Mi, 14:46 Uhr
21.09.2005
Rauch über der Stadt
Nordhausen (nnz). In den kommenden Tagen wird an vielen Stellen der Stadt Rauch aufsteigen. Doch der dient nicht etwa der Nachrichtenübermittlung, sondern hat durchaus sinnhaften, wenn auch zerstörerischen Charakter.
In den kommenden Tagen werden die Mitarbeiter des städtischen Amtes für Umwelt und Gründordnung, unterstützt von 1-Euro-Jobbern, an mehreren Stellen in der Stadt Kastanienlaub verbrennen. Grund ist der Befall der Kastanienbäume mit der Miniermotte, die zugleich die Ursache ist, dass bereits jetzt diese Bäume ihr Laub abwerfen, so Amtsleiter Steffen Meyer. Mit dem Verbrennen des abgeworfen Laubes schränken wir das Risiko deutlich ein, dass der Schädling seine Population ins nächste Jahr rettet und wir vor den selben Problem stehen. Das Verbrennen ist dabei momentan die wirkungsvollste Methode. Das Laub müsse vernichtet werden, da der Schädling auch dort seine Eier ablege.
Abgebrannt werde zum einen am Schurzfell, zum anderen an den Bielener Kiesteichen. Man sei bewusst auf relativ dünn besiedelte Standorte ausgewichen, um die Belästigung der Anwohner so gering wie möglich zu halten. Deshalb verbrennen wir auch schon jetzt, wenn das Laub noch trocken ist und nicht so stark qualmt, so Meyer. Für das Brennen hätten sowohl das Landratsamt als auch die Landesanstalt für Landwirtschaft in Jena als zuständige Behörden grünes Licht gegeben.
Die Dauer der Brennaktion hänge vom Wetter ab: Sobald der erste Frost da ist, fällt das Laub sofort massiv von den Bäumen. Zieht sich der Frosteintritt allerdings hin, werden wir auch über einen längeren Zeitraum hinweg verbrennen müssen, so Meyer weiter. Die größten Kastanien-Standort der Stadt seinen unter anderem die Parkallee, der Goetheweg, der Van-der-Foehr-Damm und die Ufer- und Kyffhäuserstraße.
Der Amtsleiter verweist zugleich darauf, dass die Brenntage für Privatgrundstücke allerdings erst für den Zeitraum zwischen dem 15. und 28. Oktober angesetzt seien.
Autor: nnzIn den kommenden Tagen werden die Mitarbeiter des städtischen Amtes für Umwelt und Gründordnung, unterstützt von 1-Euro-Jobbern, an mehreren Stellen in der Stadt Kastanienlaub verbrennen. Grund ist der Befall der Kastanienbäume mit der Miniermotte, die zugleich die Ursache ist, dass bereits jetzt diese Bäume ihr Laub abwerfen, so Amtsleiter Steffen Meyer. Mit dem Verbrennen des abgeworfen Laubes schränken wir das Risiko deutlich ein, dass der Schädling seine Population ins nächste Jahr rettet und wir vor den selben Problem stehen. Das Verbrennen ist dabei momentan die wirkungsvollste Methode. Das Laub müsse vernichtet werden, da der Schädling auch dort seine Eier ablege.
Abgebrannt werde zum einen am Schurzfell, zum anderen an den Bielener Kiesteichen. Man sei bewusst auf relativ dünn besiedelte Standorte ausgewichen, um die Belästigung der Anwohner so gering wie möglich zu halten. Deshalb verbrennen wir auch schon jetzt, wenn das Laub noch trocken ist und nicht so stark qualmt, so Meyer. Für das Brennen hätten sowohl das Landratsamt als auch die Landesanstalt für Landwirtschaft in Jena als zuständige Behörden grünes Licht gegeben.
Die Dauer der Brennaktion hänge vom Wetter ab: Sobald der erste Frost da ist, fällt das Laub sofort massiv von den Bäumen. Zieht sich der Frosteintritt allerdings hin, werden wir auch über einen längeren Zeitraum hinweg verbrennen müssen, so Meyer weiter. Die größten Kastanien-Standort der Stadt seinen unter anderem die Parkallee, der Goetheweg, der Van-der-Foehr-Damm und die Ufer- und Kyffhäuserstraße.
Der Amtsleiter verweist zugleich darauf, dass die Brenntage für Privatgrundstücke allerdings erst für den Zeitraum zwischen dem 15. und 28. Oktober angesetzt seien.


