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Do, 10:55 Uhr
17.06.2021
Polizeibericht

Betrunkenen Autofahrer bei der Polizei gemeldet

Zeugen informierten in der Nacht zu Donnerstag die Polizei über einen betrunkenen Autofahrer Am Alten Tor. Sie hatten den Mann beobachtet, wie er torkelnd, offensichtlich angetrunken, mit seinem Auto gefahren kam und es abstellte...

Der Fahrer war schnell ermittelt. Als die Polizisten bei dem 52-Jährigen klingelten öffnete der offensichtlich Betrunkene und verweigerte jegliche polizeiliche Maßnahmen. Letztendlich musste er mit zur Blutentnahme und seinen Führerschein den Beamten aushändigen. Gegen ihn wird nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr ermittelt.
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Kommentare

17.06.2021, 11.11 Uhr
Outsider | Hexenjagd wie im Mittelalter?
Ich finde es grundsätzlich richtig, dass alkoholisiertes Fahren verfolgt wird und auch gut, wenn aufmerksame Menschen so etwas melden und dem nachgegangen wird. Wie immer gibt es jedoch ein ABER und ich stelle mir folgende Frage:

wenn die Person schon in der Wohnung war, wie will man ihr nachweisen, dass sie gefahren ist, was einen Führerscheinentzug rechtfertigt?

Es gleicht einer Hexenjagd, wenn Passanten eine Person einer Sache beschuldigen, welche man ihr nicht mehr nachweisen kann.

Angenommen dieser Nachbar macht sich durch regelmäßige Spätschicht und dadurch Krach beim nach Hause kommen in einem Mehrfamilienhaus unbeliebt, dann kann man durch kollektives Beschuldigen ihm den Führerschein abnehmen lassen.

Wenn solche Maßnahmen ergriffen werden, sollte dies nur bei "auf frischer Tat ertappt" gehen.

PS: ich bin nicht betroffen, nur falls dies jemand vermutet :)

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17.06.2021, 11.18 Uhr
Wolfi65
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema des Beitrages
17.06.2021, 12.02 Uhr
Wolfi65 | Der Rechtsstaat macht es möglich
Wenn der Deliquient bei Eintreffen der Polizei nicht am Steuer eines Kfz angetroffen wurde, kann man ihm auch nicht einer Trunkenheitsfahrt überführen.
Da sich in den letzten Jahren immer mehr "aufmerksame Bürger" verantwortlich fühlen, selbst in den Abends- und Nachtstunden irgendwelche Sachverhalte zu beobachten und zu bezeugen, drängt sich mir immer mehr der Verdacht auf, dass gewisse Leute etwaige Beobachtungen als illegales Mittel einsetzen könnten, um z.B. den unliebsamen Nachbarn zu schädigen.
Ich schliesse mich da voll dem Outsider an und hoffe dass dieser Kommentar der NNZ als genehm erscheint.

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17.06.2021, 12.47 Uhr
Susanne99 | Was ist ,wenn
der Autofahrer öfter angetrunken fährt und bei seiner nächsten Fahrt jemanden schädigt oder gar tötet? Es gibt immer zwei Seiten zu bedenken . Warum wird hier der Nachbar gleich verdächtigt ein böser Mensch zu sein?
Fahren unter Alkohol ist für mich kein Kavaliersdelikt.

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17.06.2021, 21.04 Uhr
Gehard Gösebrecht | Was ist wenn?
Tja Susanne99.
Was ist, wenn ich morgen früh vom Grundstück auf eine öffentliche Straße fahre und ein Kind mit Fahrrad auf dem Gehweg übersehe?
Was ist, wenn ich morgen früh mich einem Fußgängerschutzweg annähere, auf dem sich gerade Personen befinden und ich trete wegen eines technischen Defektes an der Bremsanlage meines Autos(von dem ich bis dato nichts wußte), ins Leere und überfahre diese Menschen.
Da muss noch nicht einmal Alkohol im Spiel sein, um eine Katastrophe und eine menschliche Tragödie auszulösen.
Aber ich weiß ja was Sie wollen.
Der Mann ist seinen Lappen erst einmal los und wird ihn ohne MPU auch nicht so schnell wieder bekommen.
Also werden die Nachbarn wieder ihre Ruhe finden und die Aufmerksamkeit wieder auf die eigenen vier Wände konzentrieren können.

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