Mi, 08:52 Uhr
21.09.2005
Wortmeldungen
Nordhausen (nnz). Im Nordhäuser Kreistag gibt es einen permanenten Tagesordnungspunkt. Der nennt sich Anfragen. Oftmals werden aber keine Fragen gestellt, sondern Statements abgegeben...
So machte der Chef der kleinen FDP-Fraktion, Klaus-Dieter Drick, wieder mal auf das finanzielle Desaster an den Schulen im Landkreis Nordhausen aufmerksam. Das hätten die Regelschulleiter den Verantwortlichen des Schulverwaltungsamtes mitgeteilt. So seien die Mittel für die Schuljugendarbeit in diesem Jahr von 116.000 Euro auf 14.000 Euro gekürzt worden, führte der Lobbyist an. Dafür könne man nichts Vernünftiges mehr anbieten. Vor allem seien viele Pädagogen nicht mehr dazu zu bewegen, sich kostenlos am Nachmittag um die Schüler zu kümmern. Dricks Begründung: Qualität gibt es nicht zum Nulltarif. (Anmerkung der nnz: Das war schon mal anders, aber heute ist der Lehrerberuf vermutlich keine Berufung, sondern eher nur ein Job).
Der zweite männliche Vertreter der FDP im Nordhäuser Kreistag, Claus Peter Rossberg, wollte vom Regionalmanagement des Landkreises einen schriftlichen Tätigkeitsbericht. Aussagen zur Arbeit des Regionalmanagements wird es – so die Antwort von Landrat Joachim Claus (CDU) - dann im Wirtschaftsausschuss des Kreistages geben.
Und dann die eigentlich wirkliche Frage an diesem Nachmittag zu diesem Tagesordnungspunkt. Die kam von Rainer Bachmann, dem Vorsitzenden der PDS-Fraktion, die jetzt ganz vorn im Kreistag sitzen darf. Bachmann wollte wissen, welche Schritte der Landrat gegen die Familienoffensive der Landesregierung unternommen habe. Dazu war er vom Kreistag per Beschluß beauftragt worden. Mit den anderen Landräten habe man einen Beschluß zu einer Gegenoffensive gestartet. Insofern sieht der Landrat den Beschluß des Kreistages bislang umgesetzt.
Autor: nnzSo machte der Chef der kleinen FDP-Fraktion, Klaus-Dieter Drick, wieder mal auf das finanzielle Desaster an den Schulen im Landkreis Nordhausen aufmerksam. Das hätten die Regelschulleiter den Verantwortlichen des Schulverwaltungsamtes mitgeteilt. So seien die Mittel für die Schuljugendarbeit in diesem Jahr von 116.000 Euro auf 14.000 Euro gekürzt worden, führte der Lobbyist an. Dafür könne man nichts Vernünftiges mehr anbieten. Vor allem seien viele Pädagogen nicht mehr dazu zu bewegen, sich kostenlos am Nachmittag um die Schüler zu kümmern. Dricks Begründung: Qualität gibt es nicht zum Nulltarif. (Anmerkung der nnz: Das war schon mal anders, aber heute ist der Lehrerberuf vermutlich keine Berufung, sondern eher nur ein Job).
Der zweite männliche Vertreter der FDP im Nordhäuser Kreistag, Claus Peter Rossberg, wollte vom Regionalmanagement des Landkreises einen schriftlichen Tätigkeitsbericht. Aussagen zur Arbeit des Regionalmanagements wird es – so die Antwort von Landrat Joachim Claus (CDU) - dann im Wirtschaftsausschuss des Kreistages geben.
Und dann die eigentlich wirkliche Frage an diesem Nachmittag zu diesem Tagesordnungspunkt. Die kam von Rainer Bachmann, dem Vorsitzenden der PDS-Fraktion, die jetzt ganz vorn im Kreistag sitzen darf. Bachmann wollte wissen, welche Schritte der Landrat gegen die Familienoffensive der Landesregierung unternommen habe. Dazu war er vom Kreistag per Beschluß beauftragt worden. Mit den anderen Landräten habe man einen Beschluß zu einer Gegenoffensive gestartet. Insofern sieht der Landrat den Beschluß des Kreistages bislang umgesetzt.


