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Mi, 12:54 Uhr
30.06.2021
Nach Abgabe von „Corona-Tieren“:

Tierheime füllen sich

Die von Tierschützern befürchtete Abgabewelle von „Corona-Tieren“ zeichnet sich langsam ab: Immer mehr Tierheime nehmen Tiere auf, die während der Pandemie unüberlegt im Internet, beim Züchter oder im Zoofachhandel angeschafft wurden. Auch der illegale Welpenhandel, der durch die Corona-Krise einen Aufschwung erfuhr, führt mancherorts zu überfüllten Tierheimen...

„Die aktuelle Entwicklung lässt uns mit Sorge in die Zukunft blicken“, sagt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Auch wenn Tierheime bisher nur vereinzelt mit vermehrten Abgaben zu kämpfen haben, rechnen sie in der kommenden Zeit mit einer Flut von Neuaufnahmen. Die Kapazitäten könnten dann irgendwann erschöpft sein.“

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Während die meisten der Tierheime in der Corona-Zeit dank der großen Nachfrage viele ihrer Schützlinge in gute Hände vermitteln konnten, schlägt das Pendel jetzt in die andere Richtung aus. Die Heime füllen sich langsam, aber stetig. Erste Tierheime verkündeten bereits einen Aufnahmestopp. Um Rückgaben von adoptierten Tierheimtieren handelt es sich bei den aufgenommenen Tieren aber in den seltensten Fällen – denn die Vermittlung in ein passendes „Zuhause-für-immer“ steht für jedes Tierheim an erster Stelle. Vielmehr gehen die Tierschützer davon aus, dass viele Tiere als „Pandemie-Projekt“ unüberlegt und leichtfertig im Internet, im Zoofachhandel oder beim Züchter angeschafft wurden. Überforderung, die Unvereinbarkeit von Tier und Alltag oder die Tatsache, dass das Tier nicht so „funktioniert“ wie erwartet, führen dann dazu, dass Tierbesitzer ihre „Neuanschaffung“ im Tierheim abgeben oder im schlimmsten Fall sogar aussetzen.

Mit der Kampagne „Tierheime helfen. Helft Tierheimen!“ (www.tierheime-helfen.de) klärt der Deutsche Tierschutzbund als Dachverband von über 740 Tierschutzvereinen und rund 550 Tierheimen über die wertvolle Arbeit der Tierheime und ihre aktuelle Situation auf. Der Verband rät, sich im Vorfeld immer gut zu überlegen, ob ein Tier ins eigene Leben passt. Wenn alle Voraussetzungen gegeben sind, sollte das Tierheim immer die erste Anlaufstelle sein.
Autor: red

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Kommentare
Gehard Gösebrecht
30.06.2021, 14:31 Uhr
Genug getröstet und gestreichelt
Jetzt ist wieder die Zeit gekommen, sich von den Lieb gewonnenen Mitbewohnern zu trennen, denn die Voraussetzungen für die Liebe sind nicht mehr gegeben.
Kein Home Office mit dem Hund oder der Katze auf dem Schoß.
Keine nächtliche Ausgangssperre mehr, welche mit dem Gassi gehen umgehen werden konnte.
Jetzt muss das Tier wieder schnellstmöglich wieder weg.
Die Liebe ist am Ende.
Halssteckenbleib
30.06.2021, 23:27 Uhr
Furchtbar wenn ich sowas lese
Würde mir wünschen dass diese gewissenlose Menschen in der Haut der Tiere stecken. Sowas müsste echt hart bestraft werden und nicht jemand der 1 kmh zu schnell unterwegs war.
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