Mi, 11:18 Uhr
30.06.2021
Aus dem Ausschusses für Generationen, Bildung und Sport
Skaterpark und Straßensozialarbeit
Der städtische Ausschusses für Generationen, Bildung und Sport tagte gestern im Ratssaal und bekam angelegentlich der Vorstellung des Projektes für einen Skaterpark auf dem Petersberg Besuch von einem kompletten Parlament …
Seit 2019 läuft ein Projekt zur Errichtung einer neuen bzw. überholten Skateranlage auf dem Nordhäuser Petersberg, zu dem gestern der Kinder- und Jugendstadtrat im Ratssaal vorstellig wurde, wo sich die Ausschussmitglieder für Generationen, Bildung und Sport zu ihrer turnusmäßigen Sitzung versammelt hatten.
Unter der Leitung von Steffi Pfeiffer arbeitet das Nachwuchsparlament mit Unterstützung der städtischen Jugendkoordinatorin Katrin Heidelberg an diesem Projekt, zu dem erst Umfragen unter den Jugendlichen abgehalten wurden und es daraufhin einen überwältigenden Konsens in Verwaltung und Ausschuss für die Umsetzung der Wünsche zu geben scheint. Jedenfalls erhielten die Kinder und Jugendlichen nach der Vorstellung ihres Projekts Applaus von den Anwesenden.
Bürgermeister Jutta Krauth verkündete den jungen Sportlern, dass die Stadt 20 000 Euro für die Anlage in den Haushalt eingestellt habe, der SPD-Stadtrat Dominik Rieger forderte, dass die Summe noch einmal aufgestockt werden solle. Das ist zu wenig, mir schwebt eine größere Geschichte vor, sagte er. Die Anschaffung neuer Elemente für die Anlage hatte der Oberbürgermeister bereits zugesagt, wenn alles klappt, wird der Wunschtraum eines der Kinder vielleicht wahr, das sich einen richtigen Rave herbeisehnte. Im Kinder- und Jugendstadtrat sind derzeit acht Kinder im Alter von 10 bis 14 Jahren aktiv. Die städtische Mitarbeiterin Steffi Pfeiffer ist zur Arbeit mit den Kids für 10 Wochenstunden eingeplant.
Madlin Firme ist seit Februar die neue Straßenjugendsozialarbeiterin der Stadt Nordhausen und stellte gestern Eckpunkte ihrer Tätigkeit im Stadtgebiet vor. Sie beschrieb vier nennenswerte Gruppen von Kindern und Jugendlichen, die an verschiedenen Orten zusammenkommen. Eine heterogene Gruppe von bis zu 40 Jugendlichen, die sich im Stadtpark oder der unteren Uferstraße treffen; etwa 35 Kids, die sich der Sprayer-Szene zurechnen; eine weitere Gruppe von 30 zwischen 11 und 27 Jahre alten Personen sowie eine lockere Gruppe von zeitweise bis zu 30 Jugendlichen im Bereich der Marktpassage.
Madlin Firmes Konzept sieht vor, mit allen Gruppen in einem möglichst regelmäßigen Kontakt zu bleiben. Die Ausschussmitglieder würdigten den Ansatz, fragten aber nach, warum es für nahezu 200 Kinder und Jugendliche, die sich auf der Straße treffen, nur eine Streetworkerin gäbe. Bürgermeisterin Krauth erläuterte, dass aus zwei halben Stellen, deren Personal an größere Städte abhanden gekommen sei nun diese eine Ganztagsstelle entstand. Sie räumte ein, dass es viel Arbeit für eine junge Frau sei, all die Jugendlichen zu betreuen. In der Verwaltung gibt es Überlegungen, eine weitere Stelle einzurichten, sagte sie abschließend.
Autor: redSeit 2019 läuft ein Projekt zur Errichtung einer neuen bzw. überholten Skateranlage auf dem Nordhäuser Petersberg, zu dem gestern der Kinder- und Jugendstadtrat im Ratssaal vorstellig wurde, wo sich die Ausschussmitglieder für Generationen, Bildung und Sport zu ihrer turnusmäßigen Sitzung versammelt hatten.
Unter der Leitung von Steffi Pfeiffer arbeitet das Nachwuchsparlament mit Unterstützung der städtischen Jugendkoordinatorin Katrin Heidelberg an diesem Projekt, zu dem erst Umfragen unter den Jugendlichen abgehalten wurden und es daraufhin einen überwältigenden Konsens in Verwaltung und Ausschuss für die Umsetzung der Wünsche zu geben scheint. Jedenfalls erhielten die Kinder und Jugendlichen nach der Vorstellung ihres Projekts Applaus von den Anwesenden.
Bürgermeister Jutta Krauth verkündete den jungen Sportlern, dass die Stadt 20 000 Euro für die Anlage in den Haushalt eingestellt habe, der SPD-Stadtrat Dominik Rieger forderte, dass die Summe noch einmal aufgestockt werden solle. Das ist zu wenig, mir schwebt eine größere Geschichte vor, sagte er. Die Anschaffung neuer Elemente für die Anlage hatte der Oberbürgermeister bereits zugesagt, wenn alles klappt, wird der Wunschtraum eines der Kinder vielleicht wahr, das sich einen richtigen Rave herbeisehnte. Im Kinder- und Jugendstadtrat sind derzeit acht Kinder im Alter von 10 bis 14 Jahren aktiv. Die städtische Mitarbeiterin Steffi Pfeiffer ist zur Arbeit mit den Kids für 10 Wochenstunden eingeplant.
Madlin Firme ist seit Februar die neue Straßenjugendsozialarbeiterin der Stadt Nordhausen und stellte gestern Eckpunkte ihrer Tätigkeit im Stadtgebiet vor. Sie beschrieb vier nennenswerte Gruppen von Kindern und Jugendlichen, die an verschiedenen Orten zusammenkommen. Eine heterogene Gruppe von bis zu 40 Jugendlichen, die sich im Stadtpark oder der unteren Uferstraße treffen; etwa 35 Kids, die sich der Sprayer-Szene zurechnen; eine weitere Gruppe von 30 zwischen 11 und 27 Jahre alten Personen sowie eine lockere Gruppe von zeitweise bis zu 30 Jugendlichen im Bereich der Marktpassage.
Madlin Firmes Konzept sieht vor, mit allen Gruppen in einem möglichst regelmäßigen Kontakt zu bleiben. Die Ausschussmitglieder würdigten den Ansatz, fragten aber nach, warum es für nahezu 200 Kinder und Jugendliche, die sich auf der Straße treffen, nur eine Streetworkerin gäbe. Bürgermeisterin Krauth erläuterte, dass aus zwei halben Stellen, deren Personal an größere Städte abhanden gekommen sei nun diese eine Ganztagsstelle entstand. Sie räumte ein, dass es viel Arbeit für eine junge Frau sei, all die Jugendlichen zu betreuen. In der Verwaltung gibt es Überlegungen, eine weitere Stelle einzurichten, sagte sie abschließend.

