Mi, 09:47 Uhr
23.06.2021
DRK Thüringen bedauert die Entscheidung:
Arbeitsgericht spricht Gewerkschaft Tariffähigkeit ab
Mit seiner gestrigen Entscheidung hat das Bundesarbeitsgericht der Berufsgewerkschaft DHV die Tariffähigkeit abgesprochen. Konsequenz dieser Entscheidung ist, dass die Gewerkschaft für das DRK Thüringen künftig nicht mehr als Tarifpartner zur Verfügung steht...
Die bisherigen Tarifpartner DRK und DHV konnten in den vergangenen Jahren gemeinsam erhebliche Tarifsteigerungen und Änderungen erreichen, die insbesondere im Pflegebereich zu einer wesentlich besseren Arbeits- und Einkommenssituation führten.
Der Vorstandsvorsitzende des DRK Landesverbandes, Jörg Geibert, und der Vorsitzende der DRK Tarifgemeinschaft Thüringen, Holger Welz, sind sich einig: Das Urteil sorgt für viel Unverständnis und Fragen bei den Mitgliedern der Tarifgemeinschaft, aber ebenso bei den Arbeitnehmern die unter die Tarifverträge fallen. Wir befinden uns nun in einer schwierigen Situation: Einerseits wird von der Politik Tarifbindung eingefordert, was das DRK ausdrücklich unterstützt, und andererseits werden Verfahren initiiert, die die Tariflandschaft und damit die Tarifautonomie stark einschränken. Das passt nicht zusammen. Das DRK Thüringen bekennt sich als Spitzenverband der Wohlfahrtspflege in Thüringen selbstverständlich auch weiterhin zur Tarifbindung und schaut trotz der schwierigen Ausgangsposition optimistisch in die Zukunft.
Für die Jahre 2021 und 2022 hat die DRK Tarifgemeinschaft Thüringen mit der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) einen Anschlusstarifvertrag geschlossen. Daher hat der bisher geltende Tarifvertrag, trotz des Beschlusses des Bundesarbeitsgerichts, für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiter Bestand.
Die Mitgliedsverbände in der DRK-Tarifgemeinschaft in Thüringen beschäftigen im Freistaat ca. 3.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Autor: redDie bisherigen Tarifpartner DRK und DHV konnten in den vergangenen Jahren gemeinsam erhebliche Tarifsteigerungen und Änderungen erreichen, die insbesondere im Pflegebereich zu einer wesentlich besseren Arbeits- und Einkommenssituation führten.
Der Vorstandsvorsitzende des DRK Landesverbandes, Jörg Geibert, und der Vorsitzende der DRK Tarifgemeinschaft Thüringen, Holger Welz, sind sich einig: Das Urteil sorgt für viel Unverständnis und Fragen bei den Mitgliedern der Tarifgemeinschaft, aber ebenso bei den Arbeitnehmern die unter die Tarifverträge fallen. Wir befinden uns nun in einer schwierigen Situation: Einerseits wird von der Politik Tarifbindung eingefordert, was das DRK ausdrücklich unterstützt, und andererseits werden Verfahren initiiert, die die Tariflandschaft und damit die Tarifautonomie stark einschränken. Das passt nicht zusammen. Das DRK Thüringen bekennt sich als Spitzenverband der Wohlfahrtspflege in Thüringen selbstverständlich auch weiterhin zur Tarifbindung und schaut trotz der schwierigen Ausgangsposition optimistisch in die Zukunft.
Für die Jahre 2021 und 2022 hat die DRK Tarifgemeinschaft Thüringen mit der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) einen Anschlusstarifvertrag geschlossen. Daher hat der bisher geltende Tarifvertrag, trotz des Beschlusses des Bundesarbeitsgerichts, für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiter Bestand.
Die Mitgliedsverbände in der DRK-Tarifgemeinschaft in Thüringen beschäftigen im Freistaat ca. 3.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

