eic kyf msh nnz uhz tv nt
Sa, 16:02 Uhr
26.06.2021
Das haben die Parteien vor

Die Zukunft des Bauens

Energiewende, demografischer Wandel, gestiegene Bau- und Grundstückskosten: Jede Partei hat eine eigene Antwort auf die Herausforderungen, denen sich die Bauwelt in den kommenden Jahren stellen muss. Was steht drin in den Wahlprogrammen? Die "Town and Country Haus" Stiftung hat hineingeschaut...

Wie sieht sie aus, die Zukunft des Hausbaus? Zugegeben, was in 10 oder 20 Jahren sein wird, kann niemand voraussagen. Aber wir können einen Blick auf die nächsten vier Jahre werfen – indem wir die Wahlprogramme der sechs großen Parteien unter die Lupe nehmen.

Anzeige symplr (1)
Die Grünen: Solardach als Standard
Geht es nach den Grünen, sollen die Kommunen künftig mehr Mitspracherecht dabei haben, was wo gebaut wird. Gleichzeitig möchten sie den Erwerb von Wohneigentum erleichtern, etwa durch die Senkung der Grunderwerbsteuer, die Begrenzung der Maklercourtage auf 2 Prozent oder der Förderung von Mietkaufmodellen. Bei Neubau- und Sanierungsmaßnahmen setzen sie auf strengere Vorgaben: So soll für Neubauten der KfW-Effizienzhaus 40 zum Standard werden, bei der Sanierung das KfW-Effizienzhaus 55. Zudem soll auf jedes neue Dach eine Solaranlage.

CDU/CSU: Förderung von Familien
CDU/CSU möchten ihr Wahlprogramm erst am 21. Juni vorstellen - doch sind bereits jetzt Leitlinien zu erkennen. Man müsse die „Freude der Menschen am Eigenheim fördern“, sagte Fraktionsvize Ulrich Lange in einem Interview mit der Augsburger Allgemeinen. So strebt die Union nicht nur ein Nachfolgeprogramm für das Baukindergeld, sondern auch einen großzügigen Freibetrag bei der Grunderwerbsteuer an.

SPD: Das Eigenheim als Altersvorsorge fördern
Die SPD möchte gerade jungen Familien den Weg in die eigenen vier Wände erleichtern – etwa durch Mietkaufmodelle. Zudem sollen generationenübergreifende, alternative und barrierefreie Wohnformen gefördert werden. Um die Energiewende voranzutreiben, wollen die Sozialdemokraten Energieeffizienzziele und -standards weiterentwickeln.

Die Linke: Steigerung der Energieeffizienz
Die Linke fordert eine bessere Energieeffizienz von Gebäuden: Die Neubaustandards sollen auf KfW 40 angehoben werden. Eine Förderung gibt es dann nicht mehr. Die Fördergelder werden stattdessen in die energetische Sanierung umgeleitet. Zudem möchte die Linke die gesetzlichen Rahmenbedingungen für Hausbesitzer, die ihren eigenen Strom produzieren, verbessern.

FDP: Bauen soll günstiger werden
Damit sich mehr Menschen den Traum vom Eigenheim erfüllen können, setzt sich die FDP für einen Freibetrag von 500.000 Euro bei der Grunderwerbsteuer ein. Das Bauen an sich soll durch die Vermeidung „kostenverursachender Normen“ günstiger werden. Zudem sollen für den barrierefreien Neu- oder Umbau Anreizmodelle eingeführt werden.

