenn schwanger, dann ZERO! will genau hierfür sensibilisieren.
Am Montag, dem 5. Juli ist die Ausstellung für alle Besucher von 14 Uhr bis 16 Uhr geöffnet, am Freitag, dem 9. Juli von 11 Uhr bis 13 Uhr. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig. Vor Ort ist auf die Einhaltung der aktuell gültigen Thüringer SARS-CoV-2-Infektionsschutz-Maßnahmeverordnung zur Eindämmung der Corona Pandemie zu achten.
Ein besonderes Highlight ist der Fachvortrag von Frau M. Sc. Psych. Lina Schwerg (FASD Fachzentrum Berlin) für Fachkräfte sowie Pflege- und Adoptionseltern zum Thema Fetale Alkoholspektrumstörung (FASD) – die ungesehene Behinderung am Dienstagnachmittag. Eine Anmeldung ist noch bis 2. Juli über die Netzwerk- und Koordinierungsstelle Frühen Hilfen im Grimmel 17, 99734 Nordhausen oder unter Tel. 0152/24597631 möglich.


