Do, 16:35 Uhr
15.09.2005
Nordbrand weiß, was Kunden wünschen
Nordhausen (nnz). Der Weg zu diesem Wissen könnte zukünftig vermehrt über die Fachhochschule Nordhausen führen, wenn das heute in der FHN vorgestellte Kooperationsprojekt eine Fortsetzung erfährt. Eine Absichtserklärung seitens Nordbrand wurde abgegeben...
Nordbrand weiß, was Kunden wünschen (Foto: nnz)
Heute jedenfalls wurden im Rahmen der Diplomarbeit einer Absolventin der FHN die Ergebnisse eines Kooperationsprojektes zwischen Fachhochschule und Nordbrand vorgestellt und erläutert. Deutlich wurde dabei, dass die Akzeptanz eines Getränkes – in diesem Falle eines Kräuterlikörs – oder auch einer Speise durch den Konsumenten nicht nur von seiner geschmacklichen Wahrnehmung, sondern auch vom Geruch her abhängig ist. Das Ziel dieses ersten Kooperationsprojektes zwischen der Nordbrand Nordhausen GmbH, (vertreten durch Dr. Jürgen Hornemann) und dem ausführenden Team des Sensoriklabors der FHN, bestehend aus Prof. Dr. Andreas Scharf und der Diplomkauffrau Stephanie Glassl, bestand in der objektiven Erfassung des Geruchs von acht Kräuterlikör-Marken durch Konsumenten.
Die Testpersonen, die angegeben hatten, zumindest gelegentlich Kräuterlikör zu trinken, wurden zu mehreren Sitzungen in das Sensoriklabor eingeladen. Dabei galt es zunächst, aus einer größeren Anzahl potentieller Teilnehmer diejenigen Testpersonen auszuwählen, die über eine gute olfaktorische Wahrnehmungsfähigkeit verfügen. Die 21 Personen, die die verschiedenen Tests erfolgreich absolviert hatten, wurden daraufhin darin trainiert, geeignete Begriffe zur umfassenden Beschreibung des Geruchs der verschiedenen Kräuterliköre zu finden.
Anschließend mussten sie die wahrgenommenen Unterschiede zwischen allen Kräuterlikör-Proben bezüglich dieser Begriffe angeben. Das Ergebnis der Studie belegt, dass Konsumenten durch ein Minimum an Schulung bereits in der Lage sind, aussagekräftige Geruchsprofile von Nahrungs- und Genussmitteln – hier eben Kräuterliköre – zu erstellen. Die Produktentwicklung erhält auf diese Weise schnell und kostengünstig wertvolle Informationen für die Optimierung der olfaktorischen Eigenschaften neuer bzw. zu modifizierender Produkte.
Diese Beschreibung ist der Pressenotiz der FHN zu diesem Kooperationsprojekt entnommen. Mag deren Inhalt schon etwas theoretisch klingen, war die Erläuterung bei der heutigen Projektvorstellung durch Prof. Scharf und Diplomandin Glassl einerseits noch spezieller – schließlich war das Projekt Gegenstand einer Diplomarbeit – andererseits aber auch durch die Beantwortung gestellter Fragen - aufschlussreich und anschaulich. Diese Anschaulichkeit wird nnz mit einem eigenen, noch folgenden Beitrag zu vermitteln versuchen.
Autor: nnz
Nordbrand weiß, was Kunden wünschen (Foto: nnz)
Heute jedenfalls wurden im Rahmen der Diplomarbeit einer Absolventin der FHN die Ergebnisse eines Kooperationsprojektes zwischen Fachhochschule und Nordbrand vorgestellt und erläutert. Deutlich wurde dabei, dass die Akzeptanz eines Getränkes – in diesem Falle eines Kräuterlikörs – oder auch einer Speise durch den Konsumenten nicht nur von seiner geschmacklichen Wahrnehmung, sondern auch vom Geruch her abhängig ist. Das Ziel dieses ersten Kooperationsprojektes zwischen der Nordbrand Nordhausen GmbH, (vertreten durch Dr. Jürgen Hornemann) und dem ausführenden Team des Sensoriklabors der FHN, bestehend aus Prof. Dr. Andreas Scharf und der Diplomkauffrau Stephanie Glassl, bestand in der objektiven Erfassung des Geruchs von acht Kräuterlikör-Marken durch Konsumenten. Die Testpersonen, die angegeben hatten, zumindest gelegentlich Kräuterlikör zu trinken, wurden zu mehreren Sitzungen in das Sensoriklabor eingeladen. Dabei galt es zunächst, aus einer größeren Anzahl potentieller Teilnehmer diejenigen Testpersonen auszuwählen, die über eine gute olfaktorische Wahrnehmungsfähigkeit verfügen. Die 21 Personen, die die verschiedenen Tests erfolgreich absolviert hatten, wurden daraufhin darin trainiert, geeignete Begriffe zur umfassenden Beschreibung des Geruchs der verschiedenen Kräuterliköre zu finden.
Anschließend mussten sie die wahrgenommenen Unterschiede zwischen allen Kräuterlikör-Proben bezüglich dieser Begriffe angeben. Das Ergebnis der Studie belegt, dass Konsumenten durch ein Minimum an Schulung bereits in der Lage sind, aussagekräftige Geruchsprofile von Nahrungs- und Genussmitteln – hier eben Kräuterliköre – zu erstellen. Die Produktentwicklung erhält auf diese Weise schnell und kostengünstig wertvolle Informationen für die Optimierung der olfaktorischen Eigenschaften neuer bzw. zu modifizierender Produkte.
Diese Beschreibung ist der Pressenotiz der FHN zu diesem Kooperationsprojekt entnommen. Mag deren Inhalt schon etwas theoretisch klingen, war die Erläuterung bei der heutigen Projektvorstellung durch Prof. Scharf und Diplomandin Glassl einerseits noch spezieller – schließlich war das Projekt Gegenstand einer Diplomarbeit – andererseits aber auch durch die Beantwortung gestellter Fragen - aufschlussreich und anschaulich. Diese Anschaulichkeit wird nnz mit einem eigenen, noch folgenden Beitrag zu vermitteln versuchen.