AfD: Abschaffung überzogener Vorgaben
Die AfD strebt eine Vereinfachung und Entbürokratisierung des Baurechts an. So will die Partei „überzogene Standards und Vorgaben“ reduzieren bzw. streichen und damit die Baukosten senken. Die Schaffung von Wohneigentum soll gezielt gefördert werden, etwa durch die Ausweitung des Erbbaurechts, staatliche Bürgschaften als Eigenkapitalersatz oder steuerliche Sonderabschreibungen. Zudem sollen Grund- und Grunderwerbsteuer abgeschafft werden.
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare
Halssteckenbleib
26.06.2021, 22:22 Uhr
Energiewende Klimawandel
alles Humbug.Hausbauen wird auch immer mehr zum Kraftakt.Vorschriften über Vorschriften um nicht Diktatur zu sagen. Ich dachte immer ich bin ein freier Leut jedoch die Realität holt mich schneller ein als ich ein Leut bin....schlimm heute alles geworden. Naja was tut man nicht alles um die Welt zu retten....
grobschmied56
27.06.2021, 00:22 Uhr
Auf jedes Hausdach...
... eine Solaranlage! Die im Sommer einen wunderbaren Energie-Überschuß erzeugt ( den man kaum benötigt) und an trüben und kalten November - oder Dezembertagen null komma nix erbringt. (wo man es eigentlich brauchte)
Toll. Typisches grünes Weltmodell.
Im Sommer erzeugt dann meine Solaranlage auf dem Dach jede Menge Energie. Die speichere ich in Einmachgläsern oder im 'Netz' und lasse sie im Dezember wieder frei, damit ich nicht einen Wintermantel über den dicken Pullover ziehen muß, bevor ich mich abends ins Bett lege.
Denn Heizen mit Gas, Öl oder Kohle ist bei den Grün_*Innen ja völlig fascho, out und Kipp-Punkterzeugend. Geht also gar nicht.
Wie lange wollen wir uns diesen Klamauk denn noch erzählen lassen?
Bis zu der Mutation 'OMEGA' - oder Lauterbachs 123' er WELLE?
Liebe Leute, benutzt mal Euren Kopf zum Denken und laßt Euch nicht von Volksverdummern hinter die Fichte führen und mit einem Groschen auf der Hand in den Konsum schicken, nach einem viertel Pfund Haumichblau!
sima
27.06.2021, 09:46 Uhr
"Auf jedes Dach eine Solaranlage" ...???
Macht vor allem Sinn bei ungünstig ausgerichteten Häusern, die nicht unbedingt eine Süddachfläche haben oder in verschatteten Innenstadtbereichen liegen. Das Hirn bei den Grünen ist entweder quasi defizitär oder schlicht Ideologiegelenkt. Aber was soll man auch verlangen von solchen Gestalten wie B(ä)rbock & Co.
diskobolos
27.06.2021, 11:48 Uhr
Lieber Grobschmied,
meine Empfehlung an alle, die in der Klimaerwärmung kein Problem sehen und einfach immer so weitermachen wollen:

Schreiben Sie doch mal einen "Brief an meinen Urenkel". Dann weiß der wenigstens, wie das egoistisches Denken seines Urgroßvaters dazu führte, das seine Lebensumstände so schlecht sind.
Kama99
27.06.2021, 11:52 Uhr
Man nehme ....
allen Grünen mal für 2 Wochen das Handy und Laptop weg. Mal sehen wie lange es dauert bis wieder Normalität in deren kranken Hirnen einzieht.
geloescht.20250302
27.06.2021, 13:04 Uhr
Lieber diskobolos!
Haben Sie den Brief noch, den Ihnen die Dinosaurier schrieben und in dem sie erklärten, warum sie ausgestorben sind?
Paulinchen
27.06.2021, 13:15 Uhr
Wie groß der...
... Intellelligenzquotient der GRÜNEN ist, hat uns in der letzten Woche die Spitzenkandidat des Saarlandes gezeigt.
Auf die Fragen der Journalisten entgegnete die Blondine nur mit SCHWEIGEN. Sie hatte nur einen Traum, der ihr als Mitglied des Bundestages vor den Augen stand. Geld und null Hirn.
HeiKev
27.06.2021, 15:54 Uhr
Der weitgehende Selbstversorger ist die Zukunft
Zum einen ist günstige staatlich sichergestellte Energie in diesem Raubtierkapitalismus wie CDU, SPD, AfD und FDP ihn fördern nicht gewährleistet. Zum anderen vergiften die Genannten uns Verbraucher mit Glyphosat-, Nitrat-, Antibiotika, ...verseuchten Lebensmitteln. Details erspare ich mir.

