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Mi, 11:48 Uhr
30.06.2021
Polizeibericht

Geplünderte Postsendungen entdeckt

Polizisten entdeckten in der Nacht zu Mittwoch zwischen Nordhausen und Kleinwechsungen herumliegende Briefe, Päckchen und eine gelbe Postkiste auf der Straße. Das Postgut war teilweise geöffnet, verschiedene Gegenstände, darunter Schuhe und Spielwaren, lagen auf der Straße...

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Die Polizisten stellten die Utensilien sicher und erstatteten Anzeige wegen des Verdachtes der Verletzung des Postgeheimnisses. Zur Herkunft der Postsendungen laufen die Ermittlungen.
Autor: red

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Kommentare
Real Human
01.07.2021, 07:05 Uhr
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Real Human
01.07.2021, 08:34 Uhr
Wenn in Kleinwechsungen die Post nicht ankommt, ...
… so hat das tiefere Ursachen!

Habe mal nach „Deutsche Postgeschichte“ gegoogelt und gefunden:

• „Bis zum späten Mittelalter gab es keine öffentliche Post in Deutschland. Kaiser, Klerus und Reichsfürsten benutzten Boten und Reiter, die mit schriftlichen Nachrichten direkt zu den Zielorten geschickt wurden.“

• Nach und nach wurde das Versenden offizieller und persönlicher Informationen zu einer hoheitlichen Aufgabe. „Rudolf II. erklärte das Postwesen 1597 zum kaiserlichen Hoheitsrecht. Das so genannte Postregal beinhaltet das ALLEINRECHT DES STAATES, Posteinrichtungen zu gründen und zu betreiben.“ Das hatte gute Gründe.

• Doch am 2. Januar 1995 wurde die deutsche Bundespost „im Rahmen des Gesetzespaketes der zweiten Postreform in die PRIVATRECHTLICHEN Aktiengesellschaften Deutsche Post AG, Deutsche Telekom AG und Deutsche Postbank AG übergeleitet.“

„Es kam zu einem Umdenken in Bezug auf die staatlichen Monopolstellungen in einigen Wirtschaftsbereichen. Schrittweise sollten diese für den freien Wettbewerb freigegeben werden. Die EG-Kommission leitete in Anwendung der Wettbewerbsregeln mehrere Verfahren gegen Mitgliedstaaten ein. Im Ergebnis musste auch die DBP eine Beschneidung ihrer Monopolansprüche und die Abgabe von Tätigkeitsbereichen hinnehmen.

Nach dem Abschlussbericht einer Regierungskommission Fernmeldewesen und dem steigenden externen LIBERALISIERUNGSDRUCK durch andere Mitgliedstaaten wie Frankreich und Großbritannien wurde in der damaligen Regierungskommission (CDU/CSU und FDP) im Mai 1988 ein mehrheitsfähiges Reformkonzept beschlossen.“ So steht es – mit einem Warnhinweis zur fragwürdigen Neutralität des Artikels zur „Postreform“ versehen – bei Wikipedia.

Und wer hat diese Liberalisierungs-Parteien einschließlich der Schröder-SPD gewählt? Auch die Kleinwechsunger Bürger haben sich 1990 für einen neoliberalen Staat entschieden. Nur wussten sie trotz Westfernsehen anscheinend nicht, was sie gegen die autoritäre „DDR“ eintauschten. Damals war die Tätigkeit bei der Post fast eine Berufung und Diebstahl wurde schnell bestraft – in beiden deutschen Staaten!

Geht es heute postalisch „vorwärts zurück“ ins vor-zivile Mittelalter?
Darf man fragen, wann auch die Polizei ...
Gehard Gösebrecht
01.07.2021, 09:32 Uhr
Bei der Bezahlung und der Arbeit
Da fast sich niemand mehr an den Rüssel.
Wenn die Post durch einen bedaauerlichen Umstand verloren gegangen ist(z.B. eine offene Tür während der Fahrt) dann ist das eben so.
Wenn der Empfänger nicht anzutreffen ist, dann wird die Post vor die Tür gestellt.
Man kann es den Leuten noch nicht einmal verdenken.
Wer so einen Posten heute macht, der ist nicht mehr berufen, sondern zu bedauern.
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