Also mein Tipp, das neue Haus möglichst Autark bauen und aufstellen. Energetisch und landwirtschaftlich produktiv. Das Geschwätz von Schmieden/ Sondershäuser Kellerkommentatoren einfach ignorieren und so bauen, dass man möglichst viel selbst regeln kann.
Die Politik ist aufgrund von Selbstbeschäftigung und eines für sie wichtigen ignoranten, geifernden Pöbels momentan nicht in der Lage, vernünftige Energie- und Lebensmittelpolitik zu machen!
diskobolos
27.06.2021, 17:07 Uhr
Die Dinosaurier konnten gar nicht wissen...
warum sie aussterben würden. Nach dem Stand der Wissenschaft lag es doch am Aufprall eines Himmelskörpers auf unseren Planeten.
Daran hatte niemand Schuld, außer vielleicht der große Zampano (Wenn es ihn denn gäbe).

Die Menschheit heute trägt aber schon Verantwortung dafür, ob die Lebensbedingungen auf der Erde auch in 50 Jahren noch erträglich sind.
Mal an die Enkel und Urenkel zu denken könnte einen diese Verantwortung mal fühlen lassen. Aber dazu ist bei vielen der Egoismus zu groß. (ICH, ICH, ICH will soviel verbrauchen, wie ich nur kriegen kann.)
Lieber stecken sie den Kopf in den Sand.
Tamara Jagellovsk
27.06.2021, 17:28 Uhr
Etwa im Jahr 1926 / 27 hat die Menschheit die
2 Milliarden-Grenze überschritten. Von Beginn der Menschwerdung gerechnet, jetzt rund 100 Jahre später hat sich der Bestand fast vervierfacht.
Es liegt nicht daran, das ich Fleisch esse oder Auto fahre, das Problem liegt ganz einfach in der schieren Anzahl von uns.
Vieleicht sollte man, indem man an seine Enkel oder Urenkel denkt, diese ganz einfach vermeiden.
China's 1-Kind-Politik wäre eine Möglichkeit, aber wie schon geschrieben wurde, jeder denkt nur ich ich ich, bzw. meine Enkel meine Enkel meine Enkel.

Tamara Jagellovsk GSD
grobschmied56
01.07.2021, 02:20 Uhr
Dem Diskobolos zu antworten...
... behalte ich mir selbst vor. Ja, werter Diskobolos, ich nehme mir die Freiheit, zu tun, was mir gefällt! Ich esse und trinke, was mir schmeckt. Ich fahre Auto. Jedoch stets kleine und bescheidene Kleinwagen aus deutscher Herstellung. Mit geringem Verbrauch. Meine zurückgelegten Kilometer: etwa 300 pro Monat. Wer glaubt, daß daran die Welt zu Grunde geht, der soll das ruhig tun.
Es gibt ja auch Leute, die glauben, daß das Ordnungsamt ihnen die Küche oder den Dachboden aufräumt.
In meinem ganzen Leben habe ich null Kreuzfahrten unternommen (den Klamauk auf so einem umgekippten Wolkenkratzer betrachte ich als Schwachsinn und Zumutung) sowie ganze drei Flüge.
1. Berlin Schönefeld-Budapest
2. Berlin Schönefeld-Sofia
Beide noch zu DDR-Zeit.
3. Rundflug in einem Sportflugzeug über der fränkischen Schweiz. (20 Min.)
Das war es gewesen.
Vergleichen Sie das mit den Kilometer-Leistungen unserer 'Langstrecken-Luisa'.
Oder ähnlicher Grün_*Innen.
Auch sonst übe ich mich in Bescheidenheit. Über meinen Konsum an Bekleidung würden die Gewerkschaften Textil nur wütend die Fäuste schütteln.
Meine Nahrung besteht aus Hausmannskost/regional.
Auf meinem Grundstück lasse ich das Grün wild wuchern und Sauerstoff produzieren. Im Winter füttern wir Vögel und im Sommer kümmern wir uns liebevoll mit Vogelbad und Tränke um die kleinen Sänger.
Im Übrigen achtet meine Sippschaft streng darauf, daß wir einen Reproduktionsfaktor von 1.0 nicht überschreiten. Das nennt man Familienplanung.
Es ist nicht mein Ding, mich selbst zu loben. Aber wenn ich mit Dreck beschmissen werde, dann antworte ich eben auch mal polemisch.
Der Diskobolos möge mir mal zeigen, was ich falsch mache, respektive, was (angeblich) ein großer Teil der Menschheit besser macht als ich.
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